Jazzweakend 2017 in Regensburg

Als Musikkritiker hat man es nicht so leicht. Wirklich nicht. Man ist nicht recht beliebt bei den Musikerinnen und Musikern. Ist man gut zu ihnen, freuen sie sich, aber eben auch nur so lang, wie man Zitierfähiges wie “Album des Jahres” unterbringt. Jede kleine Kritik und sei es in homöopathischer Dosis gilt schon schnell als Verriss. Und man hört die vorwurfsvolle Frage: “Was hast Du eigentlich gegen mich.” Ein grober Verriss dagegen bedeutet: Man verstehe halt von der Sache nix. Deswegen sei man ja auch nicht Musiker sondern Kritiker.

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Ein Kommentar
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Stefanie Lottermoser. Foto: Hufner

Restharn

Deprimierend ist es, wieder am Schreibtisch zu sitzen, wenn man die Tage zuvor sich ordentlich mit Musik vollaufen lassen konnte und sich mit vielen lieben Menschen getroffen hat, die man einfach so auf der Straße sieht. Heute dann belegter Magen und Kopfschmerzen. Zu allem Überfluss hat die Katze alles um ihr Katzenklo unter Wasser gesetzt. Wohl steril das Zeug. Aber es stinkt wie Pest. Vom Jazz kann man nicht viel sagen. Es war alles…

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