Eric Dolphy: The Drive // Bedrich Smetana: Dalibor

Heute nach mehrfachem Besehen des Giant-Steps-Films auch wieder die Dolphy-Packung (The Complete Prestige Recordings) herausgeholt. CD 2, Take 1: “The Drive” ganz ähnlich wie Coltranes Giant Steps, abfallende Akkordbrechungen. Nicht…

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Haus halt

Mann zu seiner Frau: “Haben wir noch Kohlensäure?”

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Isny – Reise nach Friedrichshafen

Morgens, gestern, früh: Auf die Reise gemacht, nach Friedrichshafen. Müde und überdreht und gelangweilt. Alles zusammen. Reisespaß zu haben beim Lesen von Ortsschildern. Merksatz: Iss nie In Isny Knie, falls…

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Giant Steps

heißt ein Stück von John Coltrane aus dem Jahr 1959. Michal Levy, ein israelischer Student, hat dazu ein kongenialen Film gemacht, den man sich auf einer Seite von Illegal-Art wegsaugen…

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Rekursive Sozialisation

In der Newsgroup de.rec.musik.klassik gerade eine kleine Diskussion zur Frage nach der Charakteristik von Tonarten. Enrico hat einen Ansatz zur Erklärung gebracht, wenn er schreibt: “Man kann aber natürlich daran gehen, die musikalische Sozialisation, und sei es eine bewusst erlernte, quasi rekursiv mit einzubeziehen und dann funktioniert ‘Ges-Dur = Nachklang einer Seele, die stark gerungen, und endlich gesiegt hat’ natürlich.” Daran ist vieles meines Erachtens richtig. Und vielleicht ist manches noch viel trivialer zu sehen. Nämlich über den Kanon der erlernten und gesehenen Notationen. Musiknoten haben ein Gesicht.

Das wird zumal dann evident, wenn man Ges-Dur einem Fis-Dur gegenüberstellt. Eigentlich könnte man diese beiden Tonarten enharmonisch austauschen. Also aufm Klavier sind es schlicht die gleichen Töne – was soll sich da unterscheiden? Das Bild der Noten.

Wolfgang Lempfried hat ein paar Beschreibungen zusammen gestellt:Tonartencharakteristiken. Das kann man sich Fis- und Ges-Dur anschauen. Z.B.:

Schubarth 1784/85: “Triumph in der Schwierigkeit, freyes Aufathmen auf überstiegenen Hügeln; Nachklang einer Seele, die stark gerungen, und endlich gesiegt hat – liegt in allen Applicaturen dieses Tons.” –> Ges-Dur

Cramer 1786: “herrliche Mischung von einem edlen, und wegen des seltnen Gebrauchs der Tonart befremdenden, erhabenen Stolze, geschickt, den Zuhoerer in bewunderndes Staunen zu setzen.” –>Fis-Dur

Und sehr aufmerksam:

Hand 1837: “Fis/Ges-dur: […] welche sich nur dadurch unterscheiden, daß durch seine Beziehung und Entwicklung Fis dur heller lautet […] drückt feierlichen Muth und den wohlthuenden Genuß errungener Ruhe aus; doch wird auch möglich seyn eine noch trotzende, auf eigene Kraft stolzirende Leidenschaft damit zu bezeichnen […]”
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Kreativer Motor: abgewürgt

Die GEMA-IFPI-Sache entwickelt sich immer weiter. Bekanntlich wollen die Phonoverbände den Tarifsatz für die Tonträgerlizenzierung um gut 40 % senken. “Autoren und Verleger leben nicht auf einer heilen Insel inmitten stürmischer See, sondern müssen vielmehr die Realität zur Kenntnis nehmen und in einer Solidargemeinschaft der Musikkultur ihren Beitrag leisten, um den Tonträgermarkt in seiner Vielfalt zu erhalten”, hieß es dazu in einer von den Phonoverbänden verbreiteten Meldung vom 6.2.2004.

Das klang vor 6 Monaten noch ganz anders:

In Gebhardt Keynote zur popkomm 2003 las man: “Die Gesellschaft wird sich im Jahr 2010 auf ihre tatsächlichen Stärke besonnen haben: die Kreativität! Und das Urheberrecht garantiert national und international, dass Künstler und Verwerter von ihrem Leistungen auch etwas haben. Dadurch schützt es die Kreativen als einen der wichtigsten Wachstumsmotoren der neuen Zeit.”

Hörthört!

Über die Dimensionen des Streits zwischen IFPI und GEMA wird man in der nächsten nmz mehr lesen können. Einiges kocht da gerade an den verschiedensten Töpfen. Der “Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen, Musikverlage und Musikproduzenten” (VUT) will sich noch heute abend nach einer Telefonkonferenz eine eigene Stellungnahme herausgeben.
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Geklärte Desserts

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Wem – um Himmels Willen – gehört wohl so ein Einkaufszettel? Wie darf man sich so einen Haushalt vorstellen? – Es ist derjenige des Nachbarn aus dem Nachbarhaus. Jawohl. Seife und Sherry. Das ergibt ein feines Dessert. Im Ernst, er ist ein Meister der Fabrikation von süßen Feinsinnigkeiten. Das konnten alle Gäste der Umräum-Nachweißel-Aktion inklusive verlegtem Baguette-Bodens bestaunen. Gewiß erst zum Abschluss, nachdem zuvor eine mehrfach geklärte Suppe (Maestro Markus) den Beginn einer feierlichen Wiedereröffnung der Wohnung machte.

Dazu gesellten sich Viecher (und damit sind nicht die andern Gäste gemeint), die noch krochen, bevor sie nach schnellem Tod und nach einigem Knacken zu leckerer Soße und vermittels Salat, den Weg in die Speiseröhre fanden. Roastbeef hat dann das Zwischenhauptgericht gebildet – dazu Kartoffelgratin. Gelungen. Gelungen auch die Wahl der Weine aus Italien, Frankreich, Spanien und Österreich. Hauptwohnungssprengmeister, Vollbeamteter Roland war auch dabei, ebenso wie entzückende Gegengeschlechter mit höchst singvollem Timbre. Meine Damen, meine Herren, das war fein. Und die Desserts auf Port-Zabaglione, ein spätes Wunder gegen 0 Uhr. Vor allem, die echten Himbeeren dran, wie lange habe ich die schon nicht mehr gegessen, wie lange (20 Jahre und mehr).

Ich sage “Ja zum Meisterbrief.” Und ergänze ein kleines Album zu den Feierlichkeiten.
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Gar nix

Gar nix Heute fällt mir gar nix ein, drum schreib ichs hier hinein.

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Empfehlungen Weblogs

Es wird Zeit, auch mal einen Blick aus der kritischen Vermassung hinaus zu werfen. Daher ein Überblick über die von mir täglich angesteuerten Weblogs: Plastic Thinking Moes kritische Berichterstattung zur…

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Das Subjekt Jupp

(Aus dem nächtlichen Traum) Jupp ward zum Subjekt, drum, "Lieber Jupp, Sekt!”

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