Uninteressant, sicher

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Gestern hat mich der Ehrgeiz doch noch gepackt. Endlich sollte diese Datenbank von Nucleus mal nutzbar werden. Zum Hintergrund, wenn ich gelegentlich an älteren Texten rumschraubte, und sei es, das nur ein Buchstabe geändert werden sollte, ist die entsprechende Tabelle gecrasht. Auch dann, wenn ich direkt in die Datenbank geschrieben habe. Wenn da irgendwo „true“ stand und ich „false“ haben wollte, dann ging das bei gewissen Einträgen nicht. „Wrong key number“ oder so.

So habe ich die Datenbank gesichert und zuhause brav ausgelesen, lokal, um zu sehen, ob sich da ähnliches wiederholt. Da ging es aber ohne Probleme. Also musste ich eine frische Datenbank anlegen und die gesicherten Daten dort aufspielen und nur doch in der indexdatei statt datenbank1 datenbank2 reinschreiben. Nun läuft es also wieder.

Bei der Gelegenheit mal nach neuen Plugins gesucht. Da gibt es jetzt ein „Spamguardian“. Geht nach dem Frage-Antwort-Spiel. Man stellt eine Frage und nur eine richtige Antwort schaltet den Kommentar frei. Aber wie viele Fragen kenne ich denn, bei denen ich davon ausgehen kann, dass ein einigermaßen entwickelter Mensch sie beanworten kann. Klar: So Dummfragen wie: „Wie schreibt man “blau„?“ „Wie heißt John Cage mit Nachnamen?“ Oder: „Wie viel ist ein Dutzend?“

Wäre die Frage aber eindeutig uneindeutig wie „Wer ist der größte Gitarrist aller Zeiten?“ hätte man wohl Probleme. Momentan geht es ja ohn Captcha, irgendwas bei Nucleus fängt viel Krempel einfach so ab, aber wenn die Schweinesäcke doch durchkommen sollten, dann werde ich das machen; und zwar mit fiesen Fragen. Zum Beispiel: „Welchen Fußballverein nennt Semmel ‘Radkappe’?“ „Nenne die vier noch nie aus der Bundesliga abgestiegenen Fußballvereine in alfabetischer Reihenfolge von hinten?“ „Wie viele Takte hat der erste Satz von Beethovens Klaviersonate op. 59 Nr. 3?“
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Der sieht alles doppel

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Auf dem Kongress zur Musikvermittlung in Wildbad Kreuth, Gast der Thomas Goppel (Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst), und er sorgte für ein Skandälchen. In allerbester Kabarettisten-Manier gelang ihm ein Monolog, der vieles politische Kabarett in den Schatten stellt. Goppel hielt eine Lobrede auf die bayerische Kultur, die, wie ichs verstanden habe, ihre Qualität den Zugezogenen verdankt. Halbe/Halbe (Bayern/Zugereiste) - dabei wies er nochmals auf Stoibers Ostler-Schelte hin. Er hätte es aber anders ausgedrückt,…

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Arbeitslos nach Studium in Wolfsburg

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Heute in der Post: We are sending you this invitation to submit your site hufner.de to www.dirpedia.com. Dirpedia is a web-directory + wikipedia crossbreed. Your link will appear alongside the wikipedia articles for your main keywords such as „lebenslauf,studium,arbeitslos,wolfsburg“. Da schickt einem dirpedia.com. Was muss man da für einen Eindruck hinterlassen haben. Dass dies „main keywords“ seien? Sei es so.

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Fufball-WM-Song-Contest

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Also sowas oder sowas oder sowas oder sowas kann man unter worldcupwiki.org finden. Ein Angebot der Stuttgarter Zeitung, der Stuttgarter Nachrichten und der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart. Die Sachen aus den Schulen sind nicht die Schlechtesten. Was sich da alles tummelt, da wird einem den Ohrschmalz flüssig. Das hier widme ich besonders Semmel, man muss nur Bocholt durch Mainz ersetzen.

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Aufmerksamkeitsdank

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!~~1/powerpoint.jpg|Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit~~!

Diese immer wiederkehrende Geschichte, einen Vortrag unter Powerpoint mit folgender Folie zu beenden.

Wenn dies aber auch noch unter dem Titel „Bayerischer Rundfunk – Intendanz – Medienforschung“ läuft, dann verwundert es zumindest mich doch sehr. Die gesamte Powerpoint-Präsentation selbst war ästhetisch so vorsintflutlich, dass einem über den Zustand des öffentlich-rechtlichen Rundfunk bange werde kann — wenn das nicht soundso der Fall war. Da flitzen einerseits Beschriftungen über den Bildschirm, da werden Musterbilder zur Versinnbildlichung genutzt, die nur noch zum Lachen sind, und da verabschiedet man sich eben so.

Gewiß, aufmerksam war ich schon, denn es ging ja um etwas. Doch der Satz „Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!“ hat mir nie so eingeleuchtet. Weder als Satz noch als Folie — noch als beides zusammen. Vielleicht sollte ich mal jeden Eintrag mit dieser Formel beenden.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
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taktlos 100 aus Kreuth

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Heute, Bayern2Radio, 21:30 bis 22:30. Oder im Internet streamen. Musikvermittlung — Ein Kurz-Schluss? „Außen Hui – innen Pfui?“ – Musik-Vermittlung zwischen PISA und Föderalismus-Reform. Die Ganztags-Schule solls bringen: Viel Zeit für Musisches am Nachmittag. Aber: Wo kommen die qualifizierten Angebote her? Wo die qualifizierten Lehrkräfte? Vielleicht von den Musikschulen, die eh schließen müssen, weil keine Zeit mehr für sie übrig bleibt? Welche Rolle kann in diesem Kontext der öffentlich-rechtliche Rundfunk spielen? Antworten liefern Hans…

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Fötusfunk

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Aus gut unterrichteten Kreisen verlautete, dass die ARD sich echt viel Mühe gibt, seine Hörerstruktur von Alters wegen, generell zu überholen. Demnach sei geplant und im Test, einen Babyfunk einzuführen. „Babies sind die Hörer der Zukunft“, sagten da die Herren Grotzky (BR) und Romann (NDR). Es sei sogar eine enge Kooperation mit der Firma Apfel aus Redmond geplant. „Man müsse nur den iPod micro mit einem gescheiten Empfänger ausstatten, dann könne man ihn (zunächst…

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Wenn der Mensch sie will, kommt auch die Kunst

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Wie man das Tautologische an der Musikvermittlung verhindert Das Thema „Musikvermittlung“ steht mittlerweile ununterbrochen auf der Agenda von Musikpädagogen, von Musikverbänden und musikalischen Institutionen. Anlässlich des 50. Geburtstages der neuen musikzeitung hatte man sogar eine Rubrik mit dem Titel „Musikvermittlung“ eingerichtet. Initiativen von Verbänden sind vielfältig, Orchester und Bühnen unternehmen unterschiedlichste Versuche, Musik zu vermitteln. Musik vermittelt wird freilich auch ohne diese Intitiativen fortlaufend. Das Radio vermittelt Musik, das Fernsehen vermittelt Musik. Musik muss…

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