Zwischenstand

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An sich geärgert: Bestellung über das Internet falsch gelaufen. Wird an eine ungültige Adresse geliefert. Man sollte nicht nach 22 Uhr Bestellungen aufageben. An sich gefreut, dass der Versender so schnell zu liefern in der Lage ist, aber verärgert gewesen, weil eine Korrektur per Email, 14 Minuten nach Eingang der Bestellbestätigung erst zur Wirkung kommen konnte, als die Dinge da verpackt waren und dem Transportunternehmen übergeben. Auf den Versandkosten bleibe ich sitzen. Kein Pappenstiel.…

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Schawan

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„Bericht zur theo- äh technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands“

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Auchzeichen

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Sagste was oder hältste die Klappe, das musste ich mich fragen, als ich heuten TagzuTag-Kommentar des Berliner Tagesspiegel lesen durfte. Ulrich Zawatka-Gerlach lobt Momper für das Rauchverbot im Berliner Parlament. Die Begründung am Ende seines Miniaufsatzes: „Wenn die Berliner künftig in qualmfreien Kneipen sitzen, dann soll es unseren Abgeordneten im Parlament nicht besser oder schlechter gehen.“ (Nr. 19596, Seite 9) Nicht besser und nicht schlechter, das Parlament als Pangdong zur Berliner Kneipe. Das hat…

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Schwieriges Leben

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Sind wir nicht alle etwas unwichtig? Und was mir da noch gleich einfällt: Knackarsch wäre mir auf Dauer zu laut. Ich bevorzuge die Knackhalslaute. Die ist leiser.

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Fähler, Fäählör

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„Das ungeprüfte Übernehmen von angeblichen Zitaten, die dann auch noch aus dem Kontext gerissen werden, ist der Einstieg in den Gossenjournalismus.“
Don Alphonso in der Blogbar unter der Überschrift: Dreck von unten? – Lieber nochmal Nachfragen zum Fall Jörges

Ich habs jetzt noch mal geprüft, ein Zitat ist es auch (also als Zitat gekennzeichnet, durch so Häkchen am Rande) und aus dem Kontext gerissen ist es zwangsläufig, denn danach kommt noch erstaunlich viel Text. So weit so einig, das vorab. Die Konsequenz als „Einstieg in den Gossenjournalismus“ zu bezeichnen ist sicher nicht verfehlt, aber doch zumindest verkürzt. Es ist einfach ein Fehler den man da produziert oder weiterverbreitet. Ich möchte nicht wissen wie viele Dementi es allein heute in irgendwelchen Redaktionen oder Blogs wegen irgendwas hagelt. Das von DA bezeichnete Phänomen kann genauso ein „Einstieg“ in die (Gossen)Wissenschaft sein in die (Gossen)Rechtsprecherei.

Mit Äußerungen, wie immer sie festgehalten werden, objektiviert sich ein Gedanke zu einer Tatsache. Ganz berüchtigt und verbreitet war in der Adorno-Rezeption die Ansicht, dass Adorno Strawinsky nicht leiden konnte und Schönbergs Musik verehrt habe. Zum Beweis führt man die „Philosophie der neuen Musik“ heran. Oder – anders – dass Adorno eine Gegner der Zwölftontechnik war (was mit der Schönberg-Apologie gleichzeitig gerne kollidiert ist). Aus dem Zusammenhang gerissen stimmt vieles, ist viel gesagt worden, lässt sich alles Mögliche feststellen. Wenn es dann Verbreitung findet, kann es passieren, dass es zur „Wahrheit“ wird, die aber falsch bleibt. Gegen daraus entstehende Vorurteile gibt es kaum ein Gegenmittel; sie werden zu Selbstläufern. Manchmal ist das alles aber auch so nebensächlich, dass ein Insistieren auf einer differenzierten Sichtweise das Gegenteil von dem bewirkt, was man beabsichtigt haben möge.

Ich erinnere nur einmal daran, dass auch Worte des Sascha Lobo über Werbung und Kultur möglicherweise ebenso dem Zusammenhang des Gesagten entrissen worden sein mögen. Mein Gott, daran hat niemand Schaden genommen, es ist ein Blogspiel der Gegenwart.

DA hat schon recht. Aber die Konsequenz, die dahinter steht, wäre eine andere. Walter Benjamin hat das, in ebenfalls missdeutender Art und Weise für sein Passagenwerk geltend machen wollen.

