Schön, gut, radikal: Trikont – Nachbetrachtung – taktlos # 80

Denis Riegger und Hans SöllnerGestern war taktlos zu Gast beim Giesinger Plattenlabel “Trikont”. Die verlegen wirklich gute, schöne und radikale Musik. Mein erstes Trikont-Produkt war 1984 “Mit gelben Birnen” vom “Ersten sogenannten linksradikalen Blasorchester”, erstanden in einem Plattenladen in Braunschweig (der auch gut mit Albert Ayler bestückt war), unmittelbar nachdem man mich durch die zweite sogenannte Gewissenprüfung zur Verweigerung des Dienstes an der Waffe rauschen ließ. Trikont waren okay. Nun, nach 20 Jahren in den Kontakt der Macher zu kommen, hätte schön, gut und radikal sein können.

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Gernot Romann: ein „Prophet der Toleranz“?

O-Ton Gernot Romann, NDR Programmdirektor Hörfunk: “Leider hat Gotthold Ephraim Lessing keine Konjunktur. Der Prophet der Toleranz passt nicht ins Schema enger Glaubensbekenntnisse, ist den Geschmackspolizisten unserer Tage suspekt. Auch…

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Kalenderblatt September 2004

Ab und an ein Selbstportrait im Kalenderblatt. Es zeigt den Autoren nach Lomoart foddegraffiert in Regensburg einzigartiger Café-Bar. Bei der Gelegenheit zu bewundern die hübsche Deckengestaltung, die man sonst nur…

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Ankündigung taktlos 80, Gut, schön, radikal: Trikont

taktlosSeit gut 25 Jahren fühlt sich der Münchner Trikont-Verlag dem Schönen, Guten und Radikalen in der Musik verpflichtet. Hans Söllner, Georg Ringsgwandl oder „Attwenger“ haben beim Giesinger Independent Heimat gefunden. Grund genug für taktlos, das Musikmagazin des Bayerischen Rundfunks und der nmz, Verlag und Label einen verspäteten Geburtstagsbesuch abzustatten:

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Mal nachgerechnet …

Aus Anlass einer Newsgroup-Diskussion mal nachgerechnet, was die Radio-Quoten so hergeben. In der letzten Media-Analyse wurden 60.324 Leute befragt in ganz Deutschland. Innerhalb dieser Quote kam dann NDR Kultur auf 0,4% — Hörer deutschlandweit. Das heißt das sind gerade mal 241,29 Hörer! — natürlich ganzzahlig nach oben und unten zu korrigieren. Um 0,1% mehr oder weniger Hörer zu bekommen in der Media-Analyse bedarf es etwa 60 Leute mehr.

Die Quoten der Media-Analyse bringen zur Bestimmung über Erfolg oder Misserfolg eines Programms da nichts. Aber die Macher sehen es anders. Sie rennen der Quote nach. Um jeden Preis, wie die Wellenchefin des NDR, Frau Mirow. Die sagt nämlich auf Höreranfrage:

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Zwischenbilanz beim GANZEN Werk

Vier Monate nach dem Resolutionsbeschluss der Hamburger Telemann-Gesellschaft, knapp zweieinhalb Monate nach der Gründung des Initiativkreises Das GANZE Werk und einen Monat nach der grundsätzlichen Presseerklärung zu Romanns „Geschmackspolizei“ findet die 3. Arbeitssitzung des Initiativkreises statt.
Es wird eine durchgehend positive Zwischenbilanz gezogen:

  • die Zahl der Mitglieder ist auf über 340 und die Zahl der unterstützenden Personen auf über 900 gestiegen.
  • die Einrichtung der Homepage – dank der Unterstützung durch die „Neue Musikzeitung“ (nmz) – hat die Arbeit bedeutend gestärkt
  • die Kontakte zur Presse und zu Institutionen konnten deutlich ausgeweitet werden
  • die Presseschau ist ein Spiegelbild des gestiegenen öffentlichen Interesses an dem Thema „Kritik an NDR Kultur“
  • die Kommunikation, das gegenseitige Verständnis, die Solidarität und die Unterstützung sind innerhalb des Initiativkreises vorbildlich.
  • Nur: NDR Kultur bewegt sich bisher nach außen nicht von der Stelle.
    Daher kann ich auch nur dazu aufrufen, dass sich immer mehr Menschen dieser Intitiative anschließen. Mittlerweile bestehen bei “Das GANZE Werk” Kontakte zur Interessengemeinschaft Für Bremer Radiokultur HÖRSTURZ und zu “Rette Dein Radio”.

    Auch die Hamburger Handwerkskammer artikulierte sich anläßlich ihres 200. Lunchkonzertes. Ihr Vizepräses Dr. Breitengroß sagte unter anderem:
    Wir wollen keine Klassik-Häppchenkultur, die nur eingängige Highlights und herausgerissene kurze Sätze eines Werkes präsentieren, wie es seit einigen Monaten leider beim NDR-Kulturradio üblich geworden ist.
    Das ist insofern nicht unwichtig, als die Hamburger Handwerkskammer eines Sitz im NDR-Rundfunkrat hat.

    Weitere, geradezu empirisch wichtige Hintergrundinformationen findet man unter “Das GANZE Werk” — Hut ab, Herr Clostermann.
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    Bröselschmarrn – Showtime auf Bairisch

    Die Herrn aus Grass waren heute im Café Pernsteiner zu Gast. Das war eine recht rülpsige Veranstaltung mit einem Showman ohne Beispiel. Selbst wenn man, wie ich als Nichtbajuwar, nur…

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    Kulturradio war gestern

    Kulturradio war gestern.

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    Critical Mass Radio

    Nein, es ist leider nicht mein Radio, vielleicht ist es der Soundtrack zu diesem Blog. Aber, man soll sich schließlich nicht so wichtig nehmen. Die Hinweis darauf vedanke ich dem…

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