Das Alter

  • Lesedauer:4 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Autor:

crescente vita, crescit sanitas et morbus
Zu deutsch: mit wachsendem Alter wachsen Gesundheit und Krankheit.

Habe ich gefunden in Schopis „Aphorismen zur Lebensweisheit“, vorgestern bei der morgentlichen Toilette. Das trifft es irgendwie ganz gut.

Dabei ist die Auseinandersetzung mit dem Altwerden an sich schon einige Zeit her. Man macht so etwas am besten schließlich dann, wenn man sich noch nicht betroffen fühlt, aber dennoch bald seine Zeit kommen sieht. Auch ganz tröstlich ist es, in solchen Werken der betroffenen Lebensweisheit dies und das zu finden, um das Ausmaß des eigenen (Un-)Glücks immer wieder zu vermessen. So sei es „eine große Torheit, um nach außen zu gewinnen, nach innen zu verlieren, d. h. für Glanz, Rang, Prunk, Titel und Ehre, seine Ruhe, Muße und Unabhängigkeit hinzugeben,“ schreibt der Schopenhauer da. Je älter man wird, desto mehr neigt man zur Akzeptanz dieser Tröstungsstützen. Man wird zum klammheimlichen Mitwisser. „Bei den Herren muß in der Jugend die Muskelkraft und die Zeugungskraft herhalten. Aber späterhin bleiben nur die Geisteskräfte: fehlt es dann an diesen, oder an ihrer Ausbildung und dem angesammelten Stoffe zu ihrer Tätigkeit; so ist der Jammer groß.

Wann immer ich diese Sentenz lese („so ist der Jammer groß“) durchfließt mich eine Art von Genugtuung. Denn in solch einem lapidar in den Raum geworfenen Schluss liegt viel.
Das Schicksal ist grausam und die Menschen sind erbärmlich. In einer so beschaffenen Welt gleicht der, welcher viel an sich selber hat, der hellen, warmen, lustigen Weihnachtsstube, mitten im Schnee und Eise der Dezembernacht.

<%image(20050112-schopi.jpg|180|222|Arthur Schopenhauer)%>

Dabei mag ich Schopenhauer eigentlich gar nicht, vor allem nicht mehr. Siehe nur dies Bild. Der Mann, der seinen Hund „Mensch“ nannte und durch Frankfurts Straßen stapfte. Dann diese Form der Naseweisheit mit einer ungeheuren Gelahrtheit, vielen Sprachkenntnissen. Man kann sich da nicht so recht ausmalen, dass dieser Mann jemals jung und lasterhaft gewesen sein könnte. Und so lebt er mit seinem Elend, seinem Wissen um die Nichtigkeit und steckt damit immer aufs neue in der Klemme zu erklären, warum man etwas ist, wenn doch alles nichts ist. Dennoch, bei allem Jammer, hin und wieder gelingt ihm so ein Spreizschritt in das Allgemeinwissen in seiner Doppeltheit: crescente vita, crescit sanitas et morbus.
(mehr …)

WeiterlesenDas Alter

Fehler, großer Fehler! – Ein Wecker

  • Lesedauer:6 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Autor:

Eigentlich kommt es nur ein mal in zwei Jahren vor: Dass ich verschlafe, trotz Weckers. An sich ist das unmöglich, es sei denn, man schläft nach dem Weckruf aus Versehen wieder ein. Die gewöhnliche Taktik bei mir ist es, dem Weckruf absolut Folge zu leisten. Es heißt dann umgehend aufstehen, gegen welchen inneren Impuls auch immer.

Nun, heute ist es passiert, obwohl ich wahrscheinlich ziemlich genau zur gewünschten Zeit aufgewacht bin. Das Problem war nur, der Wecker tutete nicht, also konnte ich doch dösen. Viertel vor sechs hätte er bimmeln sollen, er bimmelte gar. Und irgendwann wurde mir die Sache zu bunt und ich schaute auf ihn drauf. Die Uhrzeit war nur ungenau mit kurz vor sieben zu deuten. Irgendwas hat nicht gestimmt und ich werde also nicht mich in zwanzig Minuten fein machen zum Hausverlassen und Zugerreichen. Zur Erklärung ist jetzt ein Foddo dieses Teils unverhinderbar.

<%image(20050111-uhr.jpg|500|381|Wecker)%>

Ein schönes Dingens ausm Moma von San Francisco (dem SFMOMA). Das Geld musste man ja loswerden, wollte man nicht nach Hause nehmen. Aber, bitte meine Herrschaften, wie spät ist es dort. Könnte etwa viertel vor Drei sein. (Man beachte noch den Weckzeiger, er steht ungefähr auf viertel vor Sechs). Aber irgend etwas stimmt da nicht. Genau.

