Wie armselig manchmal welche sind

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Kaum zu glauben, wie Theo Geissler seiner selbsternannten Karla Kolumna der Neuen Musik (törrröööö!!!) immer noch die Stange hält. Und das nach allen Lücker’schen Peinlichkeiten im Umfeld der Darmstädter Ferienkurse 2008 – und offenbar GEGEN fast alle Stimmen seiner nmz-Mitredakteure! (Wieso wehrt sich diesmal eigentlich niemand mehr aus der nmz-Redaktion gegen diesen ganzen Datenmüll?)

Eins sei aber gewiss: Wer heute Komponisten wegen ihrer Frisur diffamiert, hetzt morgen auch gegen Künstler, die zufällig eine eine krumme Nase haben.

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Kracauer kann es auch

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"Ein Klavier stand in dem Raum, Gianino konnte nicht widerstehen, er schlug die geliebten Melodien an, und von Tassengeklirr dünn kontrapunktiert, quoll aus schwarzen Tasten Heiterkeit schwerflüssig in die ausgestorbene Welt." (Siegfried Kracauer, Empfindsame Suite von der Bergstraße, Gesammelte schriften Bd.5/1, S. 229, Frankfurt am Main 1990) Ist einfach immer wieder gerne gelesen, zwischendurch, die Aufsätze aus den 20er Jahren, Kritiken zu Spengler, Kafka, Sinclair, Plessner und so vielen anderen. Besonders aber seine richtigen…

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Schumann, Goebbels, Dolphy und Mozart

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Heute ein anderer Ritt, nachdem gestern noch das Balanescu Quartett mit seiner Kraftwerk-CD zum Abwaschen nachlegen musste.

Gut der Zender kann mit der vierten Sinfonie von Schumann schon ganz schön langweilen und die Musik ist wirklich richtig nervend. Wenn einem nichts mehr einfällt, wiederholt man sich einfach. Vivaldi kannte wenigstens die Technik des Sequenzierens.

Danach Gobbels/Harth mit “Die Zeit wird knapp” von 1981 und dem Jakob Apfelböck Teil von Brecht, was doch auch ganz aktuell ist.

Eric Dolphys sämtliche Prestige-Records, davon die CD 9. Ist furchtbar abgemischt, aber zusammen mit dem Kind hinreißend anzulauschen.

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„… quoll aus schwarzen Tasten Heiterkeit schwerflüssig in die ausgestorbene Welt“ [Kracauer]

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"Ein Klavier stand in dem Raum, Gianino konnte nicht widerstehen, er schlug die geliebten Melodien an, und von Tassengeklirr dünn kontrapunktiert, quoll aus schwarzen Tasten Heiterkeit schwerflüssig in die ausgestorbene Welt." Ist einfach immer wieder gerne gelesen, zwischendurch, die Aufsätze aus den 20er Jahren, Kritiken zu Spengler, Kafka, Sinclair, Plessner und so vielen anderen. Besonders aber seine richtigen Feuilletons.

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Jetzt Haydn!

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Warum nicht öfter: Von Janaceks Klavierwerk über Feldmans Why Patterns zu Haydns Streichquartetten opus 20. Was für eine Reise. Und das Ziel ist noch nicht einmal da. Nur hin und wieder ein Jauchzen, Stöhnen zu bestimmten Passagen. Und jetzt sogar mit Fuge. Wie schön.

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Schuldig im Sinne der Suppe

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Am Ende muss ich doch immer am stärksten sein, das heißt man weichesten, am aufsaugendsten, denn nur mit schmalen Schultern kann tragen, was getragen werden muss. Das Elend der Gesundheit. Für schlechte Laune gibt es hier genügend Platz.

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Dumm, Depp, Kolchosensoße

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Jetzt ist bald gar nichts mehr zu verstehen. Jamaika im Saarland? Wegen Lafontaine? Zeigt dioch alles, es geht nicht mehr um Politik, sondern um Performance. Politik als Doku-Soap. Aber auch: Brandenburg. Linke und SPD geht doch gar nicht. Das ist doch Käse und für hiesige Verhältnisse eine große Koalition. Wem hilft so etwas. Warum dann hier nicht wenigstens eine Koalition von Linke und CDU oder Linke, Grüne und FDP? Haben wir dann bald alles…

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Vier Jahre Hörsturz. Besser geworden ist nichts. Die Gemütsruhe, mit der ich das damals aufnahm hat sich leider nicht gehalten. Leider. Man ist ja nicht taub. Wie wahr. Aber wenn man hört, dass man schlechter hört, schlägt es einem doch auf die Seele. Gar nicht wenig übrigens. Unterhalten in geräuschhaltigen Umgebungen ist sehr nachteilig. Gewisse Frequenzgeschichten sind auch unangenehm. Schallplatten klingen gerade wenig amüsant. Wie bestimmter Schalldruck in manchen Werken der Musik. Einziger Vorteil,…

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Am Ende kommt soch sowieso alles heraus

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1. Grass zum Beispiel ist ein echter Verlierertyp. Er hätte sich jemand anderes vrogestellt als Heiner Müller, der den Nobelpreis beklommen habe. Aber man kenne ja nicht die Art und Weise wie das Kommitee diese Dinge ermittle. Das habe ich mich vor zehn Jahren gefragt, als dieser Typ, Grass den Preis bekommen hat. Noch heute frage ich: Wofür denn eigentlich. Wenn dann vielleicht Herta Müller, aber nicht dieser literarische Langweiler.

2. Obame auch einen Preis. Ein Zeichen. Entschudligen Sie bitte, aber das kann echt üble Folgen haben. Welche Handlungsfähigkeit bleibt dem denn dann noch. Es muss doch den Dalai Lama schon mal außen vor lassen, um dem diplomatischen Weg zu genügen. Nobelpreisbomben auf Afghanistan? Das ist nicht richtig.

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