Bettwäsche-Betroffenheits-Identität

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Ein lohnenswertes Thema, man muss nur den Rahmen dafür finden. Hier liest eine durchaus adulte Stammzelle einige tiefschürfende Kommentare zu einem von Frau Kaltmamsell frei gewählten Thema. Ich persönlich finde ja Kommentare regelmäßig hochbedeutsam. Es geht von ihnen die Attraktivität diskursiver Leserbriefkultur aus. Und es erinnert mich an das dämliche Nebenfachstudium der Psychologie. Bettwäsche-Betroffenheits-Identität. Und wer das Stück errät, der hat was gewonnen.

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Begriffsschwund

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Aber eine Kulturdebatte ist heute von äußerster Dringlichkeit. Denn der inflationäre Gebrauch des Wortes Kultur verweist auf eine Sinnentleerung, nützlich für alle Formen des Etikettenbetrugs. Kultur wird offensichtlich überall dort als Markenzeichen benutzt, wo man etwas verbergen will oder wo etwas verdreht werden soll … Das hat Oskar Negt auf Seite 413 in "Arbeit und menschliche Würde" (Göttingen 2002) geschrieben. Es ist auch dies symptomatisch. Der Ausverkauf betrifft die Gegenstände wie die Rede über…

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Kritische Theorie des Oberstübchens

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Regensburger Runde? Unter diesem Motto haben sich im Januar 2007 vier Leute zusammengesetzt, um ästhetische Fragen zu behandeln. Reinhard Schulz und Andreas Kolb im Gespräch mit Claus-Steffen Mahnkopf und Roger Behrens. Vornehmlich ging es um Mahnkopfs aktuelle Publikation "Kritische Theorie der Musik". Das Gespräch ist gekürzt nachzulesen in der aktuellen nmz. Das ist auch gut und wunderbar. Text zu Text, man ist schnell durch. Man kann das alles auch wieder zu Seite legen. Kein…

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Verbindungsblasebalg

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Fest zu bestätigen, dass Ihre PayPal Informationen bitte zum Aktualisierungsprofil Ihres PayPal oder Klickens auf dem Verbindungsblasebalg gehen Irgendwann werden die Spam-Phisher noch den Poetik-Preis der Stadt Emden bekommen. Irgendwann, da bin ich sicher.

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Qualitätssicherung

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Durch die Musikkultur geht ein Gespenst, das Gespenst der Qualitätssicherung. Denn Musik ist so wichtig und so toll, da kann man so viel falsch machen, dass alle grandiosen Absichten sofort in ihr Gegenteil umschlagen – den Niedergang und das Verderben auf immer. So redet man Erzieherinnen und Erziehern ein, dass die musikalische Erziehung nun mal dem echten Profi zu überlassen sei. Der, uni- und hochschulgeprüft und handverlesen, zeigt, wie Musikkultur heute geht. Somit ist…

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Vom Brötchendiebstahl und von der brotlosen Kunst

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André Spiegel über seinen Auftritt bei taktlos: Ich fand es aufschlußreich, von Dieter Gorny eine Reihe von Argumenten in Reinkultur zu hören, die sonst selten so ausdrücklich formuliert werden ("Wenn ich ein Brötchen klaue, ist das Diebstahl, aber wenn ich ein Musikstück klaue, soll das keiner sein?") Wer letztlich die besseren Argumente hatte, mögen die Zuhörer entscheiden. Man kann die Frage objektiv entscheiden. Der Diebstahlsvorwurf ist so formuliert nämlich vollkommen falsch. Das Brötchen ist…

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Strafanzeige

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Es wäre übertrieben, ich sagte, ich hätte eine gemacht. Aber ich habe angestachelt dazu. Eine ominöse Firma aus irgendwo hat versucht, eine Rechnung zu schreiben wegen Nutzung des Horoskops oder sowas. IP-Adresse sei bekannt, es handle sich um Fxxx Bxxx – was ist der Sohn meiner Liebsten. An dem Vorgang ist nur leider gar nichts dran. Zu dem Zeitpunkt war es ihm schlechthin unmöglich, so etwas gemacht zu haben. Egal, denn durch den Bestätigungslink in einer Email an ein Hotmail-Konto (welches wir alle nicht kennen) sei der Vertrag zustande gekommen (wie gesagt man habe ja die IP protokolliert).

