Nikola Kodjabashia: Reveries Of The Solitary Walker

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Nikola Kodjabashia - ReveriesPersönliche Notiz: Zum ersten Mal hörte ich diese CD nach einer gelageähnlichen Besprechung mit Freunden. Spät abends dann zuhause legte ich mich ins Gästebett, weil mein Bett dem Gast überlassen wurde. Das Zimmer ziemlich dunkel, ziemlich stille und dann spielte die CD. Vom ersten Ton an war ich irritiert und schwer begeistert. Die Musik hat das Zimmer in dunkelsten Farbtönen erhellt. Eher ein Schimmer von Licht, aber gewaltig. Das ist Ergriffenheit. Ende der Notiz

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Steinerne Brücke mit Donaudurchfluss

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Unter der Steinernen Brücke, die aus irgendeinem Grund sogar als eines der Weltwunder der Neuzeit gilt, fließt die Donau entlang. Blau ist sie nicht. Samstag, am frühen Abend fotografiert. Nach einem kleinen Regenguss sieht die Stadt viel sauberer aus. Vor allem die Luft wird klarer. Das Foto macht leider nicht deutlich die Stimmung der Situation. Denn die Spiegelungen des Wassers im Bogen erzeugten ein fast meditatives Flirren.

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Tadeusz Sudnik (realtime electronics, sampler)

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Es scheint zu sein wie bei den Schwimmern die Disziplin Delphin. Die Hände müssen jedes Rädchen am Rande erreichen und den gewünschten Klang zu stimulieren. Hier Tadeusz Sudnik bei der Probe zu seinem Aufritt mit DIGIVOOCO bei taktlos 60 - Jazz, zwischen Chaos und Charisma. Ausschnitte aus dem Auftritt von DIGIVOOCO kann man da auch hören (als Real-Audio). Was der Technische Überwachungsverein zu dieser Kabelitis wohl gesagt hätte? Zu bedauern ist, dass ich leider…

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Cluster: Experten

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Haben sie schon einmal versucht, Musik von Helmut Lachenmann aus dem Internet zu laden? Internet haben sie nicht? Sie Glücklicher. Andernfalls: Probieren sie mal. „Dal niente, al niente“, sag ich nur, Null Komma nufftig. Dagegen findet man immerhin einiges von Iannis Xenakis oder John Cage. Ist eigentlich nicht so schlimm, weil die Sache mit dem Internet ist in der Regel sowieso verboten. Verbieten macht eben mehr Spaß als zulassen und ist auch spannender. Da haben die deutschen Phonoverbände jetzt die ersten drei Prozesse durchgefochten, von wegen unerlaubten Angeboten im Internet.

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András Adorján (Flötist)

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Zugegeben, zu den Flötern habe ich kein besonders großes oder gutes Verhältnis. Gut, die erste Frau, die mich liebte, spielte Flöte – hatte aber auch eine Allergie gegen Silber. Sehr problematisch. Gut, ich habe tatsächlich einmal ein Stück für Flöte solo komponiert mit dem Titel “Unter meinem Temperament” – das war aber kein ‘großes’ Werk. Mein Kompositionslehrer sagte mir, man dürfe nicht ein Flötenstück auf cis enden lassen, denn da sind alle Klappen auf und der Ton sei sehr schwer zu kontrollieren.

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Jazzanova … mixing

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Früher mocht ich die Jazzanova, damals als man noch Sputnik über DSR empfangen konnte. Die Dope-Beats waren schon eine feine Sache. Wenn man diese Mixing-CD nun hört, dann ist das zwar immer noch eine hübsche Angelegenheit, aber sie hat viel ihres älteren kruden Charmes verloren. Na gut, es ist eben eine Mix-CD. Es ist eben nur eine Mix-CD von Musikern, die ich nicht weiter kenne, zu denen ich keine Beziehung habe. In meinem Bekanntenkreis…

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The Nels Cline Singers: The Giant Pin

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Nels Cline SingersDie singen doch gar nicht. – Dem Himmel sei Dank. Es handelt sich um ein schönes Trio aus E-Gitarre, akustischem Bass und Schlagzeug mit Electronics. Doch es klingt wie viel mehr, mal wie nach guter alter Trash-Zeit mit den Mitteln von den Pixies oder Sonic Youth; oder, wer sie noch kennen mag, Blind Idiot God. Letztere klingen am wenigsten ähnlich, aber vom Gestus der Musikauffassung dann doch.

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CD = 1 Euro

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Vor einigen Tagen erhielt ich Post aus China von einem befreundeten Musiker, den ich beauftragt hatte, es solle doch mal was über den Plattenmarkt in China berichten. Hier seine Notiz:

Und dann passierte es vor 2 Wochen in einer kleinen Provinzhauptstadt im Süden Chinas: in einem Plattenladen fand ich tatsächlich meine erste CD ZANSKAR stehen. Ganz das Original plus ein paar chinesischer Informationen. Das Layout insgesamt sogar besser als das Original. Kosten: 1 Euro. Auf Nachfrage wurde ich dann informiert, dass es sich durchaus nicht um eine Raubkopie handeln würde, sondern eine richtig offizielle Ausgabe (kann mich zwar nicht erinnern, dass die CD jemals nach Hong Kong lizenziert wurde, aber wer weiss …).

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Staatsanwaltschaften als Speichellecker

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Die FDP ließ klein anfragen, ob der Umgang mit Speichel zwecks DNA-Prüfung Rechtsfrage umkehre. So sagen die Anfrager:

…in jüngster Zeit seien Fälle bekannt geworden, in denen Betroffene, die sich geweigert hätten, eine Speichelprobe abzugeben, von den zuständigen Staatsanwaltschaften als Verdächtige oder Beschuldigte ins Strafsachenregister eingetragen worden seien. Die Weigerung zur Abgabe einer Speichelprobe habe dabei zur Begründung eines vorher nicht vorhandenen Tatverdachts geführt. Dadurch sei die Unschuldsvermutung umgekehrt worden.

In ihrer Antwort windet sich die Regierung, in dem zwar einerseits sagt, dass so etwas nicht nett ist aber die Strafprozessordnung durchaus zulasse.

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Huflaikhan – der Zauberstecher

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Während man in der Cabaret- und Kabarettszene sich gerne an der singenden Säge probiert, dürfte Huflaikhan als der größte Messer-Violinist der Welt gelten. Musiker, sagt man, tendieren ohnehin zu einer gewissen Form von Selbstquälerei bis, die bishin zur extrovertierten Selbstverleugnung reicht. Die auf dem Bild gezeigte Technik orientiert sich an der japanischen Violinschule für Samurai, die hier in Deutschland gerne auch von Chirurgen und Metzgermeistern praktiziert wird. Aber Huflaikhan ist der Meister dieser Technik.…

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