Erfolg von itunes relativ

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Die Rechung ist an und für sich ganz einfach 60 Millionen Tracks von iTunes heruntergeladen und 2,9 Millionen iPods verkauft. Das macht 21 Tracks pro iPod. Die Rechnung wurde aufgemacht auf iTunesperiPod. Was also landet dann auf den iPods?

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Wenn der Webshop nicht so will …

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... dann rechnet er sehr putzig. So beim Handy-Discount.de. Die bieten glatt folgendes an: Arcor ISDN DSL Bundle tiptel WLAN Gateway empfohlener VK Preis : 9.99 EUR Sie sparen 42.1 EUR ! unser Preis nur : -32.11 EUR ! Da kann ich nur empfehlen: kaufen, kaufen, kaufen und dabei reich werden.

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Hölderlin – Der Frühling

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Der Frühling Wenn aus der Tiefe kommt der Frühling in das Leben, Es wundert sich der Mensch, und neue Worte streben Aus Geistigkeit, die Freude kehret wieder Und festlich machen sich Gesang und Lieder. Das Leben findet sich aus Harmonie der Zeiten, Daß immerdar den Sinn Natur und Geist geleiten, Und die Vollkommenheit ist Eines in dem Geiste, So findet vieles sich, und aus Natur das Meiste. Mit Unterthänigkeit d. 24 Mai Scardanelli. 1758.

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Alfred Lichtenstein – In den Abend

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Aus krummen Nebeln wachsen Köstlichkeiten. Ganz winzge Dinge wurden plötzlich wichtig. Der Himmel ist schon grün und undurchsichtig Dort hinten, wo die blinden Hügel gleiten. Zerlumpte Bäume strolchen in die Ferne. Betrunkne Wiesen drehen sich im Kreise, Und alle Flächen werden grau und weise ... Nur Dörfer hocken leuchtend: rote Sterne - Alfred Lichtenstein: In den Abend

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Wie der Hessische Rundfunk sich selbst platt macht

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Radio Bremen, Nordeutscher Rundfunk und Mitteldeutscher Rundfunk haben es prima vorexerziert und das Geschrei war nachher laut. Doch die Abschaffung der Abschaffung ist selten zu schaffen. Beim HR könnte es noch anders gehen. Da baut sich eine Initiative auf, der es sogar nur um zwei Sendungen auf HR1 geht: Schwarz Weiss und Der Tag. “Rettet "Schwarz Weiss"! Rettet "Der Tag"! Bei der Umgestaltung der Radiowellen des Hessischen Rundfunks droht einigen Sendungen die Abschaffung, die…

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Lichtenstein und Benjamin

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Unter dem Titel “Plagiatoren” habe ich einen Text von Alfred Lichtenstein wiedergegeben. Nun habe ich noch etwas weiter gelesen und durfte feststellen, dass dieser Autor Jura zu studieren pflegte und eine Dissertation verfasste mit dem Titel: “Die rechtswidrige öffentliche Aufführung von Bühnenwerken”, was mich neugierig macht. Damals gings Studieren jedenfalls schneller, denn schon 1913 erschien dieses Werk, nachdem er 1909 sich immatrikulierte. Sehr alt wurde Lichtenstein ja nicht. Mit 25 Jahren wurde er an der Westfront verjuxt. Alfred schrieb danach: “Er muß nach Mitteilungen, die Franz Pfemfert empfing, eines fürchterlichen, verlassenen, qualvollen Todes gestorben sein.”

Frühling

Alle Männer sind jetzt gierig,

Alle Weiber schrein,

Ducke dich in deinen Buckel,

Bleib allein –

Walter Benjamin hat ihm ein paar Zeilen 1931 in einer Kästner-Besprechung gewidmet:

… lange ehe der Ararat der Goldmark als einziger Gipfel aus der Flut ragte, bis auf den letzten Platz von Freßsack, Gürtelpelz und Naschkatz besetzt, hatte Alfred Lichtenstein, der in den ersten Tages des Krieges gefallen war, jene tristen und aufgeschwemmten Figuren ins Blickfeld geführt, für die Kästner die Schablone gefunden hat. (…) Der Friede kam dann – jene Absatzstockung der Menschenware, die wir als Arbeitslosigkeit kennenlernen. Und Selbstmord, wie ihn Lichtensteins Gedichte propagieren, ist Dumping, Absatz dieser Waren zu Schleuderpreisen.

Eine starke Beobachtung und Analyse, eines Mannes, dessen Schicksal ihm zu dieser Zeit nicht bekannt sein konnte, dessen analytische Kraft heute dringend nötig wäre.

Der Morgen

… Und alle Straßen liegen glatt und glänzend da.

Nur selten hastet über sie ein fester Mann.

Ein fesches Mädchen haut sich heftig mit Papa.

Ein Bäcker sieht sich mal den schönen Himmel an.

Die tote Sonne hängt an Häusern, breit und dick.

Vie fette Weiber quietschen spitz vor einer Bar.

Ein Droschkenkutscher fällt und bricht sich das Genick.

Und alles ist langweilig hell, gesund und klar.

Ein Herr mit weisen Augen schwebt verrückt, voll Nacht,

Ein siecher Gott … in diesem Bilde, das er vergaß,

Vielleicht nicht merkte – Murmelt manches. Stirbt. Und lacht.

Träumt von Gehirnschlag, Paralyse, Knochenfraß.

Sämtliche Zitate aus: Alfred Lichtenstein: Dichtungen, hg. v. Klaus Kanzog und Hartmut Vollmer, Zürich 1989.
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Data spielt Sextett zu viert

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Durch meine lokale Abwesenheit, die keinen interessiert, lugen Löcher im Kalender. Das soll ein Ende haben, auf der Stelle, wenngleich nichts anliegt. Außer der heutigen Folge von Star Trek - Das nächste Jahrtausend (-jahrhundert, ja was denn nu). Ein Konzert im Sternengleiter mit dem lebendigen Computer Commander Data, der wie immer natürlich einige Dutzende an Geigern in sich programmiert hat. Heifetz und Kollegen. Mozart sollte es geben, gab es auch, im Quartett mit integriertem…

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Bach: Klavierkonzerte Nr. 1, 3 & 7

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Mit den Klavierkonzerten von Bach ist das schon so eine Sache. Die hier von Vesko Stambolov und einen Streichquartett eingespielten Konzerte Nr. 1, 3 und 7 sind ursprünglich nicht fürs Klavier komponiert. Nr. 1 und 3 haben ihre Berühmtheit durch die Violine erfahren. Nr. 3 als E-Dur-Konzert (hier D-Dur), Nr. 7 als g-moll-Konzert (hier d-moll). Das Konzert Nr. 1 d-moll übernimmt Partien aus der Kantate "Wir müssen durch viel Trübsal BWV 146). Wenn man…

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