der huflaikhan
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Telefon-Spam, ein Scherz-Anruf und seltsame Belieferungsprobleme
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4 Minuten Lesezeit
Was ist eigentlich da los. Nachdem ich mein Faxgerät abgeschafft habe und so freundlicherweise nicht mehr Sinnloses Promotionmaterial auf diesem Weg empfange, häufen sich in letzter Zeit Anrufe, die behaupten, meine Telefonnummer und Adresse bekommen zu haben, weil ich irgendwo angeblich mal was gekauft hätte. In den letzten zwei Tagen handelte es sich um Lotterie-Sachen.
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Von Demonstrationen und Ringelblumensalben
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3 Minuten Lesezeit
Ein wenig in der neuen Ausgabe von »Bürgerrechte & Polizei« geblättert. Thema: Polizeiliche Statistik. Am Ende der Hefte findet sich eine sogenannte Chronologie, die allerlei Merkwürdigkeiten enthält. Darin eine Meldung, die an einen Eintrag und Diskussion in »Moes Plastic Thinking« erinnert. Für den 2.März 2004 findet sich der Eintrag: Verbot einer NPD-Demo: Wegen ihrer offenkundig
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Weltfremde Verwaltungsgerichte
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5 Minuten Lesezeit
Auf der Suche danach, ob das Verwaltungsgericht Braunschweig das Urteil meiner Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland vielleicht archiviert habe, was nicht der Fall ist, stöberte ich mal so durch Verwaltungsgerichtsurteile und -beschlüsse. Verwaltungsgerichte behandeln auch Asylfragen, eine heikle Angelegenheit, denn im schlimmsten Fall hängen da Menschenleben dran. Zwar würde ich mich nicht zur Formulierung einer
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„Wort und Kommunikation verdorben …“ (Deleuze)
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1 Minute Lesezeit
Manchmal kommt man einfach nicht nach. Der Input ist zu vielfältig und zu zahlreich. Zu verstehen und zu lesen, und daneben dann auch noch ein Leben führen. Momentan spazieren. “Vielleicht sind Wort und Kommunikation verdorben. Sie sind völlig vom Geld durchdrungen: nicht zufällig, sondern ihrem Wesen nach. Eine Abwendung vom Wort ist notwendig. Schöpferisch sein
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Alte Geister Meister – Musikindustrie bei Bernhard
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1 Minute Lesezeit
Joshua von Brain farts empfahl mir doch die Lektüre von Thomas Bernhards “Alte Geister Meister” – mein erstes Bernhard-Werk. Darin wunderbare Zeilen über die Musikindustrie, die einen mit Musik zumülle und einen “krankhaften Musikkonsumatismus” erzeuge. 1985 wurde der Text verfasst – visionär. Den von der Musikindustrie total vernichteten Menschen sehe ich schon, sagte Reger, diese
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!K7 – Aufruf zu respektvollem Umgang mit Musik
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2 Minuten Lesezeit
Soeben in den De:Bug-News entdeckt. Das Label !K7 versucht wieder den Zustand es Respekts zwischen Musikhersteller und -konsument herzustellen. Die Argumentation scheint mir sehr begründet, sachlich und vernünftig. So könnte es auch gehen. Man muss nur wollen. Mit Musik lässt sich vielerlei anstellen. Man kann sie hören, einmal, zweimal, immer wieder. Man kann dies allein
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Kultur-Kampf im Radio
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4 Minuten Lesezeit
Aus Anlass der Veränderungen in den sogenannten Kulturprogrammen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks scheint sich eine Bewegung in Gang zu setzen, die die deutsche Rundfunklandschaft in zwei Richtungen teilt. Auf der einen Seite stehen diejenigen, die ein Kulturprogramm im Wesentlichen nach Marktwerten beurteilen, auf der anderen Planer, die von einer langfristigen Konzeption eines gründlichen Rundfunkprogramms ausgehen. Dazu
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„Das Schöne lauert überall“
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3 Minuten Lesezeit
Man könnte eigentlich die Sache mit dem MDR abhaken. Aus MDR KULTUR wurde MDR FIGARO. Wortreich haben die Verantwortlichen sich ihrer Verantwortung gestellt und damit selbstverständlich das gemacht, was sie machen sollten: Dem Einwand einer Entwortung des Programms etwas entgegen setzen. Hörfunk-Chefin Barbara Molsen etwa: Man habe jetzt “auch das weite Feld der Alltagskultur im
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Zugangsbarriere Plakat
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3 Minuten Lesezeit
Jetzt bleibt eigentlich die Interpretation der Plakatwerbung von MDR FIGARO übrig. Ich weiß nicht recht, wen es ansprechen soll. Mir fehlt so ziemlich alles, was auf dem Plakat dargestellt ist. Habe weder ein weißes noch überhaupt ein Sofa, wohne nicht im Altbau mit den schönen Türen, habe auch keine Frau (weder eine so gekleidete noch
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Bruno Liebrucks: „Über einige transzendentale und einige dialektische ‘Implikationen’ der formalen Logik“
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2 Minuten Lesezeit
„Die Hintergehbarkeit der Sprache ist nur um den Preis möglich, daß der Schluß nicht schließt.” So zu lesen in dem Beitrag zu einer Festschrift unter dem Titel: “Über einige transzendentale und einige dialektische ‘Implikationen’ der formalen Logik.” Davon verstehe ich nicht viel. Mich deucht nur ein Grobes, von dem zu ahnen, was Liebrucks 1971 verfasst
