Tumult

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Das ganze Meer ist aufgewühlt. Man sieht die krausen Wellen. Sie sind nicht anders als die anderen. Der Tumult ist nur Geräusch noch.

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Befehle

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So gilt denn in der Kunst auch kein Befehl. Nicht einmal ein innerer. Es gilt der Impuls mehr, es gilt die Reflexion mehr, es gilt das Nichtmachen mehr. Aber Befehle gibt es nicht. Manche Differenz(ierung) ist allerdings nichts anderes als ein Befehl, ein Befehl zur Distanz. Man kann nur, wie Wind (?) es einmal formulierte durch den Hintereingang ins Paradies kommen.

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Revolution

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Der Unterschied zwischen künstlerischer und politischer Revolution: erstere kommt aus der Freiheit, letztere aus dem Gehorsam. Deswegen ist eine Kulturrevolution praktisch unmöglich, sie widerspricht sich selbst.

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Bruchstück einer Fototheorie, die niemand braucht

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Was ist denn das, ein Foto? Schon die Antwort ist unmöglich zu geben. Das geht nicht. Man sollte davon ausgehen, dass es Fotos nichts gibt. Auf meinem Schreibtisch liegen also Dinge, die es nicht gibt; Fotografien. Auf dem Monitor meines Fotoapparates, dem Monitor meines Computers werden Dinge angezeigt, die es nicht gibt. Ich besitze eine Zeitschrift, die sich unter anderem mit Dingen beschäftigt, die es nicht gibt. Was ist eine Foto? Eine Abbildung? Was…

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Selbstbeobachtung

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Hier sind gerade zwei Artikel biographischen Inhalts eingetragen worden. Warum? Darum! – Nein, es geht offenbar eher darum, zu zeigen, wie persönliche Entwicklungen zur Aneignung von Musik führen. Mittlerweile wird an diesem Punkt viel untersucht, empirische Studien aufgebaut, daraus mehr oder weniger sinnvolle Konsequenzen gezogen. Wie kommt Musik in die Menschen. Wie vor allem kommt es zu starken Bindungen an stark bindende Musik? Allgemein wird angenommen, dass dazu Initiativen nötig sind, die diese Bindungen…

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Strudelwärts

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Gerade beim Weiterhören durch die digitalen Bäuche der Musikgeschchte wieder bei Franz Schubert gelandet. Und auch hier ein Stück ausgemacht, der direkt ins vegetative System einschießt ohne Umweg berührt. Ein Impromptu. Erinnerung an die Samstage bei meiner Tante in Westhagen (Cola und Kaugummi frei, Fernsehen, Steak und Gurkensalat). Auch meine Tante hatte im Betongebiet von Westhagen eine kleine Plattensammlung und eine Stereoanlage. Hier die Fünfte von Beethoven gehört mit einem amerikanischen Orchester, Boston war…

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Tunnelblick der Gefühle

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Nun gibt es da eine sehr merkwürdige Erscheinung. So wie ich beim Fernsehen, wenn jemand in schwindelerrregender Höhe steht, ganz tief in meinem Körper eine Art Zuckung spüre, die mich beklemmt, so kommen bei bestimmten Musikstücken eigenartige Gefühle auf. So gestern abend. Zur Dienstarbeit habe ich meine Musikbbliothek durchforstet. Bruckner sollte nicht, Brahms-Sinfonien mussten nicht. Aber da war doch das Violinkonzert in D-Dur op. 77. Gleich mit den ersten Tönen sprach da eine Musikstimme…

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Vorbeifahrt

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Hof. Vorbei an einem Hinweis zu einer Tattoo-Convention, bald ein Quality-Hotel rechterhand, dessen „Quality“ eher zu ahnen als zu sehen ist. Eigentlich eher gar nicht, zu schnell geht es daran vorbei. Es wirkt von außen wie ein Meisterwerk aus Grau in Grau – zumal an einem solchen grauen Tag. Dazwischen seriell funktionale Fensterrahmen in dunkel, die den Ernst der Lage nur hervorheben statt ihn zu brechen. Quality bestimmt noch nicht den Grad der Qualität.…

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Emanzipatives Internet oder Auslastung der Demokratie

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Beim Blick auf das Besondere verliert man aus den Augen, was nebenbei automatisch auch passiert.  Beim Internet und seinen zugehörigen Möglichkeiten, Dinge auf einfache und schnelle Art zu veröffentlichen (im Gegensatz zur Organisation einer Druckmaschine und dem Vertrieb der Erzeugnisse), ist immer der emanzpipative Charakter bei Vertretern der Gegenöffentlchkeit herausgestellt worden. Jeder kann sagen, was er will. Die Hürden sind schon sehr niedrig. Das Internet demokratisiert irgendwie und irgendwo, Das ist toll. Aber die…

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