Quote und Existenzgründung: Komponisten-Report

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Das Kulturinformationszentrum der neuen musikzeitung hat sich ausgiebig mit der Deutsch-Quoten-Diskussion und der Frage nach freiwilliger Selbstverpflichtung im Rundfunk befasst. Eine Stellungnahme der Kulturstaatsministerin Weiss hängt an. Frau Vollmer von den Grünen wird zitiert mit: Die Grünen-Abgeordnete Antje Vollmer betonte, eine Quote wäre ein Signal zur Sicherung von Künstlerexistenzen und für mehr Qualität im Rundfunk. Aber stimmt das denn wirklich, Frau Vollmer? Das Mica (Music Information Center Austria) hat einmal etwas zur Lage der…

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Ein ernstes Wort zur Ästhetik der Weihnachtszeit

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Shit. Shit. Bullshit. Wie kommt es eigentlich, dass die deutschen Fenster- und Vorgartenbesitzer sich derart in Geschmacklosigkeit zu üben wagen. Also, ich würde ja auch nicht nackt durch die Straßen laufen. Ummantelte Bäume in Hinterhöfen (als Lichtherapie für die geschundene Natur), Fenster-Geblinke ohne Ende. Der reinste Weihnachtspuff. Die Original-Stätten heben sich da schon wohltuend durch rotblinkende Herzen oder Sektflaschen-Neon-Schlangen ab. Es ist wirklich der Gipfel. Ohne Kotztüte kann ich das Haus nicht mehr verlassen.…

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Bei der Arbeit – Null hundertneunzig …

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Manchmal überlege ich mir das wirklich. „Das ist der Anschluss von Huflaikhan. Wenn Sie Huflaikhan persönlich sprechen wollen, drücken sie die 1 — wenn Sie sich verwählt haben, drücken sie die 2 (dann wirds richtig teuer) — wenn Huflaikhan dienstleisten soll, dann drücken sie die 3“ Piep „Wollen sie wirklich Huflaikhan sprechen, dann wählen sie in ihrem Telefon-Menü die Sprachkonfiguration für mongolisch oder schlesisch, Huflaikhan kann warten … — wenn Sie das Menü nicht…

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Zwischen Empirie und Glauben (NDR Kultur)

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Der Deutschlandfunk machts richtig. Noch ist da etwas von Selbstkritik in den Beiträgen dabei. So zum 50-jährigen Jubiläum der Media-Analyse. Man zitiert da einen Forscher vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung: Allein zur Erhebung der Radionutzung werden jährlich über 58.000 Computergestützte Telefoninterviews geführt. Aus Sicht der Wissenschaft gibt sie aber nur einen Teil der Wahrheit wieder. Prof. Uwe Hasebrink vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung: Es ist der Aspekt, wie häufig welche Personen mal vom Radio erreicht werden,…

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Hochbetonik II (Westhagen)

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Kaltmamsells Faible für Hochbetonik kann man teilen. Sie war innen, ich stelle etwas anderes von außen dar. Auch ein Foddo aus lang vergangenen Tagen, als es noch günstiger schien mit Dias zu operieren. Ein Film mit Entwicklung kam auf um die 10 Mark. Ich schätze mal, es handelte sich beim Apparat um eine Rollei 35, ausgemustert aus dem Inventar meines Herrn Papa. Nachführzeugs, aber mit ganz ausgezeichneten Objetiven (Sonnar 85mm etc., aber vor allem…

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Hochbetonik (Detmerode)

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Kaltmamsell mag Hochbetonik. Das hatten prima im Stadtteil Detmerode der Fussballstadt (blöde Heimverlierer gestern) gerne gebaut. Gemischte Bauweise, mal hoch mal breit. Dazwischen viel grün. Das Foddo stammt aus der Reihe meiner ersten Bilder mit der Zorki. Transportprobleme sieht man an den Streifen auf dem Foddo. Aber zurück. Der Detmeroder (etwa 16.000 Einwohner) Volksmund nannte diesen Doppelhochbetonzahnkomplex „Don Camillo und Pepone“ — vielleicht wohnten gerade viele italienische Gastarbeiter dortdrin. Normal sterbliche wagten sich da…

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Klassische neue Musik – unbeherrschbar

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Semmel fragt in einem Kommentar nach dem Begriff der „neuen Musik“. E-Musik (klassisch) oder Hiphop (?)? In der so genannten E-Musik freilich geht es nicht deshalb immer schon um Geblase und Gestreiche. Es kommen dagegen immer häufiger auch „modernste“ Apparaturen zum Einsatz. Bei der Veranstaltung 2001 der projektgruppe neue musik (ich berichtete) standen Maschinen im Vordergrund (Machinations - Imaginations: Musik erfinden mit maschinischen Verfahren). Zu Baginskys Musikrobotern schrieb ich damals mit etwas zu viel…

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Der fiese Gast – und seine Replik

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Fast monatlich bekomme ich einen Nachtgast, also so einen, der eine Nacht bleibt; eben einen, der ein Bett für eine Nacht in der ihm fremden Stadt benötigt. Dieser Gast war nun da. Ich kann den zwar überhaupst nicht leiden, weil er schmutzt und einen in einer Tour beleidigt, weil er 1860er-Fan ist, weil er dick und kurz ist und mit Bart. Mit einem Wort: Weil er mich an mich erinnert, wenn ich einmal so…

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Alpha Centauri (Entfernung 4,6 Lichtjahre) hört derweil das alte Programm von Radio3

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Das GANZE Werk bringt eine hübsche Replik von Carsten Molnar zu einem Kommentar von NDR-Kultur-Wellenchefin Barbara Mirow. Die sagte: „Die Bereitschaft, sich längeren, in sich geschlossenen Werken zu widmen, hat leider deutlich nachgelassen.“ Amen. Die Bereitschaft von Schüler, etwas lernen zu wollen, hat leider nachgelassen. Deswegen gucken wir jetzt auch nur noch Fernsehen in der Schule. Leiderleiderleider. Das Interesse an Bildung und Kultur hat leider ebenfalls nachgelassen. Darum schließen wir die Klassik- und Kulturwellen…

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Salome oder das Opfer von NDR Kultur

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Salome, Stieftochter des Herodes, verzehrt sich im Verlangen nach dem Propheten Jochanaan, der im Kerker des Schlosses gefangen gehalten wird. Als Jochanaan auf ihre Verführungsversuche nicht reagiert, rächt sich Salome: Sie tanzt für Herodes den Tanz der Sieben Schleier - heute würde man das einen Striptease nennen - und fordert als Lohn den Kopf Jochanaans auf einem silbernen Tablett. Der Wunsch wird ihr gewährt, nun kann sie den Mund des Propheten küssen. Daraufhin lässt…

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