Hommage á Schwester B.

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Ab heute nun also 46. Macht zusammen 10. Mensch, wie die Zeit doch vergeht. Die Linien des Lebens sind verschieden, Wie Wege sind, und wie der Berge Grenzen. Was wir hier sind, kann dort ein Gott ergänzen Mit Harmonien und ewigem Lohn und Frieden. Hölderlin, An Zimmern

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Mozart, heute!

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Heute Mozart! Mozart-Disko!! Die Musik von LET´S MOZART ist auf den Kammerton 442,5 Hz gestimmt - entsprechend der 32. Oktave des VENUS-Sonnenumlaufs. Das ist eben entschieden zu hoch.

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Der Deutsche Kulturrat und die Kleinkriminellen

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Seit kurzem gibt es einen neuen Referentenentwurf zum Urheberrecht. Zweiter Korb oder dritter Korb: egal. Darin ist eine Bagatellklausel enthalten, die vorsieht, dass unauthorisierte Kopien in kleinerem Umfang, nicht strafrechtlich verfolgt werden sollen, die sogenannte Bagatellklausel. Dagegen wendet sich der Deutsche Kulturrat unter der reißerischen Überschrift: „Justizministerin will Kleinkriminalität legalisieren“.
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Die von der Bundesregierung geplante Reform des Urheberrechtes enthält deutliche Verschlechterungen für die Künstlerinnen und Künstler. Offensichtlich liegen der Bundesjustizministerin die Computerindustrie und die Raubkopierer mehr am Herzen als die Künstler. Nur so ist zu erklären, warum der Computerindustrie unverhältnismäßige finanzielle Geschenke zu Lasten der Künstler gemacht werden sollen und die Kleinkriminalität bei Urheberrechtsverletzungen legalisiert werden soll.“ [Quelle]
Der Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen (VUT) als theoretisch maßgeblich betroffener Verband sieht das anders. In deren Stellungnahme steht:

Die strafrechtliche Verfolgung von P2P Usern löst das Problem der Piraterie nicht und macht Fans zu Kriminellen.
Der VUT hat deswegen verstärkt noch einmal auf die alte Idee [siehe Kritische Masse 29.1.2004] des respect-the-music hingewiesen.
Anders als beim Deutsche Kulturrat liest man da:
Den meisten vom VUT vertretenen Plattenfirmen und Verlagen liegt es fern, Privatpersonen strafrechtlich genauso zu behandeln wie professionelle Raubkopierer. Hier unterstützen die VUT-Mitglieder eine gemässigte Vorgehensweise, wie sie von der Bundesjustizministerin vorgesehen ist.
Das sieht der Deutsche Kulturrat wirklich anders. Aber ob er damit den Titel Deutscher Kulturrat so noch tragen dürfte. Ich bin mir da keineswegs sicher. Im Namen von Künstlern zu sprechen, die selbst eine andere Sichtweise auf das Problem haben, scheint mir doch wirklich einigermaßen prekär zu sein.

Damit verdeckt der Deutsche Kulturrat zugleich sein anderes Anliegen. Dass nämlich nicht einzusehen sei, dass man der Geräteindustrie unnötig Geschenke zu Lasten der Urheber machen werden. Deren Branchenverband, BITKOM, ist allerdings auch nicht zufrieden, begrüßt aber eindeutig die Richtung. Nur, was BITKOM will: Individuelle Vergütung, wo es geht, damit die Pauschalabgaben auf die Geräte entfallen können:
In dem neuen Referentenentwurf fehlt bei der Nutzung von Online-Inhalten aus BITKOM-Sicht ein klares Bekenntnis dazu, dass die Urheber die im Netz verfügbaren Schutzmaßnahmen und individuellen Vergütungssysteme nutzen sollen, wenn sie eine Vergütung bekommen wollen. „Es kann nicht sein, dass die Urheber das Inkasso ihrer Vergütung weiterhin pauschal auf die Hersteller und Käufer von digitalen Geräten abwälzen, wenn sie selbst in der Lage sind, individuell gegenüber den Nutzern ihrer Inhalte abzurechnen“, sagt Harms. [Quelle]

Also wieder einmal die typische Uneinigkeit vor dem Herrn. VUT will weg vom Digital Rights Management, BITKOM will hin, der Deutsche Kulturrat will am liebsten von allem die Rosinen. Bissle davon was, bissle davon was. Und weil die Richtung nicht zwingend vorgegeben ist, am besten alle belasten. Die Künstler werdens danken.

