Teure Amateure

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8 MILLIARDEN EURO MEHRAUSGABEN BEI ARBEITSLOSENGELD II Berlin: (hib/MIK) Der Haushaltsausschuss hat am Mittwochnachmittag eine überplanmäßige Ausgabe von 8 Milliarden Euro für das Arbeitslosengeld II zur Kenntnis genommen. Laut Bericht des Bundesfinanzministeriums ist der Bedarf unvorhergesehen, da sich im Bereich des Arbeitslosengeldes II die Zahl der Bedarfsgemeinschaften oder durchschnittliche Geldleistungen pro Bedarfsgemeinschaft gegenüber den Annahmen zum Haushalt 2005 deutlich ungünstiger entwickelt haben. Während bei Haushaltsaufstellung rund 2,5 Millionen Bedarfsgemeinschaften im Jahresdurchschnitt geschätzt worden seien,…

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Schon wieder verpatzt

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Beim Preisbloggen, ich, wieder nicht in die Endauswahl gekommen. Dafür aber Buster, der nicht raucht. Und Rungholt, die sich nachdrücklich nicht bewerten lassen wollte. Das übliche Café ist selbstredend dabei. Medienrauschen etc. pp. Aber ich wieder nicht. *aufreg* und *heul* — niemand mag mich. Das war schon früher so. Überall, bei welchen Wahlen auch immer, stets wurde ich bestenfalls zweiter. Vertreter von wem, oder einfach zweiter. Dabei wäre ich doch so gerne mal ganz…

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Einbruzzeln

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Da gibt es ein Programm, Graphic Converter, da geht es um das Einbruzzeln. Was soll denn bitte das sein.

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Pop-Blödsinn

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Das KIZ hat eine Meldung verbreitet, deren Inhalt an Dummheit und Selbstentlarvung fast nicht zu überbieten ist. Offenbar fordert man hier in Bayern, Popmusik als Unterichtsfach in der Schule einzuführen, denn so helfe man Nachwuchsmusikern, das »Lebensziel Popmusik« zu verwirklichen. Das meint jedenfalls der Popmusikbeauftragte der bayerischen Schulen, Leonhard Hechenbichler. Er betonte wohl ausdrücklich: »Pop bedeutet Wirtschaft.« Darf man das mal logisch inkludieren: Das Lebensziel ist Wirtschaft.

Den Argumentationsweg kennen wir jetzt, nur über den Faktor Wirtschaft lassen sich auch in der Kulturpolitik etwaige Wünsche durchsetzen. Popmusik belebt das kulturelle Leben der Regionen und ist bestens ein Weg zur Erreichung von Umwegrentabilitäten. Jaja.

In der Meldung heißt es weiter:
«Es kann nicht das Ziel sein, Diplom-Rockmusiker auszubilden, sondern generell eine fachliche Weiterbildung anzubieten», sagte die Geschäftsführerin des Mediencampus Bayern, Gabriele Goderbauer-Marchner. Nicht ein Studium der Popmusik fehle Nachwuchstalenten, sondern das nötige Fachwissen für eine Karriere im Musikgeschäft.
Die Karriere, na klar. Lebensziel Wirtschaftkarriere durch Popmusik. Eigentlich doch egal wie, ob als Banker, als Furzknoten oder als Arbeitsloser. Karriere musst du machen. Das ist gut für die Wirtschaft.

Aber es stimmt, wenn Bernd Schweinar, der Geschäftsführer der Initiative „Rockbüro Süd“, sagt, „dass man Pop und Rock als Wirtschaftsgröße definieren müsse.“ Als was denn sonst. Und weil Wirtschaft so wichtig ist, Oskar Lafontaine auch Volkswirtschaftslehre als Schulfach haben möchte, scheint derlei Begehren legitim. Lebensziel Popmusik eben, Lebensziel Wirtschaft. Lebensziel kaufen und verkaufen.

Bin mal gespannt, wann die Bäcker fordern, Backunterricht in die Schule zu integrieren. Denn Backen ist auch Wirtschaft. Lebensziel Bäcker! Backen muss man auch als Wirtschaftsgröße definieren. Prostitution ist übrigens auch ein Wirtschaftsfaktor, Schwarzarbeit auch, Betrügen und Lügen genauso. Wird man bald alles in der Schule lernen dürfen müssen können. Vielleicht kommt das der Wahrheit um unsere Gesellschaft sogar näher als man denkt.

