Mysterien der Musikgeschichte: Darmstadt und die Zwölftontechnik

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Es ist in der bisherigen Musikwissenschaft noch gar nicht so recht beachtet worden, man hat es schlicht bislang übersehen, aber die Zwölftontechnik ist definitiv in Darmstadt/Hessen "erfunden" worden. Und das war so: Im Jahr 1917 hat der junge Arnold Schönberg einmal die Stadt Darmstadt besucht. Er war Mitglied des Begleittrosses der Basketballmannschaft von Rapid Wien gewesen und hat die Vereinsabende musikalisch untermalt, um den Zusammenhalt zu stärken, um Vergnügen zu haben. Im Programm von…

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Technikschatz auf dem Weg zum Schrottplatz?

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Wer kennt nicht Ulm als die Stadt, die für die moderne Moderne steht wie kaum eine zweite in Deutschland. Die Ulmer Grafikschule ist nicht nur Insidern bekannt. Kinderzimmer Productions haben hier ihren musikalischen Lebenslauf gestartet. Die Firma Telefunken hatte im Ulm auch drei Werksteile untergebracht. Übrig ist ein Museum, das nun, einer Meldung der Augsburger Allgemeine von gestern, nicht mal unter den Hammer, sondern eher zerhämmert werden soll. Die Augsburger Allgemeine schreibt dazu: Nach…

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Das musikalische Materialermüdungsinstitut in Teltow

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Soll ich jetzt die Berufung auf die Professur für Weltallmusik an der  Universität Gardelegen annehmen oder doch weiterhin Abteilungsleiter im Bereich Materialermüdung am Bundesinstitut für Neue Musik in Teltow bleiben? Material-Yoga Ich meine, ist es wirklich das Ende meines musikalischen Lebens, Kompositionen von beispielsweise Moritz Eggert, Johannes Kreidler, Gordon Kampe oder Sarah Nemtsov auf Ermüdungsbrüche hin zu untersuchen. Sie allesamt einem Stresstest zu unterwerfen. Ich finde das ziemlich langweilig. Vor kurzem erst sind dazu…

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Kulturpolitik: Wie man Infografiken zur Desinformation nutzt

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Wie man der Grafik entnehmen kann, werden sich die laufenden Ausgaben im Geschäftsbereich Kultur der Landeshauptstadt Dresden von Plan 2016 nach Plan 2017 fast verdoppeln. Das zumindest könnte die Grafik (Folie 14) nahelegen, die ich über einen Tweet heute gesehen habe. Dramatisiert wird das alles noch durch die Hinzufügung der absoluten Zahl von 9,5 Mio in rot und mit Pfeil. Die absoluten Zahlen dagegen gehen von einer Steigerung von etwas über 10 Prozent aus.…

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Berufe in der Musikwelt: Twitteraccountmanagerin bei der GEMA

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Man könnte einfach den Gemeinplatz wiederholen "Das Internet vergisst nicht(s)" – der so wahr ist wie die inexistenten 404-Fehlerseiten. Richtiger ist vielmehr: "Das Internet merkt (sich) nichts." Das ist die sogenannte Schwarmdemenz im Internet. Den Eindruck muss man jedenfalls bekommen, wenn man dem Twitteraccount der GEMA unter @gemadialog folgt und sich die tägliche Dosis Überdruss abholt. So ein Account muss natürlich bedient werden. Er ist ein zentrales Mittel der Kommunikation zwischen, ja zwischen was…

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Die schlimmsten Musikvideos I: „Klassik airleben“

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Willkommen in der Kitschhochburg Leipziger Wiese. Das fahren die Kameras über die Wiese und verbreiten gute Stimmung, zumindest das, was man in den 70er Jahren dafür gehalten hat. So rama(-mäßig) macht die Klassik gut. Dabei ist es ein Drama. https://youtu.be/-9TgSvMiWBU   Man versteht es wirklich nicht, da hat man ein Orchester vor Ort, das sich zu den besten der ganzen Welt zählen darf und dann  das. Wollen die damit vielleicht das nächste Sülzburger-Festspiele-Orchester in…

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Öffentlichrechtlicher Rundfunk – Trostloses Bild

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In gewisser Regelmäßigkeit müssen wir uns hier auch immer wieder mit den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk beschäftigen. Weil er uns lieb und teuer ist und weil es sich schlecht verkauft, indem er sich intern anscheinend auch schlecht aufstellt. Am letzten Freitag war im Deutschlandfunk das Thema "Immer weniger Vielfalt: Wie Radio unseren Musikgeschmack beeinflusst" - siehe dazu auch die Initiative des VUT gegen heavy rotation etc. Ich habe nebenbei als Tagesbegleitprogramm zugehört. Und ich bin erschrocken.…

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Öffentlichrechtlicher Irrtum – Vom Unmut zur organisierten Mutlosigkeit

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In gewisser Regelmäßigkeit müssen wir uns hier auch immer wieder mit den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk beschäftigen. Weil er uns lieb und teuer ist und weil es sich schlecht verkauft, indem er sich intern anscheinend auch schlecht aufstellt. Am letzten Freitag war im Deutschlandfunk das Thema "Immer weniger Vielfalt: Wie Radio unseren Musikgeschmack beeinflusst" - siehe dazu auch die Initiative des VUT gegen heavy rotation etc. Ich habe nebenbei als Tagesbegleitprogramm zugehört. Und ich bin erschrocken.…

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Buchmarkt mit Charme

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Well, so is it, wenn man mal wieder in einer Drogerie gelandet ist, man schlägt hart auf. Ja, in einer Drogerie, nicht in einem Schreibwarengeschäft, nicht in einer Buchhandlung, obwohl es dort ganz sicher die nämlichen Regale gibt – eher Egale. Das Egal Sachbuch ist ja nicht unbedingt sofort erkennbar gewesen. Aber der Zusammenhang mit Drogerie war nicht mehr wegzudenken. Man war schließlich ganz in der Nähe zu Toilettenartikeln, Klopapier – trocken und feucht…

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Tropfen auf den kalten Stein: Bundesfonds für zeitgenössische Musik

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„Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul.“ Mit den Sprichworten hat es so etwas komisches – sie versprechen manchmal Glück, wo sie Unglück produzieren. Gestern gab die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, die Einrichtung eines neuen Förderfonds für zeitgenössische Musik bekannt. Jährlich stünden demnach  1,1 Mio Euro jährlich (wie lange eigentlich) zur Vefügung. Entscheiden soll darüber eine Fachjury, die wahrscheinlich von sieben Verbänden und Einrichtungen ausgewählt werden wird. Dazu gehören: Dazu…

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