Love 1

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Schnupfig, mupfig und ein neues Spielzeug. Hufi kann seine alten Videos aus dem Jahr 1996 endlich in den Computer sprutzeln. Da hatte ich gerade mal einen Job und schwelgte in Gold und Geld. Ja, damals. Also galt es die Wirtschaft anzukurbeln. Eine Hi8-Kamera musste her. Die besaß ich dann für etwa ein halbes Jahr. Zwischendurch war sie einen Monat lang in Reparatur.

Doch was macht man mit so einer Kamera?

Filmen! Ja, aber was bloß? Tja. So filmte ich Fotos, Zeitschriften, Kühlschränke. Spielte das ganze dann auf Videorecorder und schloß gleichzeitig Ton an. Eigentlich war das sehr effektvoll, aber irgendwann, nach etwa drei, vier Filmchen, ab- und ausgelutscht. Bewegung musste her. Aber welche?

Love 1 (Real Media, 1:14 oder WindowsMediaPlayer) war der erste Versuch mit richtig Film, aber gewiss abstrakt und absurd. Ich mag das Filmchen aber sehr, zumal kaum einer drauf kommt, wie er gemacht worden ist.

Den Vorspann habe ich damals von einem Monitor abgefilmt. Ist natürlich auch wieder sowas von eitel. Aber egal.

Huflaikhan besaß die Kamera also knapp ein halbes Jahr, dann verehrte er sie seiner großen Schwester, die schließlich fünf Kinder und einen Mann hatte. Da konnte sie besser irgendwas dokumentieren. Mir bleiben etwa 10 kurze Filmchen, die ich nun teilweise der Öffentlichkeit für kurze Zeit zugänglich mache.
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Kaninchenscout war wieder da

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Wenn es nur Sieger gibt, …

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dann haben wohl alle verloren.
Landgericht München stoppt Link von Heise
Die Musikwirtschaft hat am Montag beim Landgericht München erfolgreich eine einstweilige Verfügung gegen den Zeitschriftenverlag Heise erwirkt, der einen Beitrag zur Umgehung des Kopierschutzes von DVDs publiziert hatte.

So in der Pressemeldung der Phonoverbände, dagegen der Meldungsanfang bei Heise Online.
Münchner Landgericht verbietet Link auf Kopiersoftware-Hersteller
Einen wichtigen Teilerfolg verbuchte der Heise Zeitschriften Verlag in dem Verfahren von acht großen Unternehmen der Musikindustrie gegen den Verlag vor dem Landgericht München I.


Jurist bin ich ja keiner, aber was gibt diese Verfügung eigentlich her? Was für bekloppte einstweilige Verfügungen hat es schon gegeben — und sei es nur, weil eine der Prozessparteien den Termin nicht wahrgenommen hat. Einstweilige Verfügungen sind was sie sind: einstweilig. Bis in der Hauptsache entschieden ist, gibt es keine Rechtssicherheit. Aber ich bin kein Jurist.

Ärgerlich ist allemal, dass wegen so einer Pillepalle ein derartiger Aufstand gemacht wird. Immerhin gehts Presse gegen Verband. Und beide werden so schnell nicht einknicken, wenn ich mich nicht täusche. Und so gefällt mir dann das schon. Da stehen gleichwertige Gegner einander gegenüber.
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Vesko Stambolov – Chopin, Die zwei Klavierkonzerte

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StambolovGar nicht ulkig sind die Klavierkonzerte von Frederic Chopin, sondern eher ausgesprochen schön. Gut. Ich benötigte schon einige Zeit, um das zu erkennen. Oder schlecht. Chopin eilt ein blödes Vorurteil voraus, bedingt aus den höheren Klaviertöchter-Geschichten.

Da kann man was draus machen. Bei Metarecords nun gibt es eine Einspielung der beiden Konzerte (op.11 und op.21) mit Vesko Stambolov und keinem Orchester. Statt dessen sind die Konzerte reduziert auf eine Streichquartettbesetzung — genau wie bei den Bach-Konzerten aus dem gleichen Hause. Man muss sich an diesen Klang gewöhnen, wenn man das Orchester mit seinen Farben im Hintergrund immer mitbedenkt. Aber diese Um- und Eingewöhnung ist vielleicht ja auch bei solchen Werken mal ganz sinnvoll. Denn aus der kammermusikalischen Besetzung resultiert keinesfalls ein Werk für Klavierquintett sondern eher wie bei einer Soßenreduktion ein Konzert für Klavier und Streichquartett. Das könnte glatt gehen und das tut es bisweilen in dieser Aufnahme bei metarecords auch, doch scheint mir das Streichquartett vielfach nicht richtig in den Gesamtklang eingependelt. Ja, irgendwie wirken sie zurückgenommen, wie aus dem Raum in die Ebene heruntergerechnet. Doch dafür sind sie dann doch manchmal ein wenig zu artikuliert; nur nicht klar scheint da die Motivation.

