Vom Glauben an die Glaubwürdigkeit

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Wäre es nicht. Grundsätzlich sind alle Informationen, selbst noch die eigenen, nicht vertrauenswürdig. Nicht einmal die eigenen Körpersignale. Gleichwohl muss man die Informationen immer wieder und schnell verarbeiten, sonst droht im gegebenenfalls sogar Gefahr für Leib und Leben.

Nun sind die meisten Informationen erstens nicht fälschungsssicher und zweitens nicht narrensicher und drittens selten hilfreich, zumal, wenn sie auf einem abstrakten Weg erworben wurden. Einem Gegenüber kann ich auch Signale entnehmen, die er gar nicht verbalisiert. Manchmal hilft das schon weiter: Der Mund sagt ja, die Haltung des Gegenüber sagt: Nein.

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Immer Ärger mit Norton und jetzt auch mit Amazon

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Gestern bestellt, heute im Zustand der Lieferung. Sagt mir die Mail. Über das Konto bei Amazon wollte ich denn schauen, wo die Lieferung so steckt, ein bisschen Überwachungsstaat steckt auch in mir, leider, ist aber so. Und was ist das Ergebnis?

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Eigenstink lobt

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Durch aber auch rein gar nichts sind all diese Schönworte gerechtfertigt. Nicht nur, dass es sonst ja ein Schnäppchen für die Zukunft sein müsste. Das nachgeschobene “Leider fehlte uns die Zeit, um die nötige wirtschaftliche Stabilität zu erreichen” muss da geradezu blind wirken. Kein Funken Selbstkritik zu sehen, kein bisschen Einsicht.

Auch andere Medien werden verstehen und lernen, dass das Internet keine Einbahnstraße ist, sondern eine Dialogplattform. Vielleicht haben wir den Weg geebnet, dass ihr User jetzt auch auf anderen Portalen ernster genommen werdet. [Zoomer.de]

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Utopie, da vorne!

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Nachhaltige Stadtmodelle für den gesamten Planeten zu schaffen – und nicht nur für einige privilegierte Länder oder Gesellschaftsschichten – erfordert ein enormes Maß an Phantasie, wie es die Künstler und Wissenschaftler in den Glanzzeiten der Vhutemas und des Bauhaus bewiesen haben. Es erfordert eine kompromisslose Bereitschaft, über den Horizont eines neoliberalen Kapitalismus hinauszublicken und eine globale Revolution zu beginnen, die die Arbeitskraft der informellen Arbeiterklassen ebenso wie die arme Landbevölkerung nutzt, um eine nachhaltige Umstrukturierung ihrer Lebensbedingungen zu erreichen.

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Der Finanzkrisensong – Wenn Aktienkurse Musik werden

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Der Finanzkrisensong - Wenn Aktienkurse Musik werden - Jede Zeit hat ihre Musik. Fast ist man geneigt, den Komponisten Johannes Kreidler als composer in webpresence der nmz zu adoptieren. Nach seinem Sampling-Stück Product Placement und seinem Stück Call Wolfgang geht es in seinem neuesten Werk um die Finanzkrise: Chart Music. Er nennt es selbst Der Billion-Dollar-Song zur Finanzkrise, ein vorfinanzierter Hörsturz. Weiterlesen

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Adagietto

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Und nochmals: ich werde ein besserer Mensch, wenn mir dieser Bizet zuredet. Auch ein besserer Musikant, ein besserer Zuhörer. Kann man überhaupt noch besser zuhören?
[Friedrich Nietzsche: Werke und Briefe: Der Fall Wagner. Friedrich Nietzsche: Werke, S. 7472
(vgl. Nietzsche-W Bd. 2, S. 906) (c) C. Hanser Verlag
http://www.digitale-bibliothek.de/band31.htm ]

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