Merkeleien – Brief kam an

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Ich habe den Hinweis bei Nerdcore gesehen. Der Brief der der Musikindustrie ist ausgeliefert worden.

“Das Herunterladen von Computern …” – da hat der Redenschreiber gepatzt.

“Barrieren aufbauen” – das ist wichtig, denn nur wo Barrieren sind, wachsen schließlich auch die Motivationen zur Entwicklung.

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Philosophie – Zwischen Verständnis und Unverständnis

  • Lesedauer:2 Min. Lesedauer

In dieser wohl doch sehr merkwürdig gewordenen Welt der westlichen Moderne verschwinden viele Ding unmerklich. So auch Philosophen. Jean-Francois Lyotard starb am 21. April 1998, also vor gut zehn Jahren. In den alternden 80er Jahren wurde er von mir zwar wahrgenommen (im Merve-Kreis), aber auch dann als postmodern zur Seite geworfen. Eine Rezension seines Buches "Der Widerstreit" im Hessischen Rundfunk blieb mir unangenehm in Erinnerung. Er ging nicht! Nun hat mir ein Buchladen für eine Bestellung 5 Euro Abschlag geboten. Da war…

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GEMA Jahrespressekonferenz 2008

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Vor zwei Tagen fand sie statt, in Berlin, im Hauptstadtbüro: Die Jahrespressekonferenz der GEMA. Die zusammenfassende Pressmitteilung kann im Internet nachgelesen werden. Und natürlich kann man im Heise-Forum die begeisterten Zuschriften nachschlagen. Heute möchte ich es mal anders handhaben. In drei zusammengesetzten Ausschnitten aus der Pressekonferenz äußert sich Harald Heker zum Thema Inkasso Ruftonmelodien/Online, dann zum Thema Internetpiraterie und im letzten Statement ging es um das Thema "Creative Commons." Insgesamt sind es etwas über 4 Minuten Spielzeit. Viel Vergnügen, würde ich nicht…

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Endful

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Ein paar Schritte nach unten dann.

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Utopie mit ohne u

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Eigentlich sind die Fragen, die man sich anlässlich von Vorratsspeicherung und Erfassung von Mensch und Haut stellt, völlig obsolet. Den Zustand dieses Volkes liest man am besten daran ab, wie es auf die Umsetzung von G8 in der Schule reagiert. So ziemlich alle, die noch einigermaßen die Sinne beisammen haben, können G8 nichts abgewinnen. Die Verkürzung der Schulzeit ergibt welche Vorteile? Dass die Schüler schneller ein kürzeres und entleerteres Studium aufnehmen können? Bachelor, Master.Mal ehrlich, sollte man dann nicht zur Schule der…

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Thumbthoughts

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OLG Thüringen: Google-Thumbnails verletzen Urheberrecht, unter dieser Überschrift berichtet iRights.info über die Klage einer Künstlerin, die beanstandete, dass Bilder von ihrer Website als Thumbnails in der Google-Ergebnisliste auftauchten. iRights.info stellt das ganze Verfahren im Detail dar. Das Ergebnis des Verfahrens ist zum Teil jedenfalls doch ganz eminent. iRights.info fasst den Grundsatz so zusammen.

Allgemein gelte vielmehr: „Derjenige, der Bilder frei ins Internet einstellt, will lediglich erreichen, dass sie von anderen Internetnutzern angesehen werden können. Ein darüber hinaus gehender Wille, irgendwelche Nutzungsverträge abschließen oder auch nur Einwilligungen zu erteilen, geht damit vernünftigerweise nicht einher, weil dies originären Urheberinteressen widersprechen würde. Der Urheber, der einen Werkgenuss ermöglichen will, willigt grundsätzlich nicht darin ein, dass Nutzungshandlungen vorgenommen werden, die über den ungehinderten Werkgenuss hinaus gehen.iRights.info, Hervorhebung von mir.

Das Gericht allerdings wies die Unterlassungsansprüche der Künstlerin gegen Google ab, da sie offenbar ihre Seiten für Suchmaschinen eigens optimiert habe:

Fazit des Gerichts: Wer Suchmaschinen-Optimierung vornimmt und anschließend den Suchmaschinen-Betreiber verklagt, handelt „rechtsmissbräuchlich und treuwidrig im Sinne von § 242 BGB“. iRights.info

Das alles hilft freilich nicht im Zusammenhang mit manchen Kochbuch-Bilder-Ideen, in welchen Fällen über die Google-Thumbnails Fotos eingebunden wurden. Aus diesem Grunde hätte es wohl wenig Erfolg, wenn der “Kochbuchbetreiber” gegen Google vorginge. Verbreitung und Nutzungseinwilligung sind zwei verschiede Paar Schuhe.
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Mückegern