Die Aufgabe einer solchen Umwandlung eines Orchesterstücks ist eben nicht zu unterschätzen. Die originalen Farben sind schließlich nicht zu ersetzen. Man darf dann nicht zu tief zurückfallen in einer Art Rücknahme der Ausdrucksweise und dennoch muss dies geschehen, will man nicht zu aufdringlich werden im Streichquartettklang. Da neigen schon kleinste Besonderheiten zu einer Art hypertrophischer Ausweichung. Aber bitte, das ist in wenigen Momenten der Fall, am ehesten noch im ersten Satz des ersten Konzertes. Das Larghetto des zweiten ist vollauf gelungen und tadellos in dieser Frage. Da stimmt der Ton.

Ich mag die Aufnahme dennoch sehr und die obige Kritik ist unverhältnismäßig zu den Meriten dieser Aufnahme. Sie klingt gut, sie bereitet Vergnügen, die Musizierweise Stambolovs ist elegant, klar, unaufgeregt und gänzlich unanrüchig. Alles in allem wirkt sie befreit von manch klebriger Zutat bei anderen Aufnahmen oder in besuchten Konzerten.

Vesko Stambolov – Chopin, Die zwei Klavierkonzerte
Metarecords, meta 029, Hörbeispiele gibts bei metarecords

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Mouse Machine – The Complexity Of Lucy

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Eine neue CD aus dem Hause Hazelwood. Zwei Schauspieler des Berliner Staatstheaters hatten offenbar zu viel Zeit (oder auch zu wenig, es ist egal) und haben ein in der Tat ulkig-komplexes Album hingelegt. Ein Kunst-Album. Nicht nur das Cover (welches mich stark an die Residents erinnert), auch die Musik ist eine reine Spielwiese, ein Experimentierfeld; irgendwo zwischen Mischpult und Miniorchester. Manchmal kamen auch Gedanken an „They Might Be Giants“ oder „David Garland“ [Track 8:…

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Kaninchen-Post

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Und wo wir schon mal beim Thema „Murks“ sind. Was bitte soll das? Liebe Kaninchenfreunde, vielleicht haben Sie es schon gehört? Die Firma Scoutsystems Software hat für Sie den Kaninchenscout geschaffen. Der Kaninchenscout ist eine umfangreiche Kaninchenverwaltung (Zuchtprogramm) für die komfortable Verwaltung Ihrer Zucht am PC. Umfassende Funkionalität und eine intuitive Bedienung der Software garantieren für den erfolgreichen Einsatz in Ihrer Zucht. Schon über 4000 zufriedene Kunden nutzen unsere Software!!!!!! Sag mal, spinnen die…

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Ich hasse Norton

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Wer mich kennt, weiß, dass ich eigentlich ein ganz gemütlicher und freundlicher Mensch bin. Natürlich nicht immer und nicht zu allen. Aber, was gestern passierte, das schlägt dem Fass den Boden aus.

Eigentlich wollte ich nur ein CD-Cover scannen, so als Frühsport. Lars Duppler. Zisch und Peng. Irgendwie stürzt mir die Scansoftware ab. Gut, das ist blöd, habe ich aber fast erwartet. Was ich nicht ahnte: Aus irgendeinem Grund rauschte mir damit gleichzeitig Nortons Internet-Security-Krempel mit den Bach runter. Plötzlich fehlten irgendwelche Dateien und Norton war so lieb, mich darauf hinzuweisen. Also prima, ein bisschen Programm nachladen aus dem Internet. Ist doch schließlich komfortabel.

Denkste.
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Zeichen der Zeit

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Der einzig wahre Dicki hatte wohl den richtigen Hinweis zum Smiley im Foto einer Kapelle auf dem Weg zwischen Moosburg und Freising, der durch Spiegelung hervorgerufen worden war. Vor einem Monat genau machte ich auf der Rückfahrt von München des Nachts dieses dokumentarische Foddo. Ich hatte derlei Zeichenverwachsungen auch in anderen Fahrten schon bemerkt. Jetzt, da es so schweinebacken kalt geworden ist, erinnert mich das an den Sommer vor zwei Jahren, der brüllend heiß…

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