Stöckchen-Spiel Semmel lässt arbeiten

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Warum bloggst du?
Aus Spaß. Aus Arbeit. Als Dokumentation von irgendwas, damit ich eines Tages aufstehen kann und sehen kann, siehste, haste gestern doch was gemacht. Haste doch gelebt. War doch nicht alles nur Schein und Trug, alter Rabensohn.

Seit wann bloggst du?
Bloggen seit irgendwann 2003, aber davor dokumentiert.

Selbstporträt
180 cm. 82 kg. Gehirn zu Teilen vorhanden. Postmarxist. Frankfuturist. Tui. Angsthase. Angeber. Schwätzer. Müllentsorger. Faß bodenlos. 44/42/2. Mehrere Sockenpaare und Unterhosen. Hellhäutig. Harte und dicke Fingernägel. Linkes Ohr kaputt. Kurzsinnig. Gleitsichtig.

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Poddet Huflaikhan auch?

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Keine Welle ist schlecht genug, um sie nicht mitzunehmen, gerade auch im Internet. Huflaikhan sieht eine Galerie, also macht er auch schnell eine. Macht der eine oder andere Kollege eine Art Podcast, dann lässt sich auch Huflaikhan nicht lumpen. Wird gemacht, ist in Ordnung. Nun ist das aber gar nicht so einfach, schließlich hat Hufi kein Studio, aber zahllose Geräte. Das kleine Sony-Mikro kann man zwar an die Soundkarte stecken (Mikroeingang), aber es wird…

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Schwarm-Intelligenz: Die Macht der smarten Mehrheit

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Vorbei. Erst durch den Spreadshirt-Newsletter habe ich es kapiert:

Gaming, Knowledge und Blogging sind die Pionier-Branchen der Schwarm-Intelligenz. Hier entstehen die Erfahrungen für die Wertschöpfung von morgen. (…) In amerikanischen Weblogs traut man sich mehr, man redet wieder miteinander. Weblogs sind eine Art verschriftlichtes Gespräch. Der auf das professionelle Jugendmarketing spezialisierte Weblog Ypulse.com wurde von Anastasia Goodstein gegründet. Sie berichtet über ihre Blogging-Erfahrungen. Der Dialog mit den digitalen „Graswurzel-Konsumenten“ wird das Marketing für die Generation der Netzwerkkinder bestimmen, so ihre These.
[Quelle: 10. Deutscher Trendtag | Schwarm-Intelligenz: Die Macht der smarten Mehrheit | 02. Juni 2005 in Hamburg]

Ich habe es mir ja immer schon gedacht, dass Blogging eigentlich genau dem dient, was ich nicht leiden kann. An gleicher Stelle liest man vom Onkel Bolz:

Soziale Marktwirtschaft war für ihn [Prof. Bolz] gestern. Er [Prof. Bolz] proklamiert das postökonomische Zeitalter – alle zusammen sind klüger als der Einzelne.

Das klingt für mich doch arg kindisch. Man muss sich nur wichtig genug nehmen, dann wird alles anders als es ist. Es ist wie damals im alten Zonenrandgebiet als mir meine Mutter den Physikbaukasten wegnahm, weil sie hörte, man könne damit Atombomben bauen. Nicht etwa, dass sie das je vorgehabt hätte – obwohl, man weiß ja nie. Ich habe es ja immer für eine Espressomaschine gehalten.

Bombe Wie auch immer. Es mehren sich für eher die fatalen Dummheiten als Lebenscomedy-Faktor. Und nun sollte ein Auschnitt aus einem Travel24-Newsletter folgen, doch den habe ich leider viel zu früh entsorgt. Statt dessen hat mir der Link zum Newsletter meine Browserleiste weggemacht und erst [Strg+1] rettete mir meinen Eintrag. Saukerle diese! „Führende Trendblogger“ werden mir sicherlich zukünftig helfen können.

Dazu noch ein Wort: Schwarm-Intelligenz hatte ich selbstredend falsch verstanden. Mein Schwarm von heute suchte ich. Nicht Teil des Schwarmes wollte ich sein. Dann las ich das Manifest des postdigitalen Manifestes:

1. Bewege dich in Richtung des Mittelpunkts derer, die du in deinem Umfeld siehst
2. Bewege dich weg, sobald dir jemand zu nahe kommt
3. Bewege dich in etwa dieselbe Richtung wie deine Nachbarn

Und diese Trendforscher schubsen einen immer wieder weg, sozusagen. Das geht mir auch ganz schön auf den Keks.

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Der 500ste Eintrag

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500 Texte hier hineingewieselt, davon 20 verworfen und sofort in den Orkus geschickt. Das könnte man feiern, muss man aber nicht. Zahlen sind Zahlen und zufällig wie Zahlen können nur Zahlen sein. Zum Beispiel lässt sich 500 nicht einmal ganzzahlig durch 13, 17, 19, 21 oder 23 teilen, ja nicht einmal durch 15. So macht man lieber den braven Weblog-Lesern ein Geschenk und wagt ein Ausblick über die Grenzen Regensburgs hinaus. (Foddo vom 13.8.2004) Das…

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