DMV unterstützt das Vorgehen der GEMA gegen illegale Musikdownloads

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Es gibt Musikverbände, die sind so dumm und ignorant, dass es einem wehtun könnte. Der „Deutsche Musikverleger-Verband“ ist ein solcher. Weil er selbst ja kaum etwas auf die Beine gestellt bekommt, hängt er sich an seinen Obervater, die GEMA ran. Jetzt unterstützt er die GEMA bei ihrem Vorhaben, Accessprovider zum Sperren von Internet-Sites aufzufordern. Prima: Wurde ja auch mal Zeit, dass Verleger für Sperrungen, unfreundliche Geister wie der CCC sagen: Zensur, ist.

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Ein Kobold

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Die Geschichte ist doch diese. Manchmal muss man den Staub aus der Wohnung bringen. Das geht zwar nicht, aber versuchen muss man es. Zu diesem Zwecke nutzt man gelegentlich sogenannte Staubsauger. So einen besitze ich nicht, bzw. nur auf dem Speicher. Normalerweise dürfen ihn mir die Nachbarn leihen. Tun sie auch, aber mir ist das peinlich, meine Milben in ihre Staubsäcke zu saugen. Ich besorgte mir also einen, weil er im Regal so billig…

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Eisdiele in Austria

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… aber an der Grenze zu Italien. Mein wahrscheinlich bester Blogeintrag: Dazu Dr. Mattna Huffin, Generalsekretär der Kritischen Masse: „Heute ist ein historischer und ein heroischer Tag. Die Trackback-Spamwelle gestern brachte mir über 1150 neue Infomails. Da hatten wir ganz schön was zu lesen. Aber ich verspreche, jeder Spam wird ernstgenommen und persönlich behandelt. Noch pocht mein Herz für das Vaterland. Unser innigstgeliebtes Vaterland. — Hurrah! Hurrah! Hurrah!“ Zum ollen Horvárth muss ich auch…

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Ich melde Ansprüche

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Nach einem Durchtippfehler fiel mir auf, dass mir ein — wie ich finde — schöner Neologismus geglückt ist. Das neue Wort trifft sehr gut eine Verhaltensweise der Musikwirtschaft (aber wohl auch andere Wirtschaftsressorts). Also hier: Verklaufen™ Anwendung: Jemand will einem etwas, was einem selbst gehört verklaufen. Im Besitz von etwas sein, was man nicht besitzen kann, aber jemand anderem, vorzugsweise allen, gehört. Verklauf ist das zentrale Geschäftsfeld der sogenannten Creative Industries. Anwendung: Apple verklauft…

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Streit um Beethoven-Downloads

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Janko Röttgers hat in der Netzwelt — denen man einmal die Leviten geigen müsste, klappt da doch Werbung von irgendwelchen obskuren Singlekrempel — über Kritik an dem Vorgehen der BBC zu ihrem Angebot von Beethoven-Downloads geschrieben. Da heißt es:Ein Vertreter der bekannten Plattenfirma Naxos erklärte dazu gegenüber der britischen Zeitung The Independent, die Download-Aktion der Rundfunkanstalt sei fragwürdig. „Es führt ganz offensichtlich dazu, dass der empfundene Wert für Musik sinkt“, so Naxos-Manager Anthony Anderson.…

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Der große Zett

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Herr Zampano war gar nicht zimperlich. Es zippte ihn an seinem Zapp. Sein Verhalten find' ich klapperlich, Dem geht doch etwas ab. Kommentar: Nichts Gutes, deucht es mich. Er steht im Mittelpunkt der Welt. Und wo er steht, da wird es eng.

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Schwarm-Intelligenz: Die Macht der smarten Mehrheit

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Vorbei. Erst durch den Spreadshirt-Newsletter habe ich es kapiert:

Gaming, Knowledge und Blogging sind die Pionier-Branchen der Schwarm-Intelligenz. Hier entstehen die Erfahrungen für die Wertschöpfung von morgen. (…) In amerikanischen Weblogs traut man sich mehr, man redet wieder miteinander. Weblogs sind eine Art verschriftlichtes Gespräch. Der auf das professionelle Jugendmarketing spezialisierte Weblog Ypulse.com wurde von Anastasia Goodstein gegründet. Sie berichtet über ihre Blogging-Erfahrungen. Der Dialog mit den digitalen „Graswurzel-Konsumenten“ wird das Marketing für die Generation der Netzwerkkinder bestimmen, so ihre These.
[Quelle: 10. Deutscher Trendtag | Schwarm-Intelligenz: Die Macht der smarten Mehrheit | 02. Juni 2005 in Hamburg]

Ich habe es mir ja immer schon gedacht, dass Blogging eigentlich genau dem dient, was ich nicht leiden kann. An gleicher Stelle liest man vom Onkel Bolz:

Soziale Marktwirtschaft war für ihn [Prof. Bolz] gestern. Er [Prof. Bolz] proklamiert das postökonomische Zeitalter – alle zusammen sind klüger als der Einzelne.

Das klingt für mich doch arg kindisch. Man muss sich nur wichtig genug nehmen, dann wird alles anders als es ist. Es ist wie damals im alten Zonenrandgebiet als mir meine Mutter den Physikbaukasten wegnahm, weil sie hörte, man könne damit Atombomben bauen. Nicht etwa, dass sie das je vorgehabt hätte – obwohl, man weiß ja nie. Ich habe es ja immer für eine Espressomaschine gehalten.

Bombe Wie auch immer. Es mehren sich für eher die fatalen Dummheiten als Lebenscomedy-Faktor. Und nun sollte ein Auschnitt aus einem Travel24-Newsletter folgen, doch den habe ich leider viel zu früh entsorgt. Statt dessen hat mir der Link zum Newsletter meine Browserleiste weggemacht und erst [Strg+1] rettete mir meinen Eintrag. Saukerle diese! „Führende Trendblogger“ werden mir sicherlich zukünftig helfen können.

Dazu noch ein Wort: Schwarm-Intelligenz hatte ich selbstredend falsch verstanden. Mein Schwarm von heute suchte ich. Nicht Teil des Schwarmes wollte ich sein. Dann las ich das Manifest des postdigitalen Manifestes:

1. Bewege dich in Richtung des Mittelpunkts derer, die du in deinem Umfeld siehst
2. Bewege dich weg, sobald dir jemand zu nahe kommt
3. Bewege dich in etwa dieselbe Richtung wie deine Nachbarn

Und diese Trendforscher schubsen einen immer wieder weg, sozusagen. Das geht mir auch ganz schön auf den Keks.

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