Kinder-Horror-Musik-Schau I – Unsre Welt

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Weil ich bei der pepa von den Ehren des Kommentars zu einem selbständigen Beitrag gekommen bin, will ich mal nachlegen mit den obskuren musikalischen Verkrampfungen der sogenannten Kindermusik. Auf Platz 1 der Hitparade steht da das Stückerl „Unsere Welt“, gesungen von einer armen gequälten Gesine auf der Platte „Die RTL-Kinderhitparade“ (Komposition: Sarenberg, Text: B. Schwartzer-Siegel — BMG-Ariola). Da bekommt die Aussage: „Die Phonowirtschaft ist der wichtigste Investor in inländische musikalische Kreativität. Von der Ertragsfähigkeit…

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Aussperrung

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Leider muss ich wegen vermehrter Kommentarkotze zukünftig all diejeneigen aussperren, die über einen Link von *.info kommen. Dies können dann zwar genau die nicht lesen. Aber um Himmels Willen, das ist mir absolut schnuppe. Das Journal hier ist privater Natur. Und so interessant ist es hier ja nun auch wieder nicht.

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Erster Advent

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Hehe. Ist zwar vorbei, aber beim Filzen der diversen Bilderverzeichnisse habe ich mich doch erinnert an jenes total bekloppte Bildnis der noch grünschnabeligen Huflaikhan. Da hält er ein antiquarisch erworbenes Schopenhauer-Büchlein mit „Aphorismen zur Lebensweisheit“ in der Hand, welches er seinem Herrn Papa verehrte. Die Kerze auf der Birne getraute er sich zwar nicht anzuzünden, das erledigte dann irgendein späteres Programm. Eigentlich zierte es eine Fehlerseite für den Internetserver. Nunja. Das ist lange vorbei. Aber vorbei ist der erste Advent schließlich auch.

Und es erinnert mich auch an etwas anderes. Gestern soll wohl irgend so ein Hansel gesagt haben, man müsse (solle) gewaltbereite Muslime stante pede des Landes verweisen — und es ging um das bundesdeutsche Leitplankenmautsystem. Warum erwähnte der Herr von der CDU/CSU nicht, dass dies wohl auch dann für Christen und Religiösgebundene jedweder Richtung gelten müsse.

Muss man nicht schließlich auch ins Auge fassen, das ganze Volk auszuweisen, wenn doch alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht wie es im Grundgesetz heißt. (Oder ist Staatsgewalt dann die Leitgewalt?) Ist die Bundeswehr nicht auch irgendwie auf ihre Weise gewaltbereit und die Polizei, Zoll und Grenzschutz dazu. Ist nicht eigentlich, frage ich als kritischer Bayer, jeder Bayer potentiell gewaltbereit? Ist nicht jeder Schlagersänger in Wirklichkeit ein Schläger? Ich prangere das jedenfalls an.

Deutschland braucht meines Erachtens vor allem eines: Aber das sag ich nicht.

Update: Die habe ich lange schon aufm Kieker, die Heinis von der PBC (was heißt: Partei Bibeltreuer Christen). Kann man da lesen:
Für die rund 100 Mitglieder der Berliner PBC ist die Ausbreitung von Aids eine Bestätigung der Bibel, dem Handbuch für ein Leben in Liebe, Frieden und Gerechtigkeit. [Quelle]
Und dann machen die gegen Homos und Muslime. Großer Bockmist. Sind fiese Typen, die. In einem Forum las ich die höfliche Bezeichnung: Taliban light.
Heute lebe ich mit meiner Frau und zwei Kindern und Jesus immer noch in Hannover. — Zunächst einmal darf festgehalten werden, daß die PBC ein Instrument Gottes für unser Land ist. — Den jüngsten Wahnsinn produzierte die Mehrheit unserer Politiker mit der „Schaffung“ der Homo-Ehe. Die Früchte dieser antigöttlichen Politik sind deutlich zu erkennen: Ausufernde Unmoral, öffentliche Förderung von Pornographie, Unzucht und Okkultismus, eine weitere Zerstörung von Ehe und Familie, als Fundament eines gesunden Staates. Zur Lösung der vorgenannten Probleme reicht es nicht, dass nur einige Minister zurücktreten.
Mannomann.
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Zu müde, zu viel zu tun

