Bleibeverhandlungen, jetzt!
Ich finde es absolut gut für unsere gesellschaftliche Vielfalt und Herzlichkeit, wenn diese Familie bliebe. Man muss nicht Abschiebe-, sondern Bleibeverhandlungen führen.
Ich finde es absolut gut für unsere gesellschaftliche Vielfalt und Herzlichkeit, wenn diese Familie bliebe. Man muss nicht Abschiebe-, sondern Bleibeverhandlungen führen.
Mit etwas verwegenem Blick kann man die politische Lage in Deutschland etwas plakativ vielleicht so beschreiben. Deutschland befindet sich in einer Art stabiler Seitenlage. Der Patient dürfte an sich nicht ganz ungesund sein, aber es hat ihn umgehaun. Die Parteien reagieren darauf. Die CDU/CSU erklärt die Situation als stabil. Es bleibt nichts zu tun. Man muss nur ab und zu am Patienten etwas rütteln und ihn wenden. Ansonsten: einfach mal den eigenen Kopf um…
Die AfD ist mit ihrem Antrag, Deniz Yücel von der Bundesregierung rügen zu lassen, da er angeblich ein Deutschlandhasser sei, gescheitert. Nun probieren sie es eben mit Hölderlin. Der ist auch zu rügen. Beweis: Hyperion an Bellarmin So kam ich unter die Deutschen. Ich foderte nicht viel und war gefaßt, noch weniger zu finden. Demütig kam ich, wie der heimatlose blinde Oedipus zum Tore von Athen, wo ihn der Götterhain empfing; und schöne Seelen…
Zur Feier des Tages hat die Springerpresse eine Sonderausgabe ihres journalistischen Hauptwerkes unter die Leute gebracht. Wie es sich gehört: kostenlos. Ein Geschenk. Und so liegt es dann auch zerknittert im Briefkasten - es hat die Luftfeuchtigkeit des Tages schon in sich aufgesogen. Ganz weich! Ganz bunt! Und sofort als solche zu erkennen. 65 Jahre von irgendwas. Rente ab jetzt für alle oder so ähnlich. Weil aber diese Zeitung ein Kulturblatt ist, widmet sie…
Es gehört vielleicht zu den ganz besonderen Eigentümlichkeiten, insbesondere bei den Deutschen, dass sie sich in fast jeder Situation als zu kurz gekommen auffassen. Egal wo, immer benehmen sich vor allem die anderen falsch. Im Verkehr, im Beruf, in der Schule, der Kultur, im Sport. Und in der Politik und Bildung. Es ist einigermaßen nicht nachvollziehbar, woher dieses Ohnmachtsgefühl stammt. Obwohl, ein Ohnmachtsgefühl ist es ja gar nicht, sondern eher eines des permanenten Neids.…
Man muss es ja eigentlich nicht lang kommentieren. Aber die Einlassungen von Pfarrer Gauck als Bundespräsident sind natürlich unerträglich. Und man kann sich den melodischen Singsang im Vortrag dazu gut vorstellen. "Begrenzung ist nicht per se unethisch", sagte Gauck in einer Rede vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Eine Begrenzungsstrategie könne "moralisch und politisch sogar geboten sein, um die Handlungsfähigkeit des Staates zu erhalten", sagte Gauck. "Sie kann auch geboten sein, um die Unterstützung für…
Zu manchen Protagonisten der rechten Politik fällt mir nicht mehr ein als McVerbrecher PS: Man hat keine Mittel, diese Leute auszukontern. Entweder fühlen sich die Angezogenen durch deren Worte bestätigt, bzw. durch deren Widerlegung erst recht bestätigt. Diese Generation der alten und neuen Anhänger ist verloren zu geben. Allein die Möglichkeit besteht, dass sie nicht nachwachsen. Die Symptome kann man nicht heilen, die Erkrankung vielleicht schon.
Über die Wahl Kirill Petrenkos auf den Posten des Chefdirigenten bei den Berliner Philharmonikern ist ja schon viel geschrieben worden. Aber auch einiges, sagen wir mal höflich, Eigenartiges. Manuel Brug in der WELT nachdem er eigentlich ganz akkurat die Sache anleuchtete: „Kirill Petrenko, interessanterweise neben Daniel Barenboim und Ivan Fischer der dritte Jude auf einem Berliner Chefsessel, bringt, wie das auch Thielemann getan hätte, eine dominante Mutter mit in die Beziehung. Aber sonst ist…
Das Ergebnis des gestrigen Halbfinal-Trainingsspiels der Deutschen Nationalmannschaft könnte zu Jubel-Taumelanfällen führen. Sieben zu Eins. Und zu Häme und zu kollektivem Wahnsinn. Aber die Welt dreht sich natürlich auch ohne Fußball weiter.
Thomas Müller, der Stürmer des Mannschaft, angekündigt vom ZDF-Reporter als Eloquenz-Bestie hängte im Interview nach dem Spiel die Latte tiefer. Ein erstaunlicher Mann. Nicht sein Team hat allein gut gespielt, es hat eben so gut gespielt, wie es der Gegner zugelassen hat. Und der hat viel zugelassen. Wir wissen nicht, welche Drogen eingenommen wurden, welche Gelder von theodosius geflossen sind. Aber das Brasilien von gestern, die Mannschaft von Brasilien stellte sich spielerisch als vollkommen desolat dar. Mal sehen, wie sich das im sogenannten kleinen Finale auswirken wird. (mehr …)
Überall wird gespart. Des Jammerns ist kein Ende. Überall? Nein, heute wurde gemeldet, dass die Ausgaben des Verteidigungsministerium für Rüstungsforschung sich in den letzten Jahren verdoppelt hätten. Keine besonders große Summe. Ein paar lausige Millionen, die an den Unis zur Erforschung von geheimen Dingen ausgegeben worden sind. Um was es genau geht, will man nicht sagen, weil man daraus schließen könne, wo die Defizite liegen. Das ist Politik. Das ist unsere Sicherheit.
Auf der anderen Seite, insbesondere im kulturellen Sektor wird dagegen gespart, fast überall. Gerne nehme ich Positivmeldungen entgegen.
Was kann man daraus aber lernen? Man muss im kulturellen Sektor umzudenken anfangen! Sich auf Projekte setzen, bei denen das Geld lockerer sitzt. Warum die Slogan “Musik macht schlau” nicht umändern: “Musik stärkt die Verteidigung des Vaterlandes”, “Musik macht stark”, “Musik verhindert Terroranschläge”.