«Wer hören will, der hört auch aus der Ferne.
Wer nicht hören will, der hört auch aus der Nähe nicht.» (Juan Allende-Blin)

der huflaikhan

  • Hätte man auch nicht gedacht, dass der November für die Musikkulturbranche zur Zerreißprobe wird, in welche Kategorie man sie sich eingeordnet wünscht. Zur Freizeit soll sie nicht gehören, zur Wirtschaft vielleicht sehr, aber jetzt auch nicht nur, aber zur Freizeit auch ein bisschen. Am besten aber weder zur einen noch zur anderen Sache, sondern ganz

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  • Seit einiger Zeit macht ein Grafik die Runde, die zeigen soll, wo sich Zürcher und Zürcherinnen in der letzten Zeit mit dem Coronavirus angesteckt haben sollen. Platz 1: Der private, eigene Haushalt; letzter Platz mit 0 (Null) Fällen: Kino, Theater, Konzert. Die launige Interpretation: Im Konzert sei es sicherer als zuhause. David Stingl hat diese

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  • 204 Minuten! KulturData hat mich heute früh darauf aufmerksam gemacht, dass gestern die ARD/ZDF-Onlinestudie 2020 erschienen ist. Da steht zum Beispiel drin: „Die tägliche Zeit, die die Menschen im Internet verbringen, wird auf Basis eines Tagesablauf-Modells berechnet und liegt in diesem Jahr mit einem Plus von 11 Minuten bei 204 Minuten. 120 Minuten entfallen auf

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  • Volker Brauns “Berichte von Hinze und Kunze” zählen für mich sowieso zu den Perlen deutscher Vorvereinigungsliteratur. Da blättert man sich durch und findet fast immer einen Gedanken, den man sich einmal genauer ansehen sollte. Harmlose Kritik. Manches, das Hinze mißfiel, lehnte er nicht rundheraus ab, er kratzte nur am Lack. Vor einem Denkmal moniert er

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  • wenn er denn mal nicht aufs falsche Pferd gesetzt hätte bei der Auswahl eines Textes für ein Musiktheaterstück. Und das war nämlich so: Wenn ich mich richtig erinnere, hatte Theodor W. Adorno Anfang der 30er Jahre einmal die Idee, eine Musiktheaterstück zu schreiben. Das eine, von dem es zwei Stücke gibt und ein Libretto, ist

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  • Das hat mich gestern geärgert und einen ganzen Tag bis heute genervt. Auf rbb24.de tauchte plötzlich die Schlagzeile auf: “Charité hält Opern und Klassikkonzerte vor vollen Sälen für machbar Oper live oder klassische Konzerte vor ausverkauftem Haus – in Corona-Zeiten ist das seit einigen Monaten eigentlich undenkbar. Doch durch eine neue Studie von Charité-Experten könnte

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  • Soll man lachen, soll man weinen? Soll man reden, soll man schweigen? Opus Klassik auf der Überholspur des Kulturbetriebes. Auch dieses Jahr voll Neugier der Blick in die Kategorie: Komponistx des Jahres. Vor einem Jahr, nun, Ähh, da war doch was? War damals nix. Ist heute nix. Aber immerhin mit reichlich Komponist:innen versehen, die auch

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  • Es passiert ja irgendwie nie nicht Nichts. Und irgendwas passiert immer. Ich habe mir in den letzten Tagen aus Gründen den Verlauf der Coronavirus-Pandemie seit Anfang März noch einmal vor Augen geführt. Welche Themen standen wann im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Wann ging es um Geld, wann um Gesundheit, wann um Schließung, wann um Öffnung,

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  • Die Meldung ist schon etwas älter. Streaming-Dienste sitzen ja an der Quelle der Musiknutzung, mindestens bestimmter Gruppen von Menschen. Mit ein bisschen mehr Engagement könnten die auch ein bisschen Stimmungen abfangen. Vor einem Monat nun ging es darum, darzustellen, welche Musik zum Eischlaffen gehört werde. Zur Methodik gibt es nur den Hinweis: “Deezer hat alle

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  •   Moments musicaux III Vier gelbe Balladen Concerto lirico Aus der Matratzengruft Meyerbeer-Paraphrasen Lamento di Orlando Romanza e Danza Otaku Nation Clair-obscur Goldberg Vil Sturm & linde Zeit ü=ø Tautologos IV BeethovEnBloc beethoven – innen wie außen Schwankende Zeit Kammersymphonie A-Dur Zwei ernste Gesänge und kehret zur Sonne zurück Umrisszeichnung eines Gefühls Lip MagsMax Nachtwanderung

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