Das ist so ein hanebüchener Schwachsinn und so ein Unsinn. Aber durchaus denkbar, dass Leute das dann zahlen, um Ruhe zu haben. Wir haben also Strafanzeige erstattet. Der anzeigenaufnehmende Polizist – hähä – ja, er sei auch schon mal auf so einer Seite gewesen … Es ist so unglaublich, dass man heute seine Unschuld beweisen muss (muss man ja nicht, aber einem wird unterstellt, man habe ja doch was gemacht, auch wenn das so oder so trotzdem Blödsinn bleibt.) Ich schätze mal, die Anzeige ist im Papierkorb gelandet. 60 Euro sind nicht die Welt.

Auch ein eingeschalteter Anwalt änderte nichts daran. Nein, die Firma beauftragte dann ein Inkasso-Büro. Die „Deutsche Inkassostelle“ in Frankfurt. Das war schon reichlich frech! Der Anwalt des Hauses hat auch darauf reagiert.

Es kann nämlich nichts werden mit dem Vertrag, allein aus dem Grund schon nicht, weil der Bub damals noch keine 14 Jahre alt war. Das hat die IP-Adresse offenbar nicht mitaufgezeichnet (die übrigens eine Freenet-IP war). Ich hätte gerne ein solches Verfahren gerichtlich entschieden gesehen. Aber egal. Nun hat das Inkasso-Unternehmen „ohne Anerkenntnis“ die Akte geschlossen, als ihr das mitgeteilt worden war. Aber!! Man verweist darauf, „dass ihr Mandant ein falsches Geburtsdatum angegeben hat und unsere Auftraggeberin davon ausgehen musste, dass er volljähig und in vollem Umfang geschäftsfähig ist.“

Ich frage mich: Musste sie das. Wieso denn, hat der kleine Bub etwa keinen Personalausweis mit der IP-Adresse übersandt. Seit wann ist das unser Problem. Das ist das Problem der Gegenseite. Immer noch. Aber sie kann gerne einen Prozess anstrengen, um das nachzuweisen. Wüsste aber gerne wie? Ach, es handelt sich dabei übrigens um die Internet Service AG. Hier mehr darüber. oder hier (auch wenns der NDR ist). Ich selbst habe darüber gerade zwei Tage vor dieser ominösen Rechnung bei der stiftung warentest einen Vermerk dazu gelesen.

Aber ich frage mich natürlich auch, wie kann eine Inkassostelle so dreist zurückschreiben. Ich hätte mal eine Entschuldigung erwartet, zumal die Internet Service AG ja längst einschlägig bekannt ist. Wenn man für die schon Inkasso macht, dann würde ich, wäre ich das Büro denen aber heftig die Meinung geigen. Von wegen: „So nicht!“ Leider kann man das Inkasso-Büro kaum auch noch anzeigen, obwohl ich vermute, dass die daran gut mitverdienen werden (Vermutung! – keine Tatsachenbehauptung, ist meine persönliche Meinung, die sich aus dem Briefverkehr ergeben könnte. Decken statt offenbaren.) Vielleicht aber sollte man den Präsidenten des Amtsgerichts Frankfurt darauf aufmerksam machen. Angeblich ist die Deutsche Inkassostelle GmbH „Träger der Inkassoerlaubnis des Präsidenten des Amtsgerichts Frankfurt a.M.“. Dass nämlich auch noch ein Amtsgericht, von wegen also man selbst als Bürger in Vertretung, diese Erlaubnis erteilt, geht ja wohl dann gar nicht.

Ich wiederhole mich.
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Uretilskraft

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Ich schreibe immer Uretilskraft. Die Finger wollen es so. Aber warum Urteilskaft? Warum jetzt. Kennern der “Kritischen Masse” ist klar. Die Hauptkategorie der Ablage hieß “Angriff auf die Urteilskraft” [1] [2]. Das rührte von der Herstellung eines Romans her, der eben so hieß [1] [2]. Das hatte seinen Ursprung seinerseits in Kluges Film “Angriff der Gegenwart auf die übrige Zeit” – der Anfang mit der Frankfurter Skyline. Der blinde Regisseur? Weiß nicht mehr.

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Bald gehts weiter

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Eine Pause ist auch nicht so übel. Es gibt ja wirklich auch andere Dinge zu machen. Momentan bastle ich an einer Wordpress-Sache. Ich hasse diese Software, aber in bestimmten Punkten ist sie einfach gut. Die Kritische Masse wird es weiterhin geben. Als Geburtstagsblog, als persönliche Kotzwürggeschichte. Ja, so etwas in der Art. Seltener. Urteilskraft kann vielleicht nicht schaden.

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