Nur Nachdenken, wann wird das mal Lebensziel.
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Nochmal zum Thema Populismus, mannomann

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Das Sehpferdchen nimmt im Wahlblog die Bild-Thesen von Oskar Lafontaine unter die Lupe. Reden wir nicht von der Bild-Zeitung und Oskars Kolumne darin. Da hat so mancher, nicht sogar mal Wolf Biermann, geschrieben, wars nicht so. Obwohl: Geschrieben? Sagen wir besser getextet. Also wir lesen:
7. Spitzensteuersatz anheben

Sehr populäre Forderung — aber rechnete sich wirklich? Müssen nicht andere Steuermaßnahmen dazu kommen? Fazit: Reiner Populismus. [Quelle: Lafontaine: 10 Thesen ohne Wert [Wahlblog]]
Weil es mehr Arme in Deutschland gibt als Reiche, ist das also populär und damit Populismus. Es wäre also, um mal ganz unpopulistisch zu sein, die Forderung nötig, Spitzensteuersatz senken, dafür die Niedrigeinkommen stärker besteuern. Das ist unpopulistisch.

Zu verweisen ist nachdrücklich auf Erhard Epplers Beitrag in den „Blättern für deutsche und internationale Politik“ unter dem Titel: „Politik im Schraubstock der Globalisierung“ (ist leider nur im Print oder mit Online-Abo zu haben). Wer reich und klug ist, der bringt sein Geld sowieso in s Ausland. Eppler schreibt:
Der deutsche Finanzminister hatte denen, die ihr Geld illegal ins Ausland verschoben hatten, Straffreiheit zugesagt, wenn sie es bis 31. Dezember 2004 zurückbrächten. Sie sollen dann nur 25 Prozent Steuern bezahlen, dann sei alles gut. Manche Juristen fanden dadurch Rechtsprinzipien verletzt. Neoliberale Ökonomen dagegen zweifelten, ob die Anleger das nötige „Vertrauen zum Staat“ aufbringen könnten, so als ob der Staat da illegal gehandelt hätte und um Vertrauen werben müsste. Das Ergebnis der Aktion erwies sich jedenfalls als beschämend dürftig. Die weitaus meisten, die dem heimischen Fiskus entronnen waren, pfiffen auf den Segen des Staates und ließen ihr Geld, wahrscheinlich mit dem besten Gewissen da, wo es sich am ungestörtesten vermehren kann. Was sie nicht davon abhalten wird, die hohe Staatsverschuldung in Deutschland unfähigen Regierungen anzulasten. [Blätter für deutsche und internationale Politik 6/2005, S. 698]
Klar, Lafontaines „These“ ist schmierig. Alle aktuellen politischen „Thesen“ im Wahlkampf sind schmierig. Alle Thesen sind schmierig, weil sie am falschen Hebel ansetzen, dem von Wirtschaft und Staatshaushalt. Dass die Politik nicht mehr funktioniert ist Folge ihre Selbstentmachtung, ihrer Unzuverlässigkeit. Und sie ist Folge einer allgemeinen Ermüdung. Vor Jahren nannte man das Politikverdrossenheit. Ein politisches Staatssystem besteht nicht nur aus Geld, aber zu ihm dreht sich alles scheinbar hin. Vor sieben/acht Jahren dieser Börsen-Hype. Volksaktie! Und Volksverarmung. Ich frage mich manchmal, ob ich denn der einzige bin, der so unzufrieden nicht wäre, wenn nicht laufend wieder in simpelste Bürgerrechte eingegriffen würde. Ich komme zurecht, bin weder reich noch arm, arbeite im wesentlichen selbstbestimmt und mit Vergnügen. Ich traf eigentlich immer Leute, die ähnlich operierten. Was mache ich denn nur falsch?

Oder habe ich auch mal etwas richtig gemacht, respektive die menschliche Umgebung, die mit mitgeprägt hat. Ach, es ist ja nicht wichtig, dass ursprünglich Politik von Menschen gemacht wurde und nicht von Kapital- und Wirtschaftsmärkten. Jetzt weiß ich es wieder. Da könnte man sich fast schon wieder zu Bismarck zurücksehnen. Politik ist nicht machbar mit dem Heben oder Senken von irgendwelchen Steuersätzen. Aber das begreifen weder die angeblichen Populisten, noch ihre Kritiker. Sie sind samt und sonders auf dem Niveau eines politischen Rechenschiebers gelandet. Textaufgaben beherrschen sie einfach nicht.
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Dachreinigung

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Ist das hohe Haus erst einmal im Dreck, so muss geputzt werden. Auf dem Elisabeth-Lüders-Haus, in der Zentrale der Berliner Politik wird geschrubbt. Fällt mir auch nur auf, weil heute die Dachrinnenreiniger vorbeikommen werden.

