Bündnisse statt Politik – das geht schief

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Es wird einfach zu wenig Politik auf der Ebene des Bundes gemacht. Wir haben aktuell das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), das Bündnis Wolfgang Kubicki (BWK), das Bündnis Heidi Reichinnek (BHR), das Bündnis Weidel Chrupalla (BWC), das Bündnis Bas Klingbeil (BBK), das Bündnis Friedrich Merz (BFM), das Bündnis Markus Söder (BMS) und dann eben noch die einzige Partei in der Landschaft: die GRÜNEN/Bündnis 90. Man versammelt sich eher hinter Personen, statt hinter Positionen. Die Medien spiegeln und befördern das. Dabei stimmt das mit…

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Wenn im ÖRR die Brandmauer längst …

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… gefallen ist. Sehe ich heute und könnte heulen deshalb. Was für eine dumme Frage. miosga Ich habe die Brandmauer nicht erfunden. Aber man muss sich gegen Faschismus, Nazismus und andere autoritäre Entwicklungen stellen, sie sind keine Teilnehmer am politischen Diskurs der Demokratie. Ich selbst brauche keine Mauer, bin stabil genug, ich lasse die Feinde des Denkens draußen, sie lade ich nicht ein. Sie dürfen nicht hinein in meine Bude. Aber die ARD? Wolle mer se reilasse, die Nazis? Warum nicht? Im…

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Auf Up-Wegen: Jörg Thadeusz auf Schleimtour

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Anbiedern um jeden Preis, und sei es der Verlagspreis des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Wolfram Weimer nämlich (das ist der, der immer das letzte Wort gehabt haben will), kann er perfekt – und dafür muss er sich nicht mal bewegen, der Jörg Thadeusz. Nun hat sich Thadeusz perfekt für den Vorsitz der Jury des Verlagspreises qualifiziert, indem er beim anderen Preis von Kulturfürst Weimer, dem Buchhandlungspreis, etwaig ausgezeichnete, aber finanziell nicht bedachte Buchhandlung als „irgendwelche Zausel-Buchhandlungen“ titulierte. Für einen…

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Kulturfürst Wolfram Weimer

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Nun kennt der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien kein Halten mehr. Was Kanzler Merz kann, das kann ein Weimer im Vorzimmer des Kanzlers schon längst. Über die Vergabe des Verlagspreises seiner Behörde entscheidet am Ende nicht eine Jury, sondern der Kulturfürst höchstpersönlich. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels findet dieses Vorgehen transparent, er findet es jetzt nachvollziehbar. Klar, die Juryentscheidungen waren dies ja nicht, weil Juryentscheidungen. Transparent wird es nur mit dem Kulturgroßmufti. Wir können dem Beauftragten nur zu seiner transparent-dummen…

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Kritischer Journalismus ist das wirkliche Social Media

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Man braucht auch nicht immer Influencer. Die immer noch wahren Influencer ist die Kritik – wie sie im souveränen Journalismus präsent ist. Meine These: Das einzig wahre Social Media ist kritischer, souveräner Journalismus. Die Weisheiten des Huflaikhan Will man Überreder und schnellen, wenig nachhaltigen Erfolg, dann soll man über die Influencer und die Social-Media-Giganten mit ihren undurchschaubaren Algorithmen das Geld verbrennen lassen. Wenn man Produkte für einen Markt produzieren will, dann macht man Propaganda. Genau das passiert auch im klassischen Sektor der Musik.…

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Blarifari – Wenn die Klassikwelt sich abschaltet

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Die Sache ist ja: Wenn die Kultur und mit ihr die sogenannte klassische Musikwelt sich weiter in Richtung, Hülsenkultur, reflexionsarmer Marketing-Sprecherei entwickelt, tut sie ihrem Gegenstand – der Welt der musikalischen Künste – keinen Gefallen. Im Gegenteil: Sie schadet damit aktiv den Künsten und der Kultur. Was man hier liest, sind Behauptungen. Zum Beispiel die „Weiterentwicklung der Angebote“ – die besteht offenbar darin, sich veränderten Rahmenentwicklungen anzupassen. Was diese genau sind, und was diese genau so fordern, sich anzupassen, blieb eine argumentative Leerstelle.…

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Regierungsignoranz und journalistische Arroganz

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„Die Zweifel des Wissenschaftlichen Diensts hinsichtlich der Rechtsgrundlage für die Datenabfrage seitens der anfragenden Behörde teilt die Bundesregierung nicht.“ Bundestag Drucksache 21/6312 Eine typische Antwort auf eine Anfrage der Fraktion der LINKEN im Bundestag zum Verfahren bei der Vergabe des Buchhandlungspreises in diesem Jahr. Leider wird das zur Gewohnheit, zu einer ganz schlechten! Man fühlt sich ja auch nicht, siehe Dobrindt, an juristische Entscheidungen gebunden. Oder im Fall der wissenschaftlichen Begleitung bei der Teillegalisierung von Cannabis – da war das gewünschte Wissen…

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People in sorrow …

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Ich habe in der letzten Woche eine alte Aufnahme des Art Ensembles Of Chicago gehört. 40 Minuten beindruckend. Titel "People in sorrow" – was etwa übersetzt ist mit Menschen in Sorge/Trauer. Darauf eine Person klein abgebildet, die diese Sorge in sich trägt. Was für ein Unterschied zu diesem Menschenhaufen, den man als besorgte Bürger seit 2015 hofiert hat. Das sind sind keine Menschen mit Sorgen, sondern Menschen mit Ressentiment, Menschen mit Egoismus, Menschen ohne Empathie. Menschen voller Denkfaulheit, Menschen ohne Sinneskräfte, Menschen…

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Karin Prien und der Schutz der Einfalt

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Sie hat es ja abgesehen, nach Möglichkeit die Initiativen zum Schutz der Demokratie und der Vielfalt zu schwächen. Das ist jetzt der beste Zeitpunkt, den man sich denken kann, gerade wo – allerdings nur in Umfragen – die extremen faschistischen und demokratiebedrohenden politischen Parteien im Aufwind sind. Ihre Maßnahmenversuche dagegen: „Gesellschaftliche Vielfalt ist grundsätzlich positiv – aber als staatliches Förderziel sehe ich das nicht“, sagt sie in einem Interview mit der taz. Das ist so überzeugend wie ihre Absichtserklärung: „Wir müssen mehr auf…

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