Ein ernstes Wort zu Semmel(n)

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Spaß beiseite. Lobididudelidu. Als studierter Deutschlandbummler hat man mit Semmeln so seine Probleme (allerdings nicht ihm seine). Als Niedersachse war man stolzer Brötchen-Käufer (der einzige Zusammenhang, in dem ich das Wort Stolz übrigens ertrage). Als Berliner wünscht man sich bekanntlich Schrippen, habe ich auch umgelernt ohne Probleme, zumal wenn dieses Wort “Schrippe” in unnachahmlich liebesflöterischem Ton aus dem Munde meiner Geliebten kam. Und als Südländer fragt man gerne nach Semmeln - und da habe…

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Semmel, Semmel? :: Semmel! – Männer, Männer? :: Geflügel, Fische, Wild

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Warum denke ich in letzter Zeit immer wieder an Semmel? Nur etwa, weil der verdammt gut schreibt und malt und fotografiert und Fussballer kennt und Angst vor gelben Tonnen hat und den Rolling Stone liest und in Waiblingen haust und den Schlotterdings kennt? Das kanns ja wohl nicht sein. Ist mir rätselhaft, kann ich mir nicht erklären …Und die Zukunft der Männer, über die sich alle mehr lustig machen als man selbst. Nun gut.…

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Jungens machen immer mehr Probleme

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Das sogenannte “starke Geschlecht” ist schlecht dran. Es geht abwärts mit den Jungen, oder wie der Bajuwar zu sagen pflegt: mit den Buben. Schuld sei beispielsweise der Zerfall der Familien. Aber wer bringt die Familien zu Fall?

Seit zwei Jahren soll es mehr Studentinnen als Studenten geben. Das macht nachdenklich. Doch die Frage der Anfrage “was die Regierung unternimmt, um die Stellung des Vaters im Interesse der Jungen und Mädchen zu stärken …” wirkt ein bisschen ulkig. Der Vater muss selbstverständlich wieder der Herr im Hause werden. Und dazu muss er erstmal richtig studieren. Und dazu müssen die Familien erst einmal heile gemacht werden; damit der Vater wieder Vater sein kann. Jawoll.
Aus dem Bundestag: ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN FÜR JUNGEN VERBESSERN
Berlin: (hib/VOM) Die CDU/CSU-Fraktion stellt in einer Kleinen Anfrage (15/3516) fest, dass es in der Schule, in der Freizeitgestaltung, bei der Gesundheit und auf dem Gebiet der Kriminalität eine deutliche Zunahme von Problemen mit Jungen gibt.
Jungen litten stärker unter dem Zerfall der Familien. Auch seien Männer als Bezugspersonen in Krippen, Kindergärten, Grundschulen und in der Kinder- und Jugendarbeit unterrepräsentiert. Bei ausländischen männlichen Jugendlichen könnten Erfahrungen von Ausgrenzung zu aggressivem Verhalten führen, so die Fraktion.
Sie erkundigt sich nach den Gründen, weshalb es seit zwei Jahren mehr Studentinnen als Studenten in Deutschland gibt, nach der psychosozialen Situation von Jungen und Mädchen, die bei Alleinerziehenden aufwachsen, und nach der Rolle der Jugendämter in diesem Zusammenhang.
Die Abgeordneten wollen wissen, was die Regierung unternimmt, um die Stellung des Vaters im Interesse der Jungen und Mädchen zu stärken, und was die Regierung anregt, um den Beruf des Erziehers für junge Männer attraktiver zu gestalten.
Gefragt wird, ob die Regierung Daten über die Zahl der alkoholabhängigen minderjährigen Jungen und Mädchen hat, wie viele männliche Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren regelmäßig rauchen und ob der Regierung Statistiken zum Vergleich der Straffälligkeit von Jungen und Mädchen bekannt sind.

Quelle: Deutscher Bundestag * Pressezentrum
Platz der Republik 1 * 11011 Berlin

Der Hintergrund der Anfrage ist selbstredend ernst. Die implizite Antwort, die die Anfrage austeilt, hilft das schlechte Abschneiden der EM-Fussballer erklären, diesen Weicheiern, die von einer weiblichen Person geführt wurden, von Tante Käthe. Dass es da nur ein kleiner Schritt ist zur Straffälligkeit, dürfte jedem einleuchten. Schluss mit dem Gewinsel.
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Neues von der nmz 2004/07-08

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Seit einer Woche ist sie nun online, die aktuelle Ausgabe der neuen musikzeitung. Natürlich wie immer pickpackevoll mit Informationen, Berichten und Kommentaren zum aktuellen Musikleben. Eine kleine Auswahl besonderer Texte hier zur Auswahl.

Experten
Martin Hufner suchte Musik von Moritz Eggert und fand Experten

Keine Kindersärge, keine C-Dur-Idylle
Der Komponist und Pianist Moritz Eggert · Von Andreas Kolb

Ramadama
Sven Ferchow über die Fusion von BMG und Sony Music

Töteralismus
Theo Geißler über Probleme des Föderalismus

Auch der Fußball ist nicht mehr richtig rund
Was bedeutet das Versagen der Nationalmannschaft für die Musik? · Von Gerhard Rohde

Hinreißende Hörgeschenke, zum liebhaben schön
Das „Wiegenlied“ des norwegischen Komponisten Halfdan Kjerulf · Von Diether de la Motte

Neubauten in einer digitalen Welt
Musikwirtschaft im Kongress-Boom und der „forward2business“-Kongress in Halle · Von Barbara Haack

An den Scheidelinien des Humanismus
Die Oper Frankfurt erinnerte an frühe Opern von Dallapiccola: „Volo di notte“ und „Il Prigioniero“

Den Ohren ein Bein gestellt
Das Saarbrücker Festival „Mouvement – Musik im 21. Jahrhundert“ zwischen Konzert und Theater
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Gitta Connemann

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Mitglied des Bundestages und der CDU, Vorsitzende der Enquete-Kommission “Kultur in Deutschland”. Ihr eilt der Ruf der Unbestechlichkeit voraus (heute in der Politik schon nicht mehr ganz so selbstverständlich). Keine Starallüren, sehr freunlich, manchmal fast keck. Siehe auch Kritische Masse vom 8.7.2004. (Aufnahme vom 7.7.2004 vor Schloss Gottesaue, Karlsruhe)

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Thomas Rietschel

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Vor dem Schloss Gottesaue – der Musikhochschule Karlsruhe – und vor der Sendung taktlos: Thomas Rietschel (derzeitig Präsident der Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Frankfurt) Rietschel hat eine bewegte Vergangenheit. Unter anderem war er Generalsekretär der Jeunesses musicales und Generalsekretär des Deutschen Musikrates. Ansonsten ist er aber vor allem eine von mir sehr geschätzte Person, sowohl in menschlicher wie fachlicher Hinsicht. Mit ihm Probleme zu diskutieren ist äußerst wohltuend - gerade und vor…

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