Schaaßngleichheit

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In Berlin hat es anlässlich der Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss Ärger gegeben. Die Aufgaben im Fach Mathematik waren offenbar in Teilen bekannt. Jedenfalls gab es Personen, die die Aufgaben und gegebenenfalls die Lösungen kannten. Das kann passieren, das dürfte nicht passieren. Aber irgendwo ist das auch eine schöne typisch-anarchistische Geste.Das hat aber Folgen. Denn der zuständige Senat will jetzt die Prüfung wiederholen lassen (ob mit den gleichen Aufgaben oder neuen?). 28.000 Schüler sollen sich ein weiteres mal mit Mathematik auseinandersetzen. Dagegen wird…

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Gern gelesen – Aristoteles und die Bohème

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Heute bei Buster gesehen, eine Abhandlung Herr A. kam nicht bis Düsseldorf. A. kannte nicht einmal Düsseldorf, ist anzunehmen, er wäre auch nie dorthin gekommen. Obwohl, ich kenne mindestens zwei Menschen in Düsseldorf, die A. schon einmal gesehen haben dürften.Ein zweiter Hinweis: Jens Brachmann in der Berliner Zeitung über das Abschlusskonzert der Berliner Philharmoniker. Unter dem Titel "Tanz im Schlafsack" geht der Autor in zahlreichen Wendungen recht eindrucksvollen Lautäußerungen nach und der Frage, warum so viele sich den Wein wegnehmen lassen. Aber…

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Esbjörn Svensson tödlich verunglückt

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Wie die Plattenfirma act bekanntgab, ist der Pianist Esbjörn Svensson am 14. Juni bei einem Tauchunfall tödlich verunglückt. Vor gut fünf Jahren hatte ich einmal vergnügt eine CD besprochen. Die aktuelle, erst am 26. September erscheinende, die mithin letzte, liegt im Player. In der aktuellen Jazzzeitung werden Noten (songbook vol. I) von e.s.t. rezensiert.

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Übervater

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Gerd RienäckerDer Musikwissenschaftler Gerd Rienäcker zu Besuch auf dem Dahlhaus-Symposium. Kluge Zwischenfragen, interessante Hinweise zur Zeitgeschichte. Pointiert bis geschliffen seine Einwände. Vor dem Saal habe ich ihn erwischt für eine Foto. Er meinte, ich dürfe es machen, aber es versehen mit dem Text: "Auch für mich war Dahlhaus ein Übervater." Das sei hiermit geschehen.

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Symposiums sind asymptotmatisch

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Wer auf ein Symposium geht, wird darin umkommen, es sei denn, er ist Vortragender. Dann wird man komplett verkommen. Seit gestern in Berlin, das Dahlhaus-Symposium. Es geht noch bis zum Freitag abend. Thema: Dahlhaus.Auf den Podien, viele Dahlhausianer. Und andere, deren Vorträgen man nur schwer folgen kann. Dahlhaus wirkt auf wie ein Opfer seiner Verehrung und zugleich als unantastbare Überfigur. Es gibt im musikwissenschaftlichen Bereich ja fast nichts, worüber er sich nicht geäußert hätte, im Zweifel sogar mehrfach.Das macht ihn zu Zentralfigur…

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Kopfhoch

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Schon wieder ist das Kopfhoch-Studio ganz abgedunkelt. Und jedes mal fürchte ich, es ist nur, weil es wieder etwas Kluges gesagt hat. Hier wenigstens die Keywords für die Zeit der Pause, der Ruhe

Politik, Satire, Musik, Weblog, Kultur, Polemik, Fussball, Bundesliga, DeutschlandFür mich ist allein das schon Prosa, dass ich demnächst die Rubrik Metadata einrichten werden muss.

Denn, nimmt man an, die Reihenfolge sei begründet mit der Bedeutung des Themas und nicht rein zufällig, dann bekommt diese Liste erst ihren vollen Schwung. Man muss das mal am Ende vor sich hin sprechen: Polemik, Fussball, Bundesliga, Deutschland!

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Von Warmschränken und anderen Gerüchen

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Es war so, mein Nachbar informierte mich vor einer Woche, dass es in meiner Wohnung erbärmlich stinke. Das macht mich einigermaßen unruhig, da ich einige Wochen nicht in meiner Wohnung war. Eine Woche später, heute, habe ich die Wohnung wieder erreicht, betrat die Wohnung und zweifelte an den Sinnen meines Nachbarn. Geht doch. So schlimm ist es nicht. Die ausgetriebenen Zwiebeln mussten es sein.Denkste. Es war der Kühlschrank, den ich dann öffenete. Und es war zum Heulen. Schimmel und nach Öffnen des…

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Betablocker und Stress unter Musikern

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Heute in der Berliner Zeitung ein instruktives Interview zum Thema Drogenmissbrauch unter Musikern der sogenannten klassischen Musik. Ernüchternd.

Die meisten Medikamente, die genommen werden, befinden sich im Bereich der Betablocker. Das ist ein Herzmittel, das die Herzfrequenz niedrig hält. Subjektiv hat man so das Gefühl, seine Angst kontrollieren zu können. Psychopharmaka wie Antidepressiva werden auch immer wieder verwendet, haben aber den Nachteil, dass sie müde machen. Und natürlich wird Alkohol eingesetzt.

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Reich werden mit Armut

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Gerade in der Netzeitung einen Artikel durchgeschaut mit dem Titel: Jammernde Musikindustrie - Mozart brauchte kein Copyright.An sich bin ich für so etwas aufgeschlossen, vor allem wenn es gegen die Aktivitäten der Musikindustrie geht. Aber der Artikel dort ist untauglich. Gewiss stellt er Beziehungen her über die Verteilungsformen zwischen Musikindustrie und Urhebern, aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Denn in der Konsequenz heißt dies auch, dass es den Künstlern insgesamt zu schlecht geht. Soweit gehe ich konform.Ich stimme auch…

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