Lena | Enzyklopädie der Kritischen Masse
via kritische-masse.de
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An allen Ecken und Kanten donnert es. Ein Schwall des Destruktiven. Die eine Pest kommt von außen, die andere von innen. Nicht alles Öl. Und gar nichts in Butter.
Da fällt mir ein: Seit einer Woche habe ich ein Provisorium auf einem Backenzahn sitzen. Und eine Rechnung wegen anderer zahnärztlicher Leistungen. Der Zufall wollte es nur, dass ich just in dem Moment, wo ich die Rechnungen begleichen mich anschickte, den Kaubonbon von der rechten Backe zur linken wanderte und das Provisorium vom Zahn zog. Zufälle gibt es, die gibt es nicht.
Früher sagte man mir einmal, wenn du den Charakter eines Menschen wirklich kennenlernen willst, dann musst du ihn betrunken erleben. Das stimmt auch nach meinen Erfahrungen vielfach. Ebenso trifft es aber auch zu, wenn beispielsweise ein Hund ins Spiel kommt.
Häufig scheine ich einfach einfältig zu sein, jedenfalls kommt es mir so vor, wenn ich die Reaktionen meiner Umgebung auf bescheidene (Nach-)Fragen meinerseits richtig interpretiere. Frage ich: "Ist der Schmerz einseitig?" kommt die Antwort, das sei bei dieser Krankheit doch immer der Fall. Naja, klar, wie konnte ich das vergessen. Dumme Frage. Aber nicht wirklich. Ich komme aus einer Branche, in der einfach vieles nur durch ungezieltes Nachfragen sich erschließt. Dem Musikbereich. Klar sagte…
Mit Klick wirds vielleicht größer. Heute weiß man das leider auch nicht mehr so genau. Genau genommen ist es auch Wumpe. Genau genommen sind die augenblicklichen Umbrüche um einen herum getragen von wenig Orientierung. Ein geschobenes Leben - von Biologie, Chemie und langjährigem Erlernthabens.
Gesang der Fische bei dctp.tv
Ich gehe spazieren mit Frauchen und Hundchen. Irgendwo kommen zwei Menschen entlang.
Ich so: “Hallo.”
Er so: “Was wollen Sie?”
Ich: “Das ist ein nicht ungewöhnlicher Gruß unter Menschen.”
Sie: [nickt mit dem Kopf]
Er: [Verdreht den Kopf völlig verständnis- und fassungslos.]
Frauchen: “Lass ma.”
Ja, so lebt man hier im Speckgürtel der Hauptstadt.
Medizin 04.03.2010 Immer mehr Menschen in Deutschland sind depressiv Zwischen 2004 und 2008 hat die Zahl der depressiven Menschen um 23 Prozent zugenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der viertgrößten Krankenkasse KKH-Allianz. Besonders betroffen seien junge Männer unter 20 Jahren. Hier habe die Erkrankung um 41 Prozent zugenommen. Als Ursache vermuten die Autoren der Studie zum einen Existenzängste die mit der Wirtschaftskrise verbundenen sind, zum anderen nehme die Orientierungslosigkeit in der globalisierten Gesellschaft zu.…