Grotzky als Rundfunkfeldherr – Mobilmachung der Klassikhörer

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Der Bayerische Rundfunk denkt intensiv über die Abschaffung des Senders Bayern4Klassik nach. Siehe diesen Leitartikel „Jugendwahn“ in der nmz. Das hat für erstaunlich viel Wirbel gesorgt. Nun legt die SZ mit einem Interview des Hörfunkdirektors nach. Auffällig ist die Wortwahl von Herrn Grotzky. Da gilt es wie in einer Schlacht, „Menschen ins Feld zu führen“ und „Leute zu mobilisieren“. Angeordnet wird also eine Mobilmachung der Klassikhörer. Die sollen nicht mosern sondern BAyern4Klassik hören. Grotzky: "Mir tut es sehr leid, wenn zwei hochwertige…

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Kommunikationsschwäche im Yorck-Loch

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Nix mit Grass, Fest und Habermas. Obwohl ich mir nicht verkneifen kann, zu sagen, der Fest hatja über den Grass über die Bild-„Zeitung“ verlauten lassen, dass er bei ihm keinen Gebrauchtwagen kaufen würde. Brauchte er ja auch nicht. Er hat den alten Schlitten vom Oberfritzen Speer. (Siehe hier — allzumal ein lesenswerter Text von Albrecht von Lucke zum Thema, so dass ich mich enthalten kann meiner Stimme dazu (gestelzt).) Nein, heute nach langerlanger Zeit wieder eingestiegen U-Bahn-Yorckstraße. Mit dabei ein ältere Dame,…

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Angemessen

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ist auch gemessen. Könnte man meinen. Der Streit um die Urheberrechtsnovelle geht weiter und weiter (siehe auch „Nutzungswert“ und „Unkoordiniert“). Privatkopien sollen zulässig sein (es sei denn, es ist durch technische Maßnahmen unmöglich, solche zu erstellen, dann nicht). Immerhin gibt es noch diese Möglichkeit. Aber wer A sagt müsse auch B sagen, meint der Deutsche Kulturrat. Das heißt, es muss eine ausgleichende Regelung für die Geräte geben, die Privatkopien ermöglichen wie Brenner, Drucker etc. pp. Man beruft sich dabei darauf, dass Künstler…

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Abspielen ganzer musikalischer Werke als „Weg in die Sackgasse“

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Der Programmaussschuss des NDR ist sehr klug und weise. Er weiß was geht! Der Programmausschuss weist die von der Initiative „Das ganze Werk“ erhobene Forderung nach Abspielen ganzer musikalischer Werke als „Weg in die Sackgasse“ zurück. Ein öffentlich-rechtlicher Radiosender ist kein Konzertsaal und keine bloße Abspielstation für CDs. Es geht nicht darum, die Wünsche einzelner Hörer/Innen zu erfüllen, sondern ein Programm für alle Kulturinteressierten im Norden zu gestalten. Der Programmausschuss begrüßt und unterstützt die vom NDR und der Redaktion eingeschlagene Richtung zur…

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Versteigerung von Musiknutzungsrechten

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Heute in der Mailpost. Da versteigert einer einen Popsong mit interessanten Nebenaspekten. Am Dienstag, den 30.Mai, 14 Uhr MESZ, beginnt auf E-Bay Deutschland die weltweit erste Versteigerung von Nutzungsrechten eines Musiktitels. Der Höchstbietende erwirbt die Rechte zur deutschlandweiten Vermarktung des Titels über sämtliche Vertriebskanäle - CD, Internet, Mobiltelefone, Klingeltöne, Film und Fernsehen, Werbung - für einen Zeitraum von 5 Jahren.Der Verwerter hat die Möglichkeit, den bereits produzierten Titel zu vermarkten oder ihn neu aufzunehmen. Er darf dabei auch den Text verändern oder…

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Revolution des Unsinns

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Die Bourgeoisie, wo sie zur Herrschaft gekommen, hat alle feudalen, patriarchalischen, idyllischen Verhältnisse zerstört. Sie hat die buntscheckigen Feudalbande, die den Menschen an seinen natürlichen Vorgesetzten knüpften, unbarmherzig zerrissen und kein anderes Band zwischen Mensch und Mensch übriggelassen als das nackte Interesse, als die gefühllose „bare Zahlung“. Sie hat die heiligen Schauer der frommen Schwärmerei, der ritterlichen Begeisterung, der spießbürgerlichen Wehmut in dem eiskalten Wasser egoistischer Berechnung ertränkt. Sie hat die persönliche Würde in den Tauschwert aufgelöst und an die Stelle der…

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Hartmut Spiesecke verlässt die Phonoverbände

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Am 30. Juni endet sein Vertrag. Mit Spiesecke hatten die Phonoverbände ein Gesicht, welches keine reine Fratze war. Ich gebe zu, anfangs sah ich in ihm meinen Feind. Er wurde dann zu taktlos eingeladen im Jahr 2003 und ich hatte fast angst, ihm unter die Augen zu treten. Er selbst meinte: „Sie sind also der Hufner; Sie wollte ich immer schon mal kennenlernen.“ Ich fasste das als Drohung auf, denn die Phonoverbände hatte ich immer im Visier meiner Kritik; und nun würde…

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Wer sich weigert, kommt auf die schwarze Liste

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Zur Praxis der Zwangsinverlagnahme: Einschätzungen und Aussichten Gewöhnlich gilt bei Verträgen zwischen Partnern, dass sie gerecht sein sollen und fair. Der eine gibt etwas und der andere bekommt etwas. In der Musik ist das auch so, zum Beispiel beim Abschluss eines Verlagsvertrages zwischen Komponist und Verleger. Der Komponist komponiert ein Stück Musik und der Verlag verlegt das Werk, er druckt es vielleicht sogar, er kümmert sich um seinen Komponisten, erledigt eben die typische Verlagsarbeit. „Die Aufgabe der Musikverlage ist in erster Linie,…

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Verletzungen im Knie [Satire und Glaube]

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Neulich sind Karikaturen über die Scientology Church aufgetaucht, irgendwo in Chile. Dazu sagte die Chefin der Goethe-Institute: „Wir können uns die Verletzlichkeit anderer Kulturen bzw. Religionen kaum vorstellen.“ Weniger also aus presserechtlicher Sicht, als aus dem Ethos einer verantwortlichen Presse heraus, hält Jutta Limbach die Veröffentlichung der Karikaturen für bedenklich: „Es ist eine Geschmacklosigkeit höchsten Grades, wenn man Menschen dort trifft, wo sie, weil es um das ihnen Heilige geht, am verletzbarsten sind.“ [Abgewandelte Pressemeldung!] Taliban, ick hör dir trapsen. https://www.kritische-masse.de/blog/media/1/knie.mp3 Anscheinend…

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Der Deutsche Kulturrat und die Kleinkriminellen

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Seit kurzem gibt es einen neuen Referentenentwurf zum Urheberrecht. Zweiter Korb oder dritter Korb: egal. Darin ist eine Bagatellklausel enthalten, die vorsieht, dass unauthorisierte Kopien in kleinerem Umfang, nicht strafrechtlich verfolgt werden sollen, die sogenannte Bagatellklausel. Dagegen wendet sich der Deutsche Kulturrat unter der reißerischen Überschrift: „Justizministerin will Kleinkriminalität legalisieren“. Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Die von der Bundesregierung geplante Reform des Urheberrechtes enthält deutliche Verschlechterungen für die Künstlerinnen und Künstler. Offensichtlich liegen der Bundesjustizministerin die Computerindustrie und die…

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