<%image(20050622-lueders-haus.jpg|500|315|Dachputzung)%>

Unten wird gearbeitet — bzw. wurde gearbeitet — damals im April. Das Display wirkt wie am Bahnhof oder Flughafen. Es ist alles ganz eitel, sagt da Kohelet. Alle Arbeit umsonst.
2 Windhauch, Windhauch, sagte Kohelet, Windhauch, Windhauch, das ist alles Windhauch.
3 Welchen Vorteil hat der Mensch von all seinem Besitz, für den er sich anstrengt unter der Sonne?
4 Eine Generation geht, eine andere kommt. / Die Erde steht in Ewigkeit.
5 Die Sonne, die aufging und wieder unterging, / atemlos jagt sie zurück an den Ort, wo sie wieder aufgeht.
6 Er weht nach Süden, dreht nach Norden, dreht, dreht, weht, der Wind. / Weil er sich immerzu dreht, kehrt er zurück, der Wind.
7 Alle Flüsse fließen ins Meer, / das Meer wird nicht voll. Zu dem Ort, wo die Flüsse entspringen, / kehren sie zurück, um wieder zu entspringen.
8 Alle Dinge sind rastlos tätig, / kein Mensch kann alles ausdrücken, nie wird ein Auge satt, wenn es beobachtet, / nie wird ein Ohr vom Hören voll.
9 Was geschehen ist, wird wieder geschehen, / was man getan hat, wird man wieder tun: / Es gibt nichts Neues unter der Sonne.

<%image(20050622-loebe-haus-plan.jpg|500|375|Löbe-Haus Arbeitsplan)%>

Wie rund es geht?

Eine AG neben der andern. Kein Wunder also, wenn der Bundestag so leer ist. „Windhauch, Windhauch, sagte Kohelet, Windhauch, Windhauch, das ist alles Windhauch.“

<%image(20050622-loebe-haus-plan-detail.jpg|500|375|Windhauch, alles Windhauch)%>
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Traumstadt Regensburg

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Das Fernsehprgramm von heute brachte es an den Tag:

<%image(20050622-polizei-regensburg.jpg|500|375|Gefährliches Pflaster)%>

Und das jetzt, wo doch die Regensburger Partyzeit beginnt. Bürgerfest am kommenden Wochenende, wo die ganze (Alt)-Stadt sich in Fress- und Sauforgien vergnügt und das Fest längst keines mehr der Bürger sondern Essenswürger ist. Prost! Da laufen sie dann alle rum mit Baseballschlägern im Hosenstall.

Zwei Wochen später dann das Jazzweekend, eher was für zarte Herzen. Überall trötet und funksoult es zu Quarkspeisen und bitonalen Melodeyen.

<%image(20050622-jazzweekend.jpg|500|216|Jazzweekend 2004)%>

<%image(20050622-jazzweekend2.jpg|500|298|Jazzweekend 2004)%>

Es ist schon ein Heidenspaß mit den vielen Musikern. Manchmal ist ja sogar das Wetter gut.
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Selbstverarsche

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Heute sehr, sehr lange damit zugebracht einen Fehler in der Weblog-Software zu beheben. Das musste schief gehen, denn nicht die Weblog-Software war fehlerhaft, sondern etwas anderes. Bei der Installation des Plugins namens „Revision“ wollte nämlich partout meine eigene Site mich nicht reinlassen. 403 – Forbidden. Aber wenn man dann in die Browser-Leiste oben ging und händisch aktivierte: Plumps, da ging es.

Was habe ich alles gesucht, auf den Support-Seiten von nucleus, in meinen eigenen Konfiguratiosdateien. Es leuchtete mir einfach nicht ein. Ich durchsuchte die action-script-url, ob da etwas drin stand, was ich per .htaccess wegschloss. Ergebnis: Nichts. Dabei war ich schon auf dem richtigen Weg gewesen. Nur wusste ich es nicht. Ich habe das Problem dummerweise immer mit dem selben Eintrag getestet und das Plugin auch. Um es kurz zu machen. Ich sperre per .htaccess alle Adressen aus, die „000“ enthalten. Der Witz war nun, es war der Eintrag Nummer 1000 und der tauchte somit als Referrer auf und damit war ich draußen. Im Nachhinein zum Lachen.

Nun, dieses Zusatzteil „Revision“ ist fein, wie dieses ganze Nucleus. Damit kann man nachträgliche Änderungen an einem Eintrag kenntlich machen. Beispiel!. Gerade in einem Zeitalter, in dem die Daten so flüchtig und verfälschbar sind, ist dieses Mittel eigentlich ganz hilfreich, geht es um Dokumente und ihre Validität. Klar, man kann das auch aushebeln. Aber warum sollte ich das also machen, wo es so viel Antrengung bedurfte, es zum Laufen zu bringen.

Nebenbei: Ich habe schon ewig keine Comment-Spammer mehr gehabt. Haben die aufgegeben, ist denen der Saft abgedreht worden?
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