Genau, der Wecker steht auf dem Kopf. Und das war das Problem. Als ich gestern abend mir den Wecker stellen wollte, zeigte er die auf dem Kopf stehende Zeit an und ich mutmaßte, die Batterie macht es nicht. Die gehört ausgetauscht und der Wecker in der Uhrzeit korrigiert. So gemacht und so geschehen. Das war natürlich auch schon dämlich, aber gut. Die Weckzeit eingestellt und den Wecker durch anheben des Weckfunktionsumschalter nach oben scharf gemacht. Nur, meine Damen und Herren, was tat ich da wirklich?

Richtig. Ich machte ihn unscharf! Denn das Ding stand ja auf dem Kopf und daher nahm das Unheil der Verspätung seinen unseligen Verlauf. Dabei war die Sache schon an sich verkorkst.

Buchhalterischer Exkurs:
Zu einem Termin hätte ich um 9 in München sein sollen, den hätte ich, aber bekannt gemacht, sowieso um eine halbe Stunde nicht erreicht. Das war nicht so problematisch. Aber, dass ich keine Rückbestätigung hatte, ob der Termin überhaupt noch gilt (mehrere Anrufe, eine Mail und eine SMS blieben ohne Antwort), machte die Sache pikant (eine Woche zuvor bat ich schließlich um eine Verlegung und man versprach mir, es zu erwägen). Ich leitete alles in die Wege, dass die Leute auch ohne mich hätten arbeiten können. Mail mit Text ans Sekretariat und wählte eben den nachfolgenden Zug, eine Stunde später. Auf dem Weg zum Zug erhielt ich dann die Bestätigung der Nichtverlegung des Termins und überhaupt den Ort des Treffens in München, aber auch die Information, dass der Termin bis 13 Uhr angesetzt war. Na okay, das war alles machbar. Und so war es dann auch.

Positiver Nebeneffekt: Die Reisekosten wurden etwas geringer, obwohl sie an sich gestiegen sind. Das Single-Bayern-Ticket (das heißt übrigens nicht, dass man Single sein muss, um damit zu fahren) ist nämlich teurer geworden, kostet jetzt 19 statt 15 Euro. Da die Abfahrt aber vor 9 Uhr lag, musste noch ein Zusatzticket bis Eggmühl gelöst werden zu 3 Euro 20. Zusammen also 22 Euro 20, statt zweimal 14 Euro 85 für Einzeltickets mit 25% Rabatt.
Übrigens ließ sich der Wecker ganz einfach reparieren und ich musste ihn wegen Fehlfunktion nicht zum Uhrmacher geben. Ich drehte ihn einfach um 180 Grad in die hoffentlich korrekte Position (wie sind ja nicht down under oder so).

Und zur Erholung sowie zum Amüsemang ein Stück für Wecker, Geige, Gitarre und Gesang: Ein Morning Song.
(mehr …)

WeiterlesenFehler, großer Fehler! – Ein Wecker

Radio Urknall

  • Lesedauer:1 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Autor:

Das ist wieder mal was Merkwürdiges und fast gegen den Trend, möchte man meinen. Der Journalist Maxilian Schönherr (dessen Glossen und Features im Deutschlandfunk ich gerne höre) hat eine eigene Internetradiostation aufgemacht: Radio Radiotop. In der Newsgroup de.alt.hoerfunk kündigt er es wie folgt an: ich habe mit dem testbetrieb eines internetradios ohne musik begonnen:       www.radiotop.de gespeist wird das programm aus vielen stunden mit ungeschnittenen interviews aus den jahren 1984 - 2000.…

WeiterlesenRadio Urknall

Neue Webcastingtarife der GVL sorgen für Unruhe …

  • Lesedauer:6 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Autor:

… und vielleicht für ein Internetradiosterben. Ab April verändern sich die Webcastingtarife der GVL (Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten). Dabei wird nun befürchtet, das die nicht-kommerziellen Webcaster sich die neuen Vergütungen nicht mehr leisten können. Zur Debatte steht beispielsweise eine Erhöhung von 26 auf 350 Euro bei einer maximalen Hörerzahl von bis 25 Hörern. Das rechnet zumindest die Initiative GVL-Protest vor.

Die GVL selbst hat ihre neuen Tarife auf ihren eigenen Seiten publiziert und auch die Rahmenbedingungen, unter denen sie wirksam werden sollen. Gestern, in Forschung aktuell – Computer und Kommunikation im DLF, hat sich Holger Bruns der Sache angenommen. Der Geschäftsführer der GVL, Peter Zombik, sehe in der Änderung den Vorteil genauerer Abrechnungstarife. Statt pauschal zu vergüten, würde man nun genaue Daten einsetzen können. (So aus der Erinnerung).