„Methode dieser Arbeit: literarische Montage. Ich habe nichts zu sagen. Nur zu zeigen. Ich werde nichts Wertvolles entwenden und mir keine geistvollen Formulierungen aneignen. Aber die Lumpen, den Abfall: die will ich nicht inventarisieren sondern sie auf die einzig mögliche Weise zu ihrem Rechte kommen lassen: sie verwenden.” Walter Benjamin, Das Passagen-Werk, Erster Band, Frankfurt/M. 1983, S. 574

und

„Diese Arbeit muß die Kunst, ohne Anführungszeichen zu zitieren, zur höchsten Höhe entwickeln. Ihre Theorie hängt aufs engste mit der der Montage zusammen.” ebenda, S. 572

Womit sich übrigens in diesem Zusammenhang wieder hübsch spielen ließe. Lumpen, Abfall …

„Zitate in meiner Arbeit sind wie Räuber am Weg, die bewaffnet hervorbrechen und dem Müßiggänger die Überzeugung abnehmen.“ Walter Benjamin, Einbahnstraße, Frankfurt/M. 1977, S. 108.

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Was stimmt, stimmt

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Da muss ich f!xmbr zustimmen. Fächer die in Fallschirmspringer-Mentalität in diversen geisteswissenschaftlichen Fächern Platz nehmen, jedoch nicht einmal den Schimmer einer Ahnung im Nachhinein besitzen … Über McKinseys Umarmung der Goethe-Institute mittels zweier Powerpoint-Präsentationen.

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Die Mauer ist dick!

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Und sie wird dicker, je mehr man gegen sie rennt. Jetzt mal wieder DA. Es ist sehr erstaunlich und gar nicht verwunderlich, was bei argumentativen Texten herauskommt, wenn man sie auf die Höhe herunterrechnet, auf der sie sich befinden. Sie werden platt. Und anders kann es gar nicht gehen, wenn man einigen Stereotypen verhaftet bleibt, die man sich selbst gezimmert hat. Ein neuer Jargon der Eigentlichkeit hat sich da herausgebildet. Es geht um Ehrlichkeit, um ehrliche Berufe auch. Und das ganze in fünf Wochen.

Auch ich habe in der Autofabrik gearbeitet. Einmal einen Monat, und zwei mal vier Wochen. Und ich habe Autos gebaut, Ersatzteile für Mexiko verpackt, Welle gemacht, am Motorenband Schläuche montiert, Roboter beschickt. Na und? So differenziert wie die Betrachtung des „Arbeiters“ ist die des „Journalisten“. Beides sind zum Ende hin wenig geschützte Bezeichnungen. Umso einfacher, sie zu verwenden. Das ist dann eben der Journalist in DA.

Warum sollte das einen aufregen? Nicht der genannten „Fakten“ wegen, sondern weil es so symptomatisch ist für einen nach unten sich rechnenden Geist, der alles platt macht; und dadurch alles dicker. „Mein Präjudiz ist mein Schloss.“

Ein paar Dinge sind aber doch angedacht, die jetzt so wahnsinning neu auch nicht sind. Jochen Hoff geht in seiner Duckhome darauf ein. Ich schlage besser vor, sich eines guten Buches zu befleissigen wie es Oskar Negts „Arbeit und menschliche Würde“ wäre.

Ein Nachtrag: Vielleicht habe ich neulich einmal zwei „Journalisten“ im Zug von Nürnberg nach Regensburg belauschen können. Jedenfalls sprachen die von sich und von anderen Journalisten. So unbedarft blätterten sie in einer Vanity Fair und bemängelten hie und da die Schreibweise von Namen, bzw. deren Fehlerhaftigkeit. Sie redeten über Einträge in „Gästebüchern“, die problematisch gewesen seien, von gelöschten Gästebüchern und dass man damals, so gegen 2001, noch nicht so bedarft gewesen sei. Darüber, dass einer sich für einen Spitzen- oder Starjournalisten hält und einiges andere mehr. Nach einer Weile lasen sie eben. Soll es geben. Mögen vielleicht viele sein. Ich kenne genug andere, denen diese Bezeichnung nun wirklich nicht wichtig wäre, im Kern sehen sie sich als Autoren.
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Mannomann

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Wenn man so mal bei A-Bloggers hineinschnuppert, wie ich das mit der Urteilskraft ab und an mache, bekommt leicht man Ausschlag. Und dann Aufschlag. Eine hübsche Runde von Spaßvögeln ist da unterwegs, die allesamt wie dermaleinst Robin Hood auf dem Weg sind, alles — und den ganzen Rest dazu — zu retten. Journalisten und Privatpersonen, mal mehr das eine, aml mehr das andere, mal mit Nachnamen, mal ohne, mal unter Pseudonym mal ohne. Mal…

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