Von allen Seiten ist die Kultur und die Vernunft durch Angriffe bedroht. Manchmal auch in der Sache zurecht.
Durch aber auch rein gar nichts sind all diese Schönworte gerechtfertigt. Nicht nur, dass es sonst ja ein Schnäppchen für die Zukunft sein müsste. Das nachgeschobene “Leider fehlte uns die Zeit, um die nötige wirtschaftliche Stabilität zu erreichen” muss da geradezu blind wirken. Kein Funken Selbstkritik zu sehen, kein bisschen Einsicht.
Auch andere Medien werden verstehen und lernen, dass das Internet keine Einbahnstraße ist, sondern eine Dialogplattform. Vielleicht haben wir den Weg geebnet, dass ihr User jetzt auch auf anderen Portalen ernster genommen werdet. [Zoomer.de]
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Nachhaltige Stadtmodelle für den gesamten Planeten zu schaffen – und nicht nur für einige privilegierte Länder oder Gesellschaftsschichten – erfordert ein enormes Maß an Phantasie, wie es die Künstler und Wissenschaftler in den Glanzzeiten der Vhutemas und des Bauhaus bewiesen haben. Es erfordert eine kompromisslose Bereitschaft, über den Horizont eines neoliberalen Kapitalismus hinauszublicken und eine globale Revolution zu beginnen, die die Arbeitskraft der informellen Arbeiterklassen ebenso wie die arme Landbevölkerung nutzt, um eine nachhaltige Umstrukturierung ihrer Lebensbedingungen zu erreichen.
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Woran erkannt der geübte Social Media-Kenner die Qualität eines Vortrages? Ganz einfach: Wenn kaum einer der Anwesend, während der Ausführungen twittert. (Quelle)
Antitwittertraining für Keynotespoker, der nun seinerseits Blasen entwickelte wie:
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Der Finanzkrisensong - Wenn Aktienkurse Musik werden - Jede Zeit hat ihre Musik. Fast ist man geneigt, den Komponisten Johannes Kreidler als composer in webpresence der nmz zu adoptieren. Nach seinem Sampling-Stück Product Placement und seinem Stück Call Wolfgang geht es in seinem neuesten Werk um die Finanzkrise: Chart Music. Er nennt es selbst Der Billion-Dollar-Song zur Finanzkrise, ein vorfinanzierter Hörsturz. Weiterlesen
Und nochmals: ich werde ein besserer Mensch, wenn mir dieser Bizet zuredet. Auch ein besserer Musikant, ein besserer Zuhörer. Kann man überhaupt noch besser zuhören?
[Friedrich Nietzsche: Werke und Briefe: Der Fall Wagner. Friedrich Nietzsche: Werke, S. 7472
(vgl. Nietzsche-W Bd. 2, S. 906) (c) C. Hanser Verlag
http://www.digitale-bibliothek.de/band31.htm ]
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Einen ehrbaren Kampf kann man nicht verwehren. Womit wir beim anderen Thema wären. Heute ganz ausgezeichnet:
Und im nahestehenden Arbeit 2.0 Blog bei irights.info geht es um ein schwieriges Thema:
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Wir Heimatlosen. — (…) Wir Kinder der Zukunft, wie vermöchten wir in diesem Heute zu Hause zu sein! Wir sind allen Idealen abgünstig, auf welche hin einer sich sogar in dieser zerbrechlichen, zerbrochenen Übergangszeit noch heimisch fühlen könnte; was aber deren »Realitäten« betrifft, so glauben wir nicht daran, daß sie Dauer haben. Das Eis, das heute noch trägt, ist schon sehr dünn geworden: der Tauwind weht, wir selbst, wir Heimatlosen, sind etwas, das Eis und andre allzudünne »Realitäten« aufbricht…
[Friedrich Nietzsche: Werke und Briefe: Fünftes Buch. Wir Furchtlosen. Friedrich Nietzsche: Werke, S. 6305
(vgl. Nietzsche-W Bd. 2, S. 251-252) (c) C. Hanser Verlag
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Die Absenkung des Mehrwertseuersatzes brächte wirklich mehr. In Sachen Konsum, etc. Nicht diese läppischen 0,6 Prozent von sowieso nicht viel.
Nur ein paar Stimmen:
- Peter Hogenkamp: Everything mobile — Everything online — Everything social
- Nico Lumma: Twitter — Mobile Gaming im Social Graph — Inspirationsgesellschaft
- Johnny Haeusler: Das Netz wird mobil. Und Mobil wird offen — Ich hab den Kleinsten! — Blogs werden besser, Lifestreams werden lebendiger
Und so manches andere ergänzt sich. Einerseits muss es in englischer Formulierung sein und zweitens sozial. Don Alphonso hat früher immer wieder darauf hingewiesen, dass es mit dem Sozialen in dem Bereich der Selbstausschüttung von Text nicht so sehr weit her ist.
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