Vor 30 Jahren: Erster Arbeitstag als Lektor bei ConBrio

  • Beitrag veröffentlicht:
  • Lesedauer:3 Min. Lesedauer

Heute vor 30 Jahren begann mein erster Arbeitstag bei ConBrio als Lektor oder wie ein Geschäftsführer es bezeichnete: als Produktmanager. Es war damals gedacht als Schwangerschaftsvertretung. Der Verlag war noch sehr jung, nämlich nicht einmal ein Jahr alt und er residierte in der Von-der-Tann-Straße 38 am Rande der Altstadt Regensburgs. Ich kam gerade frisch aus Berlin, hatte meine Doktorarbeit abgegeben. Keiner konnte wissen, was aus dem Verlag werden sollte. Erfahrungen mit dem Umbruch von Büchern hatte ich bis dahin nicht. Aber ich…

WeiterlesenVor 30 Jahren: Erster Arbeitstag als Lektor bei ConBrio

Heike Matthiesen (1964 bis 2023)

  • Beitrag veröffentlicht:
  • Lesedauer:1 Min. Lesedauer

… steht da wirklich bis 2023? Ist das das Ende? Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren – und das ist anders als bei den meisten Menschen, die sterben –, dass bei Heike Matthiesen die Krankheit, die sie ertragen musste zwar endlich über die physisches Existenz gesiegt hat. Aber nicht über das, was ist war und was sie ist und was sie uns als unabgeschlossenes Leben mit in unseren Tornister gelegt hat. Den wir füllen müssen … Für die nmz hat Barbara…

WeiterlesenHeike Matthiesen (1964 bis 2023)

Das Unterbewusstsein 2023/24

  • Beitrag veröffentlicht:
  • Lesedauer:1 Min. Lesedauer

Für die nmz habe ich notdürftig einen Weihnachtsgruß verfasst. Den klaue ich mir immer dann aus den Vorjahren, ändere nur die Namen derer, die sich bedanken und etwas wünschen. An sich habe ich von den Grüßen ziemlich die Nase voll. Dieses mal habe ich gleich ein friedvolles Weihnachtsfest 2024 gewünscht und der Sendekomplex auf Mastodon kommentierte, wir seien mal wieder unserer Zeit voraus. Und ich stimme ihm da zu. Denn für 2023 ist das ja in jeder Hinsicht besonders gründlich gescheitert. Ob…

WeiterlesenDas Unterbewusstsein 2023/24

Es geht wieder los: Die Kritische Masse ist zurück

  • Beitrag veröffentlicht:
  • Lesedauer:2 Min. Lesedauer

Nachdem es so halberwegs gelungen ist, die Daten aus der alten Drupal-Installation in dieses Wordpress-Blog zu übertragen, muss ich eigentlich auch weitermachen. Momentaufnahmen aus dem Leben eines unermüdlichen Verfechters für ein (kluges) Leben ohne Angst. https://youtu.be/JPQE9Fg2UiA?si=pwsu9bBCdmZCKeie&t=115 Mein Eigentum In seiner Fülle ruhet der Herbsttag nun, Geläutert ist die Traub und der Hain ist rot Vom Obst, wenn schon der holden Blüten Manche der Erde zum Danke fielen. Und rings im Felde, wo ich den Pfad hinaus, Den stillen, wandle, ist den Zufriedenen…

WeiterlesenEs geht wieder los: Die Kritische Masse ist zurück

Makulatur

  • Beitrag veröffentlicht:
  • Lesedauer:3 Min. Lesedauer

Nach Schätzungen aus dem Jahr 2001 werden jährlich etwa 16 Millionen Bücher makuliert. Jetzt gehört meine Dissertation auch dazu – ca. 250 Exemplare, eher noch mehr. ich habe mir noch fünf Exemplare sichern dürfen. So kanns gehen. Adieu. Bewerben muss ich mich damit nicht mehr. Der Inhalt ist an sich nur gealtert, aber nicht veraltet. Man würde noch ein paar weitere Werke ins Visier nehmen. Wahrscheinlich. Eine kleine Träne ist schon dabei. Bei einem werde ich schauen, den Buchrücken abzuschneiden, um es…

WeiterlesenMakulatur

Erinnerung an Charles Munch

  • Beitrag veröffentlicht:
  • Lesedauer:1 Min. Lesedauer

Es gibt da offenbar einen wirklich besonderen Klang, eine besondere Färbung der Musik. Die genau den Ton trifft, den ich als Jugendlicher hörte. Bei meiner Tante im Nachbarstadtteil Westhagen, die ich damals meiner Erinnerung nach jeden Samstag besuchte (Cola, Kaugummi, Gurkensalat, Fernsehen, später lecker Steaks) - meine Mutter sagte mir damals (ich rauchte noch nicht) wegen der Kaugummis, ich röche nach Leiche :) Meine Tante hatte eine Platte mit Beethovens 5. Sinfonie. Mit Charles Munch und dem Boston Symphony Orchestra, das klang…

WeiterlesenErinnerung an Charles Munch

Urlaub von der Seele

  • Beitrag veröffentlicht:
  • Lesedauer:1 Min. Lesedauer

Ich brauche dringend Urlaub von meiner Seele. Der Ort gleich hinter der Zonengrenze heißt nicht Oedesfelde. Da fällt mir ein, auch politische Randvolltrottel halten zur eignen Welt Kontakt mit einem iPhone oder Morotola. Da hilft das Update auf ein neues Trabäntchen wenig. Es ist kontraspektakulärer Stink. Willst du nach innen schauen, musst du schielen lernen. Wie wird man Architekt von Raketenabschussbasen? Ich brauche Urlaub meiner Seele von.  

WeiterlesenUrlaub von der Seele