Der Winter

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Wenn ungesehn und nun vorüber sind die Bilder
Der Jahreszeit, so kommt des Winters Dauer,
Das Feld ist leer, die Ansicht scheinet milder,
Und Stürme wehn umher und Reegenschauer.

Als wie ein Ruhetag, so ist des Jahres Ende,
Wie einer Frage Ton, daß dieser sich vollende,
Als dann erscheinet des Frühlings neues Werden,
So glänzet die Natur mit ihrer Pracht auf Erden.

        Mit Unterthänigkeit
                  Scardanelli.
d. 24 April
      1849

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huflaikhan

Musikwissenschaftler, Ideologiekritiker seit 1964.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. pappnase

    sie haben einen enormen

    sie haben einen enormen lyrischen lauf zur zeit, ob das wohl so weitergeht?

  2. Huflaikhan

    Bestimmt (nicht). Irgendwann

    Bestimmt (nicht). Irgendwann muss ich auch wieder mal was essen.

    Wissen Sie, Pappnase, manchmal sitzt man einfach nur rum. Leg ein Buch auf die Knie und brabbelt.

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