Semmel was here

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semmel

Man denkt sich ja nix. Dann sitzt er einfach da. Der verlorene Semmel. Da war nichts gestellt, nichts geändert. EInfach da, saß er da. Ganz allein. Beinahe traurig. Ach Semmel.

Nein, nicht ganz allein. Die freundin illuminierte ihn ganz sanft von der Seite her.

Ich traute mich nicht, ihn anzusprechen oder gar ihn mit nach Hause zu nehmen. Semmel.

Heute warste weg.

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huflaikhan

Musikwissenschaftler, Ideologiekritiker seit 1964.

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. BusterG

    Ahh! Dafür spendiere ich

    Ahh! Dafür spendiere ich jetzt einen Satz von Pjezuch den ich heute Mittag zwischen zwei 1000 Chlor-Kilometern gelesen habe und noch im Kopf übrig ist: „Das Leben ist erheblich bunter, unsinniger, variabler, detaillierter und langweiliger als die Literatur […]ehrlich gesagt, es sieht ganz so aus, als ob die Literatur die Reinschrift und das Leben die Rohfassung sei – und zwar nicht einmal eine der gelungensten.“

  2. Huflaikhan

    Zwischen

    Zwischen „Chlor-Kilometern“ – das ist extreme Reinschrift.

    Pjezuch? Klingt aufregend. Wer ist das?

  3. Buster

    Wjatscheslaw Pjezuch. In

    Wjatscheslaw Pjezuch. In Deutsch gibt’s von dem nur „Die Neue Moskauer Philosophie“.

  4. iKante

    Hättste Dich nur ma direkt

    Hättste Dich nur ma direkt getraut! Aber hast wohl gedacht, der spricht nicht mit Dir?

  5. Huflaikhan

    Wahrscheinlich. Außerdem

    Wahrscheinlich. Außerdem ist der immer ganz flott eingeschnappt. Da muss nur ein Komma am falschen Platz sein. Und BUMS. Ist wieder Gezeter.

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