Überall nun 9-Euro-Tickets, -Abos, -Flatrates. Man springt, wo es nicht gerade nicht geht auf den Zug der 9-Euro-Tickets-Unterstützungs- oder Abfederungsmaßnahmen in Sachen öffentlicher Personen Nachverkehr auf. Es gibt jetzt Schnupper-Abos…
Kommentare deaktiviert für Mindestlohn für Konzert- und Theaterbesuche, jetzt!
„Der Anteil der öffentlichen Ausgaben für Kultur entspricht 0,36 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.“ Das seien etwa 8 Milliarden Euro. Viel ist das nicht, im Ganzen gesehen. Allein der Umsatz der phonographischen…
Kommentare deaktiviert für Kulturausgaben in Deutschland 2006
Olaf Zimmermann vom Deutschen Kulturrat sieht das Unvermeidliche, die Kommunen werden in 2020 ff. weniger Einnahmen zu verbuchen haben. Sie können künftig daher auch nicht aus den alten vollen Beständen…
Kommentare deaktiviert für Fengshui oder die Kunst des Kulturabbaus?
Seit einiger Zeit geistert eine Stellungnahme zur Zukunft der Künstlersozialkasse (KSK) durch die Presse. In der FAZ unter der Überschrift „Wirtschaft läuft gegen die Künstlersozialkasse Sturm“ oder beim Spiegel „Künstler…
Der Buchhandel hat Angst vor Amazon, schon lange Zeit. Jetzt endlich haben es aber auch die Autoren mitbekommen und haben auch Angst. Kollektiv. Am Horizont steht der Online-Händler, der bald…
Hochrangige musikalische Institutionen haben hohe moralische Ansprüche. Sie vertreten große Interessengruppen, sie müssen die Dinge besser machen als alle andere. Vorbildliches Verhalten ist nötig. Zum Beispiel beim Spitzenverband der Musik, dem Deutschen Musikrat. Auch bei der Honorierung von Praktikanten.
Der hatte sich kürzlich in einem Newsletter zum Thema Mindestlohn geäußert: Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates:
Barbara Lieberwirth hat die Nichtverlängerung des Vertrages mit dem Generalintendanten Dessau/Roßlau, André Bücker, wohl richtig kommentiert.
Und Tschüss? Sachsen-Anhalt schmeißt seine besten Leute raus. Foto: Hufner
Dem Generalintendanten des Anhaltischen Theaters in Dessau-Roßlau droht seit der Nichtverlängerung seines Vertrages die Ablösung. Nach Informationen der Mitteldeutschen Zeitung hält die Stadtführung Bücker landespolitisch für nicht mehr vermittelbar. Bücker hatte sich mit teils scharfen Angriffen auf die Landesregierung als führender Kopf des Widerstandes gegen die Kürzung der Theater-Förderung profiliert. Er hatte in den vergangenen Monaten offene Briefe verfasst und Demonstrationen organisiert, einige auch vor dem Landtag in Magdeburg. Wegen dieser Attacken soll er sich den Unmut der CDU/SPD-Regierung zugezogen haben. (Quelle nmz-online)
Wer aufmuckt, wer sich kreativ einmischt, ist nicht vermittelbar. Gesucht werden Personen ohne „Persönlichkeit“, solche wie beim SWR der Johannes Bultmann. Während man bei Bultmann nur mittelbar von einer politischen Entscheidung sprechen kann, ist es bei Bücker offensichtlich anders. Er war und ist unbequem, dazu noch kreativ . Und das nicht nur innerhalb des Betriebs sondern gegenüber der politischen Allmacht eines Landtages in Sachsen-Anhalt, einer großen Koalition der kulturpolitischen Dummheit aus CDU/SPD. Mittlerweile verlangt selbst die Deutsche Orchestervereinigung den Rücktritt von Kultusminister Stephan Dorgerloh.
Manchmal ärgert man sich, dass man nicht in eine Partei eingetreten ist, weil man dann auch nicht austreten kann. Was sich die Piraten in Bonn jetzt probieren, ist affig. Sie…
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