Aber es geht nicht nur um Tariferhöhungen. Gleichzeitig werden Auflagen zur Programmgestaltung gemacht. GVL-Protest erwähnt:
So kann es so genannte „Specials“ über bestimmte Gruppen oder Künstler demnächst nicht mehr geben, da es den Sendern untersagt ist, innerhalb von 3 Stunden mehr als vier verschiedene Titel von einem Künstler, oder drei verschiedene Titel von einem bestimmten Album zu spielen. Es darf im Programm auch nicht mehr im voraus gesagt werden wann ein bestimmter Künstler gespielt wird. (Mehr Informationen hier)
Die Auswirkungen auf die deutsche Webcastingszene sind nicht abzusehen, aber anscheinend werden ab April viele jener alternativen Radio-Stationen ihren Dienst einstellen. Das vermutet zumindest Jens Mayer von der Website „Basquiat.de“ wenn er abschließend Webcaster zu Wort kommen lässt:
Das Radiosterben wird also auch in Deutschland weitergehen, und mit jedem Radio wird ein Stück gelebter und geliebter Kultur untergehen – oder ins Ausland abwandern. Welchen Weg Björn und Dennis von lauschmusik.de einschlagen werden ist indes noch offen, vielleicht geht’s nach Kanada, „denn in Kanada, da ist die Welt noch in Ordnung“.
Zur GVL:
Die GVL ist die urheberrechtliche Vertretung der ausübenden Künstler und der Tonträgerhersteller. Ihre Träger sind die Deutsche Orchestervereinigung e.V. (DOV) und die Deutsche Landesgruppe der Internationalen Vereinigung der Phonographischen Industrie (IFPI).

Ausübende Künstler sind Musiker, Sänger, Tänzer, Schauspieler und alle sonstigen Werkinterpreten. Tonträgerhersteller sind Schallplatten- bzw. CD-Firmen und sonstige Tonträger-Produzenten mit eigenem Label.

Die GVL nimmt die sog. Zweitverwertungsrechte für die Künstler und die Hersteller wahr. Sie zieht hierfür auf der Basis der von ihr aufgestellten Tarife und abgeschlossenen Verträge die Vergütungen ein und verteilt sie an ihre Berechtigten.
Es ist klar und doch unklar. Gewiss hat da die Phonographische Industrie ihre Finger im Spiel, aber eben auch die Deutsche Orchestervereinigung. Und da kann man wieder einmal sehen, wie verzwackt die Sache ist. So war es jüngst die Jeunesses musicales („Deutsche Sektion der weltweit größten Jugendkulturorganisation“, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend [man beachte die Reihenfolge]), die ihrerseits mit der DOV eine Kooperation unter dem Titel „tutti pro“ initiierte.
Die Initiierung und Förderung von Orchesterpatenschaften zwischen Profi- und Jugendorchestern ist Ziel der gemeinsamen Initiative „tutti pro“ von DOV und JMD. Im Rahmen der Patenschaft erhalten junge Nachwuchsmusiker Betreuung und vielfältige Unterstützung durch Profimusiker. Hierzu gehört beispielsweise fachliche Mentorenbetreuung und die Möglichkeit zur Teilnahme an Workshop-Proben. Um die Qualität der musikpädagogischen Arbeit zu gewährleisten, müssen zur Anerkennung der Patenschaft bestimmte Kriterien erfüllt sein.
Seit kurzem Bundesvorsitzender der „Jeunesses musicales Deutschland“ wiederum ist Hans-Herwig Geyer, seines Zeichens Leiter des Ressorts „Kommunikation“ der GEMA. Und die (die GEMA) ist immer noch im Streit um Lizenztarife mit der IFPI Deutschland. Ein Durcheinander und ein koalieren nach Bedarf scheint gegenwärtig absolut opportun. Nicht, dass da Zusammenhänge sich auftun, bewahre.
(mehr …)

WeiterlesenNeue Webcastingtarife der GVL sorgen für Unruhe …

Amtlich

  • Lesedauer:2 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Autor:

Endlich amtlich, ich bin zum Professor ernannt worden und darf mich um eine Stelle beim Bundesministerium der Justiz in Berlin bewerben:

<%image(20050109-bmj.gif|500|304|BMJ-Prof.)%>

Da sag’ ich mir, die müssen erst einmal Abwerbeverhandlungen führen ohne dabei so zu lallen. Immerhin, mit acht Fragen zum Professor, da kann ich mit leben.

Hintergrund: Das Bundesministerium der Justiz hat eine spezielle Internetseite eingerichtet zu Fragen des Urheberrechts mit dem Titel „Kopien brauchen Originale“. Netter Versuch, Kommunikation mit seinen Bürgern zu führen. Darin auch ein Board, das freundlicherweise auf Open Source aufsetzt.