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Ich brauche das:
<%image(20041203-turm-hotel.jpg|250|188|Turm-Hotel)%> wegen: <%image(20041203-ffm-street.jpg|250|188|Straßen in Frankfurt)%>

Weil:
<%image(20041203-ffm-turm.jpg|500|222|Türmsche)%>

denn,
<%image(20041203-giant-step.jpg|500|335|Giant Steps)%>

Sonst:

<%image(20041203-martinhufner.jpg|300|435|Archäologen-Party)%>
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Zwischen Empirie und Glauben (NDR Kultur)

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Der Deutschlandfunk machts richtig. Noch ist da etwas von Selbstkritik in den Beiträgen dabei. So zum 50-jährigen Jubiläum der Media-Analyse. Man zitiert da einen Forscher vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung: Allein zur Erhebung der Radionutzung werden jährlich über 58.000 Computergestützte Telefoninterviews geführt. Aus Sicht der Wissenschaft gibt sie aber nur einen Teil der Wahrheit wieder. Prof. Uwe Hasebrink vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung: Es ist der Aspekt, wie häufig welche Personen mal vom Radio erreicht werden,…

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Hörsturz

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Nein, ich nicht. Der Rundfunk. Bei mir sind es nur Hämorroiden (oder so ähnlich, warum zum Furz nochmal gibt es dafür kein deutsches Wort, weil es mit dem damit verbundenen kriechen und lecken zu tun hat — Spekulation, nagut, ist auch Wurst). Lecko.

Ja, also. Auf dem Weg über die Redaktion der neuen musikzeitung hat mich eine CD-Box der Initiative Hörsturz erreicht. Drei CDs als Mitschnitt einer Veranstaltung vom 16. März 2001. Darin geht es auch um das Thema Abmahnungen (CD2, Track 1 — hier zum Anhören [1,2 MB]).

Ich darf wohl sagen, dass diese CD-Box letzten Endes den Ausschlag gegeben hat, Mitglied der Initiative „Das GANZE Werk“ zu werden. Man hört und munkelt in letzter Zeit einiges. Der Arm der Direktoren reicht weit. Abmahnungen werden gar nicht mehr gemacht, weil die benötigen mehr oder weniger deutlich die Schriftform und sind damit definitiv benutzbar. Man macht heute die Sachen hinter dem Rücken — wie sich das eben für Anstalten des öffentlichen Rechts geziemt. Eigentlich wäre das mal eine Angelegenheit für die Medienaufsicht und die Rundfunkräte dieser Anstalten. Genauer kann ich mich hier nicht äußern, denn man hat ja nichts in der Hand. Wieviel demokratische Selbstorganisation kann man also dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zumuten? Was kann man da überhaupt machen?

Radio Bremen 2, das konnte auch Hörsturz nicht verhindern, das konnten auch die Mitarbeiter des Senders nicht verhindern, ist jetzt Nord West Radio — in Zusammenarbeit mit dem NDR. Gespräche mit Mitarbeitern dort führen zu nichts. Wie es dort aussieht erfährt man immer nur unter der Hand. Bei Aufforderungen, sich dazu öffentlich zu äußern, wird abgewiegelt. Wunderbare Zustände. Was steht also zur Debatte?

Ich möchte meine Abscheu vor diesen Zuständen etwas mit einem Nietzsche-Diktum verschleiern. Ich kann es nur aus der Erinnerung zitieren:
Für die eigene Meinung sterben? Nein. Dafür, dass es möglich ist, seine eigene (oder irgendwers) Meinung zu äußern? Ja.
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