Den ganzen Tag

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geschnitten, abgehört, geschrieben. Die Augen eckig, die Ohren eckig. Von „Ein Herbstmanöver“ bis „Wenn wir Türken küssen“ - trotzdem wie im Rausch. Immer noch etwas. Keine Ruhe.

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Pah – Witzbolde

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Diese Spatzenkabinette an allen Ecken und Enden gehen mir auf den Wecker, und zwar wie. Wie die Politik, so die Menschen. Wie die Menschen, so die Politik. Ein Riss. Asche zu Asche. Staub zu Staub. Das:

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Hommage á Semmel

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Und außerdem bekomme ich heute nicht mehr viel hin. Den ganzen Tag O-Töne schneiden, O-Töne anhören. Notieren, vermerken. Ich bin restlos geschafft.

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Stöckchen-Spiel

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Der Haltungsturner fragt an: You're stuck inside Fahrenheit 451, which book do you want to be? Adorno: Negative Dialektik The last book you bought is: Ralph Benatzky, Triumph und Tristesse - Aus den Tagebüchern 1919 bis 1946 The last book you read: Stefan Frey, „Unter Tränen lachen“ - Emmerich Kálmán. Eine Operettenbiographie Five books you would take to a desert island: 1. Hölderlin, Werke und Briefe 2. Theodor W. Adorno, Ästhetische Theorie 3. Martin…

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Verantwortung gegenüber den Menschen?

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Der Sieger: Der Sieger: Aber. Meine Damen, meine Herren, lustig ist das alles gar nicht sehr. Nebenbei höre ich eine CD aus dem Deutschen-Rundfunk-Archiv. 1933 — Der Weg in die Katastrophe. Nun bin ich bestimmt, wie jeder weiß, kein Kulturpessimist. Nein, ich esse Käse und trinke Bier (alkoholfrei und alkoholhaltig). Nein, lustig ist das trotzdem nicht. Also, ich höre diese CD, übrigens sehr günstig zu beziehen für fünf Euro. Wie gesagt, 1933: da ist…

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Handwerk hat goldenen Boden

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Sprichworte, die stimmen oder auch nicht.

<%image(20050522-gasumstellung.jpg|500|472|Gasumstellung)%>

Da fragt man sicht, warum man sich früher die Zeit zulegte. Wohl des Rätsels im Magazin nicht wegen, oder. Also, daraus mag schlau werden, wer will. Morgen wirds mindestens kalt. Stinken tuts sowieso schon fett.

<%image(20050522-vorflur.jpg|500|667|Toilette, hmmm, lecker)%>
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NDR kooperiert mit ADAC

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Monothematische Sendungen zu einem komplexen musikalischen Thema schließen Hörer, die nur kurz, zum Beispiel während einer kurzen Autofahrt einschalten, aus.*

[via] das ganze werk
Sagt der Romann vom NDRADAC. Ich schließe die Autofahrer in meine Gebete für den Erhalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit ein.

Ach, und ehe ich es vergesse. Der NDRADAC liebt die Musik des 20. Jahrhunderts. Er ist ja so ungemindert fortschrittlich: Abel Carlevaro, Samuel Barber, Leonard Bernstein, Jorge Cardoso, Aram Chatschaturjan, Reinhold Gliere, Dmitrij Kabalewskij, Zoltán Kodály, Sergej Prokofjew, Maurice Ravel, Ottorino Respighi, Joaquin Rodrigo, Dmitrij Schostakowitsch, Georgij Swiridow und Ralph Vaughan Williams. Amen. Ein Programm aus dem und für den sozialistischen Realismus, da hätte Stalin seine Freude dran gehabt — lässt man mal den armen Maurice Ravel heraus, dessen Musik ohnehin zeitlos ist.

Aber wie komme ich jetzt nur wieder auf Stalin, wenn ich doch Romann meine? Rätselhaft.

*) Wenn ich Autofahrend beiwohne, dann hört mein Chauffeur leider meistens BR-AKTUELL oder MDR JUMP. Mit meinem anderen Chauffeur kommt es durchaus vor, dass wir noch ein ganzes Weilchen im Auto sitzen bleiben. Ja, das gibt es. Ja, Herr Romann. Aber, wenn man Ihnen so zuhört und ihren Forschern, dann mag es wirklich sein, dass meinereiner nicht so recht in das Weltbild mehr passt.

<%image(20050521-grotzky.jpg|120|165|Dr. Johannes Grotzky)%>

Aber bitte nur eines: Beleidigen Sie nicht andere Rundfunkanstalten. „Programmlich hat dies zu einem Umdenken bei fast allen Kulturradios der ARD geführt,“ sagen Sie. Ja, das stimmt. Aber wenigstens wir hier in Bayern leben noch hinterm Mond. Vielleicht fahren wir ja auch keine so schnellen Autos sondern noch Traktoren — ganz ohne Autoradio. Ja, wir sind hier hinter allem hinterher; nur nicht nach dem Programm vom NDR. Lieber Herr Grotzky (siehe Bild rechts), übernehmen Sie. Sie haben so mühselig den NDR verteidigt vor der Enquete-Kommission Kultur in Deutschland. Und so dankt man es Ihnen. Schade, wird sich vielleicht Johannes Grotzky sagen, dass man keine Amtsabsetzungsverfahren mehr durchsetzen kann. Statt dessen hat man jetzt den Romann an der Backe, der wirklich nur Arbeit macht.
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