Tunnelblick der Gefühle
Nun gibt es da eine sehr merkwürdige Erscheinung. So wie ich beim Fernsehen, wenn jemand in schwindelerrregender Höhe steht, ganz tief in meinem Körper eine Art Zuckung spüre, die mich…
Nun gibt es da eine sehr merkwürdige Erscheinung. So wie ich beim Fernsehen, wenn jemand in schwindelerrregender Höhe steht, ganz tief in meinem Körper eine Art Zuckung spüre, die mich…
Also am Wochenende will ich schon meine Ruhe haben vor der Aufgeregtheit der Welt. Man ist da gewiss privilegiert. Für viele Menschen ist das Wochenende nie eines, weil der Kummer,…
Es gab Zeiten, da haben Parteien Aufträge für Wahlkampflieder erteilt. Musiker, die einer Partei auch nahe standen, haben dann ein paar Lieder geschrieben. Keine Straßenfeger allesamt. Und schwer zu sagen, ob man wirklich wollte, dass die als Kopien durch die Welt geistern oder nicht oder Copy Control am Ende mit Abmahnungen musikpolitisches Engagement ahndet.
Die Zeiten, als man noch die Zeilen passend zu den eigenen Zielen dichtete und dies in mehr oder weniger volkstümlicher Weise unter die Ohren und zwischen die Hirne zu pressen versuchte, sind vorbei. Die maßgeschneiderten Songs sind passé.
Das Ergebnis des gestrigen Halbfinal-Trainingsspiels der Deutschen Nationalmannschaft könnte zu Jubel-Taumelanfällen führen. Sieben zu Eins. Und zu Häme und zu kollektivem Wahnsinn. Aber die Welt dreht sich natürlich auch ohne Fußball weiter.
Thomas Müller, der Stürmer des Mannschaft, angekündigt vom ZDF-Reporter als Eloquenz-Bestie hängte im Interview nach dem Spiel die Latte tiefer. Ein erstaunlicher Mann. Nicht sein Team hat allein gut gespielt, es hat eben so gut gespielt, wie es der Gegner zugelassen hat. Und der hat viel zugelassen. Wir wissen nicht, welche Drogen eingenommen wurden, welche Gelder von theodosius geflossen sind. Aber das Brasilien von gestern, die Mannschaft von Brasilien stellte sich spielerisch als vollkommen desolat dar. Mal sehen, wie sich das im sogenannten kleinen Finale auswirken wird. (mehr …)
Der großartige Sänger David Stingl hat mich in einem Kommentar auf folgende Gesangsvariante der Nationalhymne hingewiesen. Geht doch:
Bestimmt hat da aber der eine oder andere auch wieder was zu meckern, so in Richtung Beschädigung eines Verfassungsdingens. Oder Haydn-Mord.
David Stingl selbst hat sich auch dem Thema Hymne und Fussball vor Jahr und Tag ausführlich gewidmet. Nationalhymne mit Vuvuzelen, Vuvuzelas …?
Ab morgen aber geht es dann rund um den Ball. Ein paar Einschätzungen folgen.
Auch der Deutsche Musikrat kommt nicht ganz an der WM vorbei. Er führt den „Tag der Musik“ durch, dessen Zentrum vom 13. bis 15. Juni liegt.
Das Motto lautet in diesem Jahr „Anpfiff für die Musik“ und schlägt eine Brücke zum Sport: Die Fußballweltmeisterschaft wird am 12. Juni 2014 in Brasilien eröffnet.
Sportliche und musikalische Höchstleistungen sind also zu erwarten. Vor allem aber zu bewundern ist die logistische Leistung und die neue Realitätsnähe des Deutschen Musikrates. Nach dem Eröffnungsspiel und vor dem ersten Spiel der deutschen Auswahl hofft man so vielleicht doch auf Fanmeilen-Abtrünnige. (mehr …)
Heute habe ich einen alten Satz Noten zurückerhalten, der bei Reinhard Schulz im Regal stand und jetzt ausgemustert wurde. Return to sender. Ich habe da die Einführungstexte nochmal gelesen meiner…
Als ich neulich in Mülheim die große Kaiserstraße in Richtung überdachter Einkaufsbereich der Stadt hinunterging, kam ich an einer medizinischen Einrichtung vorbei. Da war, wie es sonst für kirchliche Einrichtungen…
Das Problem mit der Kronzeptkrunst ist, altertümlich gesprochen, es fehlt entweder das Kronzept oder die Krunst in der Kronzeptkrunst. Ersteres bedarf nicht der zweiten, die zweite setzt das erste voraus,…
Seit Jahrhunderten eine eingeübte Sache. Komponisten outen sich als „Schüler von und zu“. Etikett druff und fertig. a) Würde mich mal interessieren, welcher KomponistIn mal sagt: Leider! Das war Käse…