Die Müdigkeit und das Einschlafen und die Forschung und das Desinteresse

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Die Meldung ist schon etwas älter. Streaming-Dienste sitzen ja an der Quelle der Musiknutzung, mindestens bestimmter Gruppen von Menschen. Mit ein bisschen mehr Engagement könnten die auch ein bisschen Stimmungen abfangen. Vor einem Monat nun ging es darum, darzustellen, welche Musik zum Eischlaffen gehört werde. Zur Methodik gibt es nur den Hinweis: "Deezer hat alle in Deutschland gestreamten Künstler zwischen 22:00 und 02:00 Uhr im Jahr 2019 ausgewertet, aufgeteilt nach weiblichen und männlichen Hörer*innen."…

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You Tube The World

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In einer Studie, die Google beauftragt hat, sollte eine investigative Forschungseinheit untersuchen, ob You Tube den Musikmarkt kannibalisiere. Irgendwie interessiert das so wirklich eher niemanden. Im deutschsprachigen Raum finden sich kaum Lektüren des Textes, der "Privileged and Confidential" ist und unter dieser Adresse als PDF gelanden werden kann. Nun, es ist ja auch klar, warum sollte man sich des Themas annehmen, wenn man von vornherein eigentlich schon keine besonders "objektive" Untersuchung erwarten konnte. Freibier…

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Nun Norbert Lammert

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Die Plagiate-Forschung geht weiter. Die Doktorarbeit von Norbert Lammert ist im Visier. Dagobert Ernsts in der WAZ Argumente gegen den Doktorarbeitenprüfer ziehen aber allesamt nicht: a) Die Anonymität des Untersuchenden (ob der einen Namen oder einen Klarnamen hat, ist doch für die Erkenntnis eines Fehlers völlig unerheblich. Bei Forschungsergebnissen zählen die Ergebnisse, nicht die Namen derjenigen, die sie erbringen. Ausnahme: Es gibt substantielle Zusammenhänge zwischen Forscher und Ergebnis. Man hat sich da leider dran…

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Gefahr aus Genf

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Wer weiß, vielleicht ist alles schneller vorbei als man denkt. Da liest man in den Nachrichten des Forschungsmagazins des Deutschlandfunks etwas darüber, dass in 100.000 Jahren die Adria kein Meer mehr ist und Sizilien auch verschwunden sein wird, und in einer weiteren Mitteilung steht, dass regelmäßiger Fischkonsum die Haut ranzig mache (regelmäßig: jeden Tag, jede Woche, jeden Monat, jedes Jahr?), man erfährt, dass der Meter auch nicht mehr ein Meter lang ist, Also: Der…

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Schönwetterforschung

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Gleichwohl handelt es sich um ein typisches Beispiel für die Einlernprozesse in diese Richtung. Im Kern muss man jedoch konstatieren, dass die Zukunfts- und Trendforscher die größten Reaktionäre im Forschungssektor zusammen mit den Demoskopen sind: Gesellschaftlich anerkannte Utopievernichter.So drückt die Zukunft einen immer weiter rückwärts, auch in Richtung Passivität und Gestaltungsunfähigkeit.

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