Meines Erachtens setzt nur der VUT richtig an, nämlich auf der Ebene der Wahrnehmung von künstlerischen Leistungen, also im Kopf. Den anderen geht es nur um Ausschütungen oder Abgaben; nur um Geld. Vielleicht sollten sich die Kulturverbände daher wirklich mal Gedanken machen um ihre Produkte. Dieses Gelabere – wie unlängst auch in einer Stellungnahme des Deutschen Musikrats zur EU-Dienstleistungsrichtlinie ist fadenscheinig. Christian Höppner, Generalsekretär:
Kulturelle Dienstleistungen und Erzeugnisse müssen aufgrund ihrer doppelten Natur als Wirtschafts- und Kulturgüter besonderen Bedingungen unterliegen. Die nationalen Gestaltungsmöglichkeiten im Kulturbereich dürfen nicht auf lediglich kommerziell gewinnbringende Angebote reduziert werden. Dies wäre zwangsläufig eine Bedrohung für die kulturelle Vielfalt im Musikland Deutschland. [Quelle]
Damit fängt der Abverkauf von kulturellen Leistungen an. Ich kanns nicht mehr hören.
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Feierabend

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Serverrettung - MySql restart - Table repair - Aufstehen … Milch übergeschäumt Fernhilfe zu Editoren - neues Problem - FCK-editor machts nur mit www. vornedran, sofern live-site …PrivatMySql-StudiumLeere Seite aufmachen für Text - nichts tippen, warten und telefonierenAbholung zur Fahrt nach Weiden - Druckkontrolle - Bild furchtbar - Lösung vorläufig gefunden - workaround Warum hat außer mir eigentlich keine Sau einen kalibrierten Monitor. Was machen die denn da. Optische Kontrolle nach Gamma 2.9? Wozu…

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Unworte, die nicht vergehen

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1996 übrigens in der Auswahl zum Unwort des Jahres: „Gesundheitsreform - (missbräuchliche Verwendung des positiv besetzten Begriffs »Reform«)“ Eigentlich müsste man heute sogar noch weiter gehen und „Reform“ selbst als Unwort deklarieren.

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Technik, die begeistert

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Meine externe Festplatte will nicht mehr. Manchmal hat sie keine Lust hochzufahren. Dann bewege und drehe ich sie — und manchmal startet sie dann doch noch. Der Support sagte mir, es könnte sein, dass ein Defekt nicht auszuschließen sei. Ich möge das Stück doch reklamieren.

Also rufe ich bei dem Händler an, bei dem ich das Teil erstanden habe. Der ist freundlich und sagt: Ich könne das Teil zurückbringen. Und auf Nachfrage: Es werde dann ausgetauscht bei Vorlage der Kaufquittung.

Also bin ich dabei, die Daten wegzusichern. Und sicherheitshalber zurückzuspielen, um zu sehen, dass alles auch glatt geht. Das kostet Zeit. Aber in zwei Stunden dürfte alles fertig sein. Lieber jetzt noch sorgfältig sein, als nachher herumjammern.

Gestern dann die Sache schon mit einem fehlerhaften Mailserver. Der verweigerte stur die Annahme von Mail. Der Support sagte mir, dass liege an dem Server, die die Mail ausliefere. Man fahre ein Greylisting-System. Wenn der sendende Server die Mails nicht wieder zustelle, dann kommen sie nicht an. Nur, der ausliefernde Mailserver lieferte, immer wieder. Auf weitere Nachfrage gab der Support dann bekannt, man habe, er habe sich da bei der Technik informiert, Probleme mit dem Greylistingssystem gehabt. In Zukunft möchte man derlei Probleme vermeiden und er bat höflich um Entschuldigung.

Solche Probleme kann man aber gar nicht ausschalten. Es wird sie immer geben. Vor allem wird es sie immer geben, wenn der Support nicht besetzt ist.

Das alles kostet Nerven, ist stressig und kostet nochmals Nerven. Denn hier vor Ort macht man dann mir die Hölle heiß, was denn da los sei. Meistens sind aber auch diese dann in ihrer supportfreien Zeit. Außer zweien, die sind sind immer online.

Und dann: Antworten, die einem nicht einfallen, wenn man sie braucht: „Sagen Sie mal, wollen Sie Logos verkaufen/anbieten oder Content?“ — Zu spät. Sollen es eben Logos sein. Ist ja auch sehr wichtig, so ein Logo. Sehr wichtig, jaja.

Überhaupt: Es ist sehr wichtig, sehr wichtig zu sein. Ja, das ist am allerwichtigsten.
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Trübnis

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Jetzt müsste mir nur noch ein Text dazu einfallen. Aber ich könnte auch ein paar Takte herumlallen. Schnickschnack, Schabernack. Wenn einem der Schädel wegen Internet und Monitorgeglotze schier abzurauchen droht. Man wird da ganz faserig, hat das Gefühl von Trunkenheit ohne zu trinken. In der Küche vergammelt das Essen stante pede. Nicht einmal mehr Zeit für eine Zubereitung, kein Hunger. Hunger nach anderem als Hunger. Die Luft wirkt wie sauer, die Augen brennen, sind…

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