Toleranz
die. Ich war vielleicht nicht immer gegen Toleranz, aber schon seit vielen Jahren. Denn Toleranz ist ein Zeichen für Respektlosigkeit. Man toleriert sich zu Tode. Dagegen war ich immer für Diskussion mit Argumenten. „Toleranz ist tot“ – der Begriff ist leer. Es kommt drauf an, was man zu sagen hat, nicht auf das, hinter welchen Werten man sich verschanzt, um dann tolerant in der eigenen Burg zu wüten. Einvernehmliche Soziophobie.
Detroit ist das Dortmund Deutschlands?
Durch einen Zufall in ein Live-Konzert im Netz mit dem Detroit Symphony Orchestra (Tosca) hineingehört. Hier also ein Community Supported Orchestra und weiter „Your DSO: the most accessible orchestra on the planet..“ https://twitter.com/DetroitSymphony/status/602855643930763267 In einer Stadt, die bessere Tage gesehen, deren Verfall noch fotografisch morbide Schönheit erzeugt – oder eben Verfall. https://www.facebook.com/ParkerCreativePhotography/photos/a.10150572108791895.368673.268868556894/10151960124451895/?type=1 https://www.facebook.com/ParkerCreativePhotography/posts/10151966247326895 https://www.facebook.com/ParkerCreativePhotography/photos/a.382040911894.166677.268868556894/10152323645446895/?type=1 Und in den letzten 25 Jahren vor allem durch den Detroit-Techno musikalisch in den Vordergrund getreten ist. https://youtu.be/W7P_G4hJGW4 Und manchmal…
Die LogoKritik: Solistenensemble Kaleidoskop
Das Solistenensemble Kaleidoskop ist daheim in Berlin. Sehr fantastische gute Musikerinnen, die eine Vielzahl verschiedener Genres bespielen. Von alter Musik bis zu aktueller. Es sind meistens ca. genau 15 Streicherinnen. Gastmusiker kommen gegebenenfalls hinzu. Existenz seit 2006. Gefördert vom Berliner Senat 2013/2014. Aktuell ist die Basisförderung abgeschaltet. https://vimeo.com/channels/kaleidoskopmusik/7944490 Angeblich sei da zu wenig Verknüpfung zwischen den Künsten und überhaupt sollen die sich nicht beschweren, sie werden doch eingeladen, mal hier, mal dort, da ist…
Null Punkte sind gar nix
Der wichtigste Tag des jährlichen Musiklebens ist nun vorbei. Der Eurovision Songcontest wie er ja heißt. Zeitgleich mit dem Bundesfinale "Jugend musiziert" in Hamburg. Es gab Sieger, es gab Verlierer. Wen stört es. Die eigentliche Überraschung des Abends war, dass der Dirigent Paavo Järvi offenbar Zeit hatte, sich das Spektakel anzusehen und zu kommentieren. Seine Analysen zu einigen der Auftritte: Deutschland (sehr lieb) Germany: the girl is hot Amy Winehouse meet Ute Lemper #EurovisionSongContest —…
Zweckveranlasser und juristische Leseunlust
Als ich neulich in einer Gruppe bei Facebook jemanden auf sein merkwürdiges Rechtsverständnis hinwies, antwortete er mir, sein „Rechtsverständnis wurde ja in zwei Staatsexamina geprüft.“ Unabhängig davon, dass es mir natürlich nicht bekannt ist, dass man Rechtsverständnis prüfen lassen kann und unabhängig davon, dass mit der Aussage auch noch nicht gesagt war, insbesondere beim zweiten Staatexamen, mit welchem Ergebnis (bestanden oder nicht) und dass mir genügend Richter in Geschichte und Gegenwart einfallen, bei denen…
Jünger
Also nicht Ernst, sondern Jünger. Jünger sind meist doofer als ihre Meister. Dafür aber gerne umso mitteilungsfreudiger. Wenn sie beginnen, ihren Meister zu schützen, unterlaufen ihnen so viele Fehler, dass der Meister sie eigentlich verwarnen müsste. Aber meistens benötigt der Meister diesen Schutz, weil er selbst nicht so meisterlich agiert wie es sich gehören würde. Zur Sache des Meister gehört es, dass er sich als Autorität aufstellt mit weitgehend universellem Führungsanspruch. Seine Worte sind…
Großer wunderlicher …
Der Chefredakteur der MusikWoche ist ulkig geworden. Er beschwört in letzter Zeit die Bedeutung der GEMA in einigen Texten in einer Weise, die nachdenklich macht, weil sie so schief sind. „Selbstverständlich gibt es oft genug berechtigte Anlässe für Kritik – es wäre unheimlich, würde ein solcher Apparat völlig geräusch- und reibungslos funktionieren.“ Die Formulierung ist gut. Es gibt berechtige Anlass für Kritik, sonst wäre die Gema einem ja unheimlich. Reibungs- und geräuschlos wäre die…
Die Sperrtafel, die Presse und die Sklaverei des „digitalen Zeitalters“ (YouTube vs. Gema)
Die Sache mit der Wahrheit in der Presseberichterstattung ist nicht immer so einfach. Seit Jahren ist ein Streit zur Lizenzierung von Musik zwischen der Gema und YouTube anhängig. Dabei spielten Sperrtafeln eine große Rolle, die den meisten YouTube-Nutzern in Deutschland angezeigt wurden. Kurz gesagt waren sie derart, dass YouTube behauptete, die Gema sperre die Wiedergabe in dieser Region. Die Gema zog gegen die Formulierung vor Gericht und gewann in zwei Instanzen. Natürlich vollkommen zu…
Großer Wunderlicher …
Der Chefredakteur der MusikWoche ist ulkig geworden. Er beschwört in letzter Zeit die Bedeutung der GEMA in einigen Texten in einer Weise, die nachdenklich macht, weil sie so schief sind. „Selbstverständlich gibt es oft genug berechtigte Anlässe für Kritik – es wäre unheimlich, würde ein solcher Apparat völlig geräusch- und reibungslos funktionieren.“ Die Formulierung ist gut. Es gibt berechtige Anlass für Kritik, sonst wäre die Gema einem ja unheimlich. Reibungs- und geräuschlos wäre die…
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