Ach was, ach
Kein Titel einer Bach-Kantate, aber wäre möglich dennoch. Ratzefummel-Dedöns am Himmel Zuckriges Duftgeschwalle in den Gassen Platznasse Chemiekraftwerke im Hirnbrei
Kein Titel einer Bach-Kantate, aber wäre möglich dennoch. Ratzefummel-Dedöns am Himmel Zuckriges Duftgeschwalle in den Gassen Platznasse Chemiekraftwerke im Hirnbrei
Mein junger Sohn fragt mich: Soll ich Mathematik lernen? Wozu, möchte ich sagen. Daß zwei Stück Brot mehr ist als eines Das wirst du auch so merken. Mein junger Sohn fragt mich: Soll ich Englisch lernen? Wozu, möchte ich sagen. Dieses Reich geht unter. Und Reibe du nur mit der flachen Hand den Bauch und stöhne Und man wird dich schon verstehen. Mein junger Sohn fragt mich: Soll ich Geschichte lernen? Wozu, möchte ich…
Es schweben die Teilchen Beim Schreiten im Land. Bleibt man stehen, Ist man umweht. Manches mal Scheint nichts mehr zu gehen. Und dann geht es doch.
Es gehört einfach zu meinen Lieblingsgedichten, auch und gerade weil ich es nicht ganz nachvollziehen kann. Der frohe Tote von Baudelaire, hier in einer Übersetzung von Stefan George. Ich weiß gar nicht, wie viele Übersetzungen ins Deutsche es davon gibt. Bekannt und angeschaut habe ich nur die von Stefan George und von Carlo Schmidt. Auszüge hat auch der Walter Benjamin gemacht. Dass jemand zu den Schnecken, Würmern und zu den Raben sich sehnt. Alles…
Herr Zampano war gar nicht zimperlich. Es zippte ihn an seinem Zapp. Sein Verhalten find' ich klapperlich, Dem geht doch etwas ab. Kommentar: Nichts Gutes, deucht es mich. Er steht im Mittelpunkt der Welt. Und wo er steht, da wird es eng.
6. Verbundenheit
Man hilft zur Welt dir kommen,
Sei gesegnet!
man gräbt ein Grab für dich,
Ruhe sanft!
man flickt die Wunden dir im Spital,
Gute Bessrung!
löscht dein Haus, zieht dich aus dem Wasser
Fürchte nichts,
du hast selbst doch auch mit andern Mitleid!
Hilfe naht, du bist nicht allein!
Du läßt den Greis nicht liegen,
fällst einst selbst so,
du hebst die Last des Schwachen,
ohne Lohn,
du hemmst im Laufe das scheue Pferd,
schonst dich selbst nicht,
wehrst dem Dieb, schützt des Nachbarn Leben
ohne Zögern bringst du Hilfe:
leugne doch, daß du auch dazu gehörst!
bleibst nicht allein.
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In den finsteren Zeiten Wird da auch gesungen werden? Da wird auch gesungen werden. Von den finsteren Zeiten. Bert Brecht
wenn ich durch die Gegend brause, stehe ich doch wo ich bin. Die Welt kennt kein Zuhause, sie kennt auch kein Zurück. Die Ödnis im Gezwirn, sie ist die gleiche wie im Hirn. Einmal Infra-Ikea in bei Regensburg, hinter Hiendl hat es sich versteckt. Die Farben dort sind farbig.
Rechtgläubige zweifeln an einer Stunde nicht Eine lange Passage in den Gesprächen Eislers mit Bunge geht um diesen Satz aus Hölderlins Gedicht, wobei Eisler „Rechtgläubige“ durch „Wissende“ ersetzt. „Gang aufs Land“ beginnt mit dem Ausruf: „Komm! ins Offene, Freund! zwar glänzt ein weniges heute Nur herunter und eng schließet der Himmel uns ein.“ Na denn: Trüb ist's heut, es schlummern die Gäng und Gassen und fast will Mir es scheinen, es sei, als…
Und endlich stirbt die Sehnsucht doch,
wie Blüten sterben im Kellerloch,
die täglich auf ein bißchen Sonne warten.
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