GEMA-Reform-Gemauschel ::: Hörspiel: Der Mann mit dem goldenen Ohr

Protestnote der FEM+ | Fachgruppe E-Musik im Deutschen Komponist-innenverband

Und schon wieder wird bei der GEMA gemauschelt und gemurkst. Sollte es stimmen, was die Fachgruppe E-Musik beim Deutschen Komponist:innenverband schreibt (und das ist vorstellbar), wäre es ein unmöglicher Vorgang.

Wir protestieren dagegen, dass in einer Präsentationsveranstaltung der GEMA von einem Vorstandsmitglied eine fehlerhafte Einschätzung zu einem Antrag gegeben wird, obwohl dieser noch nicht veröffentlicht ist und er somit vorab diskreditiert wird.

Quelle: Protestnote der FEM+ – FEM+ | Fachgruppe E-Musik im Deutschen Komponist-innenverband

Georg Oeller von der GEMA ist in der Hinsicht kein Unbekannter. Die treibende Kraft dahinter ist aber jemand anderes.


Radio-Tipp: Der Mann mit dem goldenen Ohr

Am 22. Februar gibt es eine Ursendung des Hörspiels von FM Einheit: Der Mann mit dem goldenen Ohr – Klangreise zwischen Natursounds und tanzenden Geräuschen. Das ist jetzt bereits in der Mediathek der ARD.

Auf seinen Reisen um die Welt belauscht der Mann mit dem goldenen Ohr das Meer der Geräusche. Er sucht nach den verborgenen Perlen in den Klangschichten, die uns Geschichten erzählen können, die keine Worte brauchen.
Diese Reise beginnt im Ponlachgraben mit dem morgendlichen Zwitschern der Vögel, führt vorbei am Bahnsteigkehrer, am Dröhnen der U-Bahn, am Sirren der Stromleitungen, führt durch pulsierende Baustellen, durch eine Küche, die zum Techno Club wird, zu einem E-Werk, das tanzt, zum heulenden Chor der Sendemasten, zu swingenden Bienen und dem Shanty eines explodierenden Trafohäuschen, zum Klanglabor. Die Maschinen takten die Zeit. Der Fluss murmelt einen Blues.

SWR2 – 22.2.26 – 23:03 Uhr

Wobei man sich schon fragt, wie der Begriff der Ur-Sendung dann noch einen Sinn ergibt, wenn die Sachen längst ilinear vorhanden sind. Also vorab schon mal anhören, damit man danach entscheiden mag, ob man bei der linearen erstmaligen Ausstrahlung dabei sein möchte.



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der huflaikhan

Betreiber der Kritischen Masse seit 1995. Seit 2023 Wiederaufnahme. Promotion mit einer Arbeit über Adornos kompositorische und theoretische Auseinandersetzung mit der Zwölftontechnik. Arbeit für den Bayerischen und den Mitteldeutschen Rundfunk als freier Autor und Regisseur – zumindest bis Ende 2015. Online-Redaktion für neue musikzeitung, Jazzzeitung und Oper & Tanz. Unglücklich, aber fast taub.