Wie ich zu meinem Titel kam:

Man musste nur acht Fragen beantworten. Bei der letzten lag ich zufällig richtig. Da ging es um Vergütungssätze auf CD-Rohlinge. Schön aber die Frage Numero 4:

<%image(20050109-bmj-2.gif|500|378|Edeltraut)%>

Die sind schon richtig witzisch da. Die Braut, die sich was traut.

Wer weitergehende Informationen zur aktuellen Lage der Diskussion um den 2. Korb des Urheberrechts wünscht, den bitte ich doch dringends beim „Institut für Urheber- und Medienrecht“ vorbeizuschauen.
(mehr …)

WeiterlesenAmtlich

Urlaubsplanung

  • Lesedauer:2 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Autor:

Da ist noch ganz schön Zeit hin, eigentlich. Was ist denn Urlaub? Wenn nicht das Leben selbst? Es gibt Urlaubsmenschen. Das sind Menschen, die Urlaub machen, weil es der Zeitrhythmus erfordert. Die Insel zwischen der Arbeit. Ja. So ähnlich steht es auch in der Wikipedia: Urlaub ist die Zeit, die der Arbeitnehmer von seinem Arbeitsplatz mit der Genehmigung des Arbeitgebers fernbleiben kann. Dabei gibt es bezahlten oder unbezahlten Urlaub. Mich hat es nie von…

WeiterlesenUrlaubsplanung

Foddos, die das Leben schoss – … in den Mund gelegt

  • Lesedauer:1 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Autor:

„Manchmal ist man restlos geschafft. Nach einem Tag, verplant mit Organisation, Begrüßen, Rerumlaufen. Geht auch alles gut und dann noch ein Auftritt auf der Bühne. Da fallen einem schon mal die Mienen herab. Eine Spätabenddepression kann ich nun gar nicht brauchen. Huaaah. Bitte? Sprudel, Orangensaft? Ach, was soll man nehmen, nicht noch eine weitere Entscheidung. Dann kommt so ein depperter Foddegraf mit seinem Billigheimer Digitalquatsch. Da passt man einmal nicht auf. Also Hof-Foddegraf wird…

WeiterlesenFoddos, die das Leben schoss – … in den Mund gelegt

Violinenpsychoanalyse

  • Lesedauer:3 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Autor:

<%image(20050106-geige04.jpg|500|551|Geige unter Einfluss)%>

Geigenunterricht ist schwer. Mit neun Jahren wurde ich dazu gezwungen. Und das, obwohl zum Zeitpunkt der ersten Stunde ein Sportfest in der Grundschule stattfand. Ungerecht. Dann das ganze Üben, das Kratzen und Sägen. Und wieder das Üben. Keine Ahnung wie das die Familienangehörigen ausgehalten haben. Wahrscheinlich drehten sie ihre Kofferradios auf oder verließen das Haus. Das Geigen.

Mit der Zeit ging es besser, nach drei Jahren war es schon passabel und wurde auch nicht mehr wesentlich besser. Neun Jahre Geigenunterricht. Wie häufig dachte ich mir: Mensch, würde ich mir doch den Finger brechen, nicht absichtlich, sondern rein zufällig. Es passierte nie. Meine Chance witterte ich in der Kommunikation mit der Geigenlehrerin, einer verständnisvollen Person, die von Migräne geplagt war. Die Hälfte des Unterrichts lang sprachen wir über Gott und die Welt. Ich stand da und erzählte und unterhielt mich. Über was genau? Das weiß ich gar nicht so recht. Das Geplapper muss aber besser gewesen sein als das Töneerzeugen. Denn klar war damals: Ich werde entweder Dirigent oder Komponist. Das heißt, mir war das klar, sonst niemandem.

Die Krone der Schöpfung war einmal, dass ich die Probe des Jugendorchesters der Musikschule übernehmen durfte (sollte?, musste?). Au Backe. Immerhin habe ich es geschafft, den Takt einigermaßen ordentlich durchzuschlagen. Ich kam ja wie die Jungfrau zum Kind — und eine Mozart-Sinfonie schüttelt man auch nicht so aus dem Arm.

Das Foddo oben enstand für eine Anzeige zum Thema Streichquartett. Musik hat — auch beim Streichquartett — etwas Gewalttätiges, ein Gegen- und Miteinanderkämpfen, und Mitdermusikkämpfen. Aber das Foddo ist auch eine späte Abrechnung mit dem Instrument. Ein später Mordversuch.

<%image(20050106-geige01.jpg|500|729|Geigenkunst)%>
(mehr …)

WeiterlesenViolinenpsychoanalyse