delete, who the hell loves me? flickr?

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flickr-account gelöscht. Love sieht für mich anders aus. Das war jetzt nicht der Hammer. Die paar Bilder, die wenigen Kontakte dort. Ich fand es dort ja schon bequem, aber so richtig genutzt habe ich das alles nicht. Natürlich liegt der Grund darin, dass flickr die Geschäftsbedingungen neulich geändert hat. Ich würde das jedoch nicht Zensur nennen. Es ist eher Unsinn. Dass man aus Haftungsgründen bestimmte Dinge mache, mag zwar fadenscheinig sein als Grund, es mag aber trotzdem korrekt sein. Und ehrlich gesagt…

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Sicherheitstraining

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- Heute ist aber auch gar nichts mehr sicher. - Sicher. Man muss sich heute immer mehr in Unsicherheit wiegen. Die Bedingungen können nicht mehr einsehbar gemacht werden. Aber nach außen wird der Anschein gewahrt, man sei durchaus im Zustand der Machbarkeit. - Verfolgen Sie einen Plan? - Ich verfolge mehrere Pläne. Plan A und Plan B. Aber alles ist im permanenten Zustand des Aquaplaning, Extrem-Planing. Warum wohl gehen Navigationsgeräte so gut? Sie erhöhen die Alternativen auf festumrissnem Gebiet. Navigationsgeräte für ein…

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Die Mauer ist dick!

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Und sie wird dicker, je mehr man gegen sie rennt. Jetzt mal wieder DA. Es ist sehr erstaunlich und gar nicht verwunderlich, was bei argumentativen Texten herauskommt, wenn man sie auf die Höhe herunterrechnet, auf der sie sich befinden. Sie werden platt. Und anders kann es gar nicht gehen, wenn man einigen Stereotypen verhaftet bleibt, die man sich selbst gezimmert hat. Ein neuer Jargon der Eigentlichkeit hat sich da herausgebildet. Es geht um Ehrlichkeit, um ehrliche Berufe auch. Und das ganze in fünf Wochen.

Auch ich habe in der Autofabrik gearbeitet. Einmal einen Monat, und zwei mal vier Wochen. Und ich habe Autos gebaut, Ersatzteile für Mexiko verpackt, Welle gemacht, am Motorenband Schläuche montiert, Roboter beschickt. Na und? So differenziert wie die Betrachtung des „Arbeiters“ ist die des „Journalisten“. Beides sind zum Ende hin wenig geschützte Bezeichnungen. Umso einfacher, sie zu verwenden. Das ist dann eben der Journalist in DA.

Warum sollte das einen aufregen? Nicht der genannten „Fakten“ wegen, sondern weil es so symptomatisch ist für einen nach unten sich rechnenden Geist, der alles platt macht; und dadurch alles dicker. „Mein Präjudiz ist mein Schloss.“

Ein paar Dinge sind aber doch angedacht, die jetzt so wahnsinning neu auch nicht sind. Jochen Hoff geht in seiner Duckhome darauf ein. Ich schlage besser vor, sich eines guten Buches zu befleissigen wie es Oskar Negts „Arbeit und menschliche Würde“ wäre.

Ein Nachtrag: Vielleicht habe ich neulich einmal zwei „Journalisten“ im Zug von Nürnberg nach Regensburg belauschen können. Jedenfalls sprachen die von sich und von anderen Journalisten. So unbedarft blätterten sie in einer Vanity Fair und bemängelten hie und da die Schreibweise von Namen, bzw. deren Fehlerhaftigkeit. Sie redeten über Einträge in „Gästebüchern“, die problematisch gewesen seien, von gelöschten Gästebüchern und dass man damals, so gegen 2001, noch nicht so bedarft gewesen sei. Darüber, dass einer sich für einen Spitzen- oder Starjournalisten hält und einiges andere mehr. Nach einer Weile lasen sie eben. Soll es geben. Mögen vielleicht viele sein. Ich kenne genug andere, denen diese Bezeichnung nun wirklich nicht wichtig wäre, im Kern sehen sie sich als Autoren.
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Irritationen der Sprache

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Beim Gang durch die Straßenlandschaft heute an einem Plakat vorbeigekommen, darauf zu lesen war: „Begrenztes Engagement“ — da fragt die Kritische Masse, um was ging es da wohl?

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Gegenstelle – Gegenställe

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Wenn Blogs riechen würden, dann wäre man großen einen Schritt weiter. Manche stinken nämlich erbärmlich nach Selbstverzehrung. Manche riechen nach Biesel, andere nach Angepisstheit. Schwall über Schwall strömt es in die eigene Butze, die vielleicht noch erbärmlicher riechen mag, wer weiß das schon. Die Oberstinker sind dabei häufig recht gute Schnüffler zugleich und braten sich gerne eins über.

Das alles wäre ja der Rede nicht wert, wenn denn all die wüssten, die manchem Geruch nachgehen als seien es Sexualblogstoffe, auf was sie sich da einlassen, wenn sich da einlassen.

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Mannomann

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Wenn man so mal bei A-Bloggers hineinschnuppert, wie ich das mit der Urteilskraft ab und an mache, bekommt leicht man Ausschlag. Und dann Aufschlag. Eine hübsche Runde von Spaßvögeln ist da unterwegs, die allesamt wie dermaleinst Robin Hood auf dem Weg sind, alles — und den ganzen Rest dazu — zu retten. Journalisten und Privatpersonen, mal mehr das eine, aml mehr das andere, mal mit Nachnamen, mal ohne, mal unter Pseudonym mal ohne. Mal mit Werbung, mal mit ohne, oder anders wenigstens.…

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Kinder & Lehrer

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Vielleicht liege ich ja auch schon ganz falsch. Aber wie ist denn die richtige Aussprache der Abk. „n. Chr.“? Meiner Meinung nach wäre richtig: „nach Christus“ oder „nach Christi Geburt“ — jedenfalls nicht „nach Christi“. Sozusagen das komplette Mischimasch. Als ich eine junge Dame wegen eines Referates darauf hinwies, erntete ich nur Kopfschütteln. Alle sagen „nach Christi“ — auch die Lehrer. Und als ich dann entgegnete, dass doch trotzdem nichts dagegen spräche, es trotzdem richtig zu sagen, kam ein „Wozu?“ zurück. (Wenn…

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Grimme Online Award, prinzipiell

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Also, da schreibt man einen Eintrag zum Grimme Online Award und merkt langsam aber sicher, dass das, was man vorgehabt hat, plötzlich nicht stimmt. Mit jeder Recherche mehr wird die Sache weniger brisant. Je mehr Argumente man für sich heranziehen will, desto weniger stimmt davon, wenn man in die vorliegenden Fakten schaut. Eigentlich sollte die Sache klar sein: Nein, man nimmt keinen Preis an, wenn man selbst in der Jury der Preisvergeber gesessen ist. Das ist nicht okay. Nun habe ich mich…

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