Google-Friedhof im Internet eröffnet

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Leider ist die online-Ausgabe der Musica sacra friedhöflich.

Musica Sacra WerbungGoogle wirbt mit zielgenauer Werbung. Die Partnerprogramme sind im Netz nicht mehr zu übersehen, man kann ihnen fast nicht mehr ausweichen. Selbst noch die kleinste Website kommt nicht mehr ohne Google aus. Das ist manchmal traurig, denn unter Umständen kann es dahin kommen, dass die Inhalte der Werbung diejenigen der Website übertreffen. Zum Beispiel bei der Musica sacra online.

Mittlerweile ist deren Startseite zugekleistert mit Reklame, mit Hinweisen in bunt, mit allerlei Zeug eben. Werbung auf einer Seite, die ihre eigenen Inhalte zurück ins Printmedium verbannt hat.

Dabei kommt es naturgemäß zielgenau zu eben solcher Werbung, mit der zu schmücken einem edlen Produkt des Caecilien-Verbandes eigentlich nicht so dolle ist. Wundertätige Medaille. Man muss die Menschen hinter dem Produkt ja mal etwas kennen. Ehrwürdige und weniger ehrwürdige katholische Musiker mit Weihen und ohne Weihen.

So haben die Google-Anzeigen jetzt ihren Friedhof gefunden. Im katholisch-musikalischen internettigen Nichts

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Dieser Beitrag hat 7 Kommentare

  1. semmel

    Zeitschrift für katholische
    Zeitschrift für katholische Kirchenmusik. Was es nicht alles gibt?! Da lass’ ich mir doch glatt mal ein Probeexembembel kommen und setz’ derweil schon mal die entsprechende Pasquille auf.

  2. Thorsten

    Ja, Semmel, sowas gibts. Und
    Ja, Semmel, sowas gibts. Und außerdem gibt es noch den einen oder anderen Orgelburschen. Wenn auch nicht mehr lange.

  3. semmel

    Ich frage mich, ob
    Ich frage mich, ob katholische Kirchenmusik auch in evangelischen Kirchen gespielt werden darf…

  4. Thorsten

    Ehrlich? Das fragst Du Dich?
    Ehrlich? Das fragst Du Dich? Also diese Unterscheidung hat es nie wirklich gegeben. Und natürlich gibt’s bei uns Brahms und Bach etc. Gute Musik ist halt gut. Und wenn ich es richtig seh, gilt das umgekehrt genauso. Apropos: Ist die Pasquille denn fertig?

  5. semmel

    Ohne Probeexemplar keine
    Ohne Probeexemplar keine Pasquille. (Da hab’ ich mich ja in was reinmanövriert)

  6. juancho

    besonders pikant ist die
    besonders pikant ist die google-anzeige, in der für “matador” geworben wird, passenderweise auf der “kontakt”-seite…

  7. hufi

    Ich habe jetzt auch das mir
    Ich habe jetzt auch das mir angesehen. Da wird für eine Zeitschrift nur für Frauen geworben. Und für Medaillen für übergroße Gnaden. An anderer Stelle für eine Computer-Zeitschrift von der Arschwische.

    Auch das ist ulkig. So dumm ist das nicht einmal. Denn was ist für einen männergeführten katholischen Verband nicht interessanter als eine Frauenzeitschrift “nur für Sie.”

    Da ist man doch unter “Love” “dem Himmel ein Stück näher”, wenn es um Liebesnester in einem Kran geht. In Harlingen. Vielleicht ein Ort für die nächste Verbandssitzung?

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