Witter
Die Tatsache, dass wir offenbar lieber mehr schreiben als schweigen, macht solche Dinge wie diese möglich. Und unmöglich.
Die Tatsache, dass wir offenbar lieber mehr schreiben als schweigen, macht solche Dinge wie diese möglich. Und unmöglich.
Muss man die dann nicht behandeln lassen? Wegen gespaltenenen Gedanken und Lippen, wegen Verfolgungswahn oder ähnlichem? Macht man sich da nicht schuldig, wenn man die in ihr Schicksal laufen lässt…
Peter K. schreibt etwa: "Gepoltere und sonstige Agressivitäten waren ja nicht vorhanden." Natürlich nicht, schon gar nicht von seiner Seite. Ein Gestammel nach dem Motto von Geschäftsordnungsanträgen folgt, die man…
Die einen satteln auf die neuen Pferde um. Facebooken und Twittern, lifestreamen und bookmarken. Die anderen schweigen schon leiser. Die Hauptlinien des Geschäfts sind ja nicht so unwichtig, über Internetsperren wird mittlerweile durch alle Zeilen hindurch gegegengesprochen. Und Urheberrecht ist Allgemeingut. Aber was soll man dazu sonst noch sagen.
Eigentlich kann man nur zurückrollen – und so ertappe ich mich, wie ich die örtliche Zeitung der evang. Kirchen hier lese, Todesfälle beschaue, Geburten und Hinweise darauf, wann welcher Kirchenchor probt.
Wenn man manchen Berichten in der Netzwelt trauen darf, dann haben die letzten Vorfälle um gehackte Webseiten etwas nachhaltig beschädigt. Am vielleicht schärfsten oder wenigstens mir sichtbarsten hat dies Thomas…
Wäre es nicht. Grundsätzlich sind alle Informationen, selbst noch die eigenen, nicht vertrauenswürdig. Nicht einmal die eigenen Körpersignale. Gleichwohl muss man die Informationen immer wieder und schnell verarbeiten, sonst droht im gegebenenfalls sogar Gefahr für Leib und Leben.
Nun sind die meisten Informationen erstens nicht fälschungsssicher und zweitens nicht narrensicher und drittens selten hilfreich, zumal, wenn sie auf einem abstrakten Weg erworben wurden. Einem Gegenüber kann ich auch Signale entnehmen, die er gar nicht verbalisiert. Manchmal hilft das schon weiter: Der Mund sagt ja, die Haltung des Gegenüber sagt: Nein.
Woran erkannt der geübte Social Media-Kenner die Qualität eines Vortrages? Ganz einfach: Wenn kaum einer der Anwesend, während der Ausführungen twittert. (Quelle)
Antitwittertraining für Keynotespoker, der nun seinerseits Blasen entwickelte wie:
Nur ein paar Stimmen:
Und so manches andere ergänzt sich. Einerseits muss es in englischer Formulierung sein und zweitens sozial. Don Alphonso hat früher immer wieder darauf hingewiesen, dass es mit dem Sozialen in dem Bereich der Selbstausschüttung von Text nicht so sehr weit her ist.
Zugegeben, ich komme noch aus der Zeit, als es plasticthinking gab und von Basic niemand etwas wusste. Das eine ist lange vorbei, das andere geht vorüber wohl. Dabei war die…
Gerade ist mir etwas nach Foto. Denn es gibt ein Monochrom-Blog jetzt. Der Typ ist echt ne Marke! Darum also ein paar Fotos zur Finanzkrise: