Philosophisches Schnarchen

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  • Lesedauer:2 Min. Lesezeit

Ebenfalls gestern abend mit einem jungen Studenten ein paar Takte über Nietzsches „Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne“ disputiert und mich ganz schlau gefühlt, obwohl ich den Text gar nicht präsent hatte. „Jaja, das 19. Jahrhundert und de Sade nicht vergessen … ein Pfarrer … die Moral … Abschied von der Gewissheit … Systeme sind wie Autos … Metaphysik des Schwebens …“
Dazu [„Reize zu empfangen und gleichsam ein tastendes Spiel auf dem Rücken der Dinge zu spielen“] läßt sich der Mensch nachts, ein Leben hindurch, im Traume belügen, ohne daß sein moralisches Gefühl dies je zu verhindern suchte: während es Menschen geben soll, die durch starken Willen das Schnarchen beseitigt haben. Was weiß der Mensch eigentlich von sich selbst!

Der olle Fritzi kann aber auch Fragen stellen!

Ebenfalls gestern abend mit einem jungen Studenten ein paar Takte über Nietzsches „Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne“ disputiert und mich ganz schlau gefühlt, obwohl ich den Text gar nicht präsent hatte. „Jaja, das 19. Jahrhundert und de Sade nicht vergessen … ein Pfarrer … die Moral … Abschied von der Gewissheit … Systeme sind wie Autos … Metaphysik des Schwebens …“
Dazu [„Reize zu empfangen und gleichsam ein tastendes Spiel auf dem Rücken der Dinge zu spielen“] läßt sich der Mensch nachts, ein Leben hindurch, im Traume belügen, ohne daß sein moralisches Gefühl dies je zu verhindern suchte: während es Menschen geben soll, die durch starken Willen das Schnarchen beseitigt haben. Was weiß der Mensch eigentlich von sich selbst!

Der olle Fritzi kann aber auch Fragen stellen!

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huflaikhan

Musikwissenschaftler, Ideologiekritiker seit 1964.

Dieser Beitrag hat 10 Kommentare

  1. pepa

    Hrrchhhh!

    Hrrchhhh!

  2. Huflaikhan

    Kataplaktische Antwort, wa

    Kataplaktische Antwort, wa ey?

  3. pepa

    Rrrrrrr….

    ..
    .

    Rrrrrrr….

    ..
    .

  4. Balbina

    Träume lügen nicht!

    Träume lügen nicht! -)
    Allerdings sind sie so komplex, dass sie nicht ohne weiteres verstanden werden können. Und der Mensch weiß kaum etwas über sich selbst, sonst würde er nicht behaupten, vom Affen abzustammen… aber naja, die Evolutionisten sind eben sehr abergläubig.

    Erstaunlicher als die Aussagen Nietzsches finde ich aber die Antworten hier auf den Beitrag. Oder entgeht mir einfach der Witz?

  5. Harry

    Was immer der Witz auch

    Was immer der Witz auch gewesen wäre, weiß ich auch nicht. Aber das macht auch nichts. Es mag ja sein, dass Träume nicht lügen (von mir aus), aber dass sie die Wahrheit sagen, halte ich für ebenso absurd. Eigentlich ist es auch unwichtig, aber dafür umso komplizierter. Mag sein, ich komme demnächst einmal darauf zurück, wenn ich Zeit finde, etwas über Ismael Kadares Roman „Palast der Träume“ zu schreiben; in dem Träume und ihre Interpretation ganze Gesellschaften mitbestimmen.

  6. Balbina

    Eine kurze Rezension dieses

    Eine kurze Rezension dieses Buches würde mich jedenfalls sehr interessieren. Also vielleicht…

    Und was ist schon „DIE Wahrheit“!

  7. Huflaikhan

    a) Wird gemacht, aber nicht

    a) Wird gemacht, aber nicht heute. b) Max Webers vermeintlich letzte Worte: „das Wahre ist die Wahrheit“ http://www.kritische-masse….

  8. pepa

    Wie, ich bin nicht

    Wie, ich bin nicht verstanden worden?
    Ich bin entsetzt, wirklich:
    Das war mein letzter Traum!

  9. Balbina

    „das Wahre ist die

    „das Wahre ist die Wahrheit“ oder
    das Rote ist rot…

    an pepa: Das konnte ich wirklich nicht ahnen. Meine Träume brauchen 10 DinA4 Seiten, wenn ich sie mal aufschreibe.
    Aber – warum nicht Minimalträume!

  10. Harry

    an balbina: Nuja, das ist

    an balbina: Nuja, das ist die Frage nach dem Satz der Identität A=A. Soviel kann immerhin konzedieren.

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