Kein Dada
Stimmt. Leider. Aber noch schlimmer sind die teilweise hanebüchenen Formulierungsprobleme. Vielleicht sollte ich mir eine neue Spielwiese suchen. Dafür geht der Serverumzug vergleichsweise gemütlich über die Bühne.
Amazon revisited
Gestern ging es noch um Norton und eine Bestellung bei amazon.de. Heute dann eine Mail von Amazon, “Norton 2009 sehr günstig!”. Da habe ich ja wohl zu früh zugeschlagen, dachte ich mir. (An sich war es sowieso schon blöde, weil man ja auch noch eine 60-tägige Demoversion laufen lassen kann.) Aber man kann ja auch das Zeug wieder zurückschicken zu amazon. Diese Rücknahmegarantie gibt es dort und man muss sie nicht einmal begründen. Könnte es aber! Nämlich, dass man das Angebot günstiger gefunden hat bei: Amazon.
Vom Glauben an die Glaubwürdigkeit
Wäre es nicht. Grundsätzlich sind alle Informationen, selbst noch die eigenen, nicht vertrauenswürdig. Nicht einmal die eigenen Körpersignale. Gleichwohl muss man die Informationen immer wieder und schnell verarbeiten, sonst droht im gegebenenfalls sogar Gefahr für Leib und Leben.
Nun sind die meisten Informationen erstens nicht fälschungsssicher und zweitens nicht narrensicher und drittens selten hilfreich, zumal, wenn sie auf einem abstrakten Weg erworben wurden. Einem Gegenüber kann ich auch Signale entnehmen, die er gar nicht verbalisiert. Manchmal hilft das schon weiter: Der Mund sagt ja, die Haltung des Gegenüber sagt: Nein.
Immer Ärger mit Norton und jetzt auch mit Amazon
Gestern bestellt, heute im Zustand der Lieferung. Sagt mir die Mail. Über das Konto bei Amazon wollte ich denn schauen, wo die Lieferung so steckt, ein bisschen Überwachungsstaat steckt auch in mir, leider, ist aber so. Und was ist das Ergebnis?
Eigenstink lobt
Durch aber auch rein gar nichts sind all diese Schönworte gerechtfertigt. Nicht nur, dass es sonst ja ein Schnäppchen für die Zukunft sein müsste. Das nachgeschobene “Leider fehlte uns die Zeit, um die nötige wirtschaftliche Stabilität zu erreichen” muss da geradezu blind wirken. Kein Funken Selbstkritik zu sehen, kein bisschen Einsicht.
Auch andere Medien werden verstehen und lernen, dass das Internet keine Einbahnstraße ist, sondern eine Dialogplattform. Vielleicht haben wir den Weg geebnet, dass ihr User jetzt auch auf anderen Portalen ernster genommen werdet. [Zoomer.de]
Utopie, da vorne!
Nachhaltige Stadtmodelle für den gesamten Planeten zu schaffen – und nicht nur für einige privilegierte Länder oder Gesellschaftsschichten – erfordert ein enormes Maß an Phantasie, wie es die Künstler und Wissenschaftler in den Glanzzeiten der Vhutemas und des Bauhaus bewiesen haben. Es erfordert eine kompromisslose Bereitschaft, über den Horizont eines neoliberalen Kapitalismus hinauszublicken und eine globale Revolution zu beginnen, die die Arbeitskraft der informellen Arbeiterklassen ebenso wie die arme Landbevölkerung nutzt, um eine nachhaltige Umstrukturierung ihrer Lebensbedingungen zu erreichen.
sehr zu empfehlen
Und natürlich sollte man sowieso gelegentlich mal bei charming quark vorbeischauen.
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