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Könnten wir uns aber mit der Mücke verständigen, so würden wir vernehmen, daß auch sie mit diesem Pathos "so pathetisch, als ob die Angeln der Welt sich in ihm [dem Menschen] drehten" [Friedrich Nietzsche: Werke und Briefe: Friedrich Nietzsche: Werke, S. 8584 (vgl. Nietzsche-W Bd. 3, S. 309) (c) C. Hanser Verlag http://www.digitale-bibliothek.de/band31.htm] durch die Luft schwimmt und in sich das fliegende Zentrum dieser Welt fühlt. [Friedrich Nietzsche: Werke und Briefe: Friedrich Nietzsche: Werke, S. 8584 (vgl. Nietzsche-W Bd. 3, S. 309)…

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Jenseits der Argumentation

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hundi.jpg Man hört ja häufig, dass das Internet zu einer besonderen Art von Demenz führe. Man merkt sich nichts, weil immer einer schon alles oder wenigstens etwas gemerkt hat. So etwas kann man sehen, wenn man durch die aktuellen Blogs durchzieht. Da macht einer ein Video zum Thema Unabhängigkeit der Tagesschau, respektive der öffentlich-rechtlichen. Meine Annahme war es, das Zeug wird durch die Blog gezogen nachdem es beim Blogdienst Rivva einnmal ganz oben stand. Denn gegen öffentlich-rechtlich ist man an vielen Orten sehr gerne und da sind da die Argumente eigentlich nebensächlich. So geschehen im Handelsblatt-Blog von Knüwer. Oder etwas zurückhaltender bei medienlese.com. Und auch MediaOcean hat sich gleich drauf geworfen, aber gleich daraufhin zurückgezogen. Ähnlich ging es dann auch anderen wie dem TVBlogger.

Die Diskussion zum Thema allerdings fand am ausführlichsten bei Niggemeier statt, der nämlich mit dem Video vom Berlin Institute und damit von Robin Meyer-Lucht sehr kritisch ins Gericht ging. Dabei passierte aber nun zweierlei: Erstens schwärmte die Niggemeier-Kritik mit samt den Kommentaren in die anderen Blogs nach dem Prinzip: Schaut doch mal bei Niggemeier, der hat das Stück doch erledigt. Zweitens wurde die Gelegenheit genutzt, der Diskussion um die Sache auszuweichen, um sie auf die Person Robin Meyer-Lucht zu verlagern. Dieses Prozedere ist natürlich längst aus der Geschichte längst bekannt. Ein Argument fällt in dem Moment, wo man dem Urheber unehrenhafte oder schlimmere Interessen nachweisen kann. Die müssen auch nicht einmal bewiesen werden. Alte Schule der Rhetorik und des Verhörs. Techniken funktionieren immer noch reibungslos weil auch der Grund, auf den das Abwertungsobst fällt immer frisch ist. Gruppendynamik im Internet, ganz simpel.

a sagt: Die Erde ist rund (eine Kugel).
b sagt: Stimmt nicht und du hast Schweißfüße.

Wer hat da Recht? Zunächst ja niemand an sich. Die Erde ist rund, weil ich nachweisen konnte, dass man [Argumente]. Dennoch kann auch b Recht haben damit, dass er sagt, das eben dies nicht stimme. Es stimmt ja vielleicht auch nicht, oder nicht so ganz oder nur unter bestimmten Bedingungen, was aber auch egal ist, da b nun einmal frank und frech behaupten kann, dass a Schweißfüße habe. Oder dass a zugleich ein Produzent von Kartenmaterial sei, mit welchem man besonders gut auf runden Erden navigieren könne. So kann es sein, dass tatsächlich ein geschäftliches Interesse hinter der Bekanntmachung steckt, dass die Welt rund sei. Doch könnte es aber trotzdem sein, Geschäft hin oder her, dass die Welt einfach rund ist, obwohl a auch geschäftliche Interessen verfolgen mag. Die Erde wird nicht dadurch erst richtig rund, dass a zunächst erst sein Geschäft aufgibt.

Soweit der Exkurs. Das re:pubica-Thema beim Schopf genommen war die “kritische Masse” derer, die den Autoren des Video diskreditierten einfach schneller und größer als die Gruppe, die das Video als die enthüllende Botschaft schlechthin propagieren vermochte.

MediaOcean machte mit seinem Rückzieher es sich einfach. Ein Beispiel dafür, wie man versucht, up2date zu sein, am Ball bleiben zu wollen und dann auch zugreift auf Daten, die man im Nachhinein besser kommentiert sich wünschte.

Bei Niggemeier dauerte es gut über 50 Kommentare oder länger bis hinter dem konkreten Anlass gesprochen wurde für die situation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und seiner Legitimation im Rahmen des dualen Systems. Und das ist dann auch bald der Moment, wo man sich desinteressiert am Thema, weil es weiterrutscht innerhalb der ganzen Diskussionswelt. Es geht dann wieder um Twitter oder um ein Startup woanders.
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Abstinenz

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Natürlich altert man von Tag zu Tag, Stunde zu Stunde, Sekunde zu Sekunde. Vor allem das Lesen. Eben war ich bei dem geschätzen Kollegen Medikula. Schau auf sein über mich und lese etwas von einer Nikotin-Kamera. Wie kann das sein?

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