Öffentlich-rechtlicher Rundfunk
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Puls oder BR-Klassik – Dub_Musik
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Streit im Funk. Angeblich werden die UKW-Plätze knapp. Aber es gibt doch so viel zu senden. So zum Beispiel “Puls” vom Bayerischen Rundfunk, das bislang nur digital und im Netz und so anzuhören ist. Die Zukunft des Radiohörers. Ausgesperrt! Was für ein Rohrkrepierer, möchte man meinen. Aber es gibt ja noch einen zweiten: BR-Klassik. Nur,
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…dung
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Der Aufschrei war groß, aber das Gejammer blieb klein, als Marcel Reich-Ranicki die Annahme des Deutschen Fernsehpreise ablehnte: Vor einem teils ungläubigen Publikum, das sich in seiner glotzenden Einfältigkeit hinsonnte. Zaghaft schubste man den alten Mann von der Bühne mit dem Versprechen, öffentlich die Sache auszudiskutieren. Denn es gehe schließlich um Kultur und Bildung. Eine
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Begriffsschwund: Kultur
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Aber eine Kulturdebatte ist heute von äußerster Dringlichkeit. Denn der inflationäre Gebrauch des Wortes Kultur verweist auf eine Sinnentleerung, nützlich für alle Formen des Etikettenbetrugs. Kultur wird offensichtlich überall dort als Markenzeichen benutzt, wo man etwas verbergen will oder wo etwas verdreht werden soll … Das hat Oskar Negt auf Seite 413 in “Arbeit und
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Grotzky als Rundfunkfeldherr – Mobilmachung der Klassikhörer
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Der Bayerische Rundfunk denkt intensiv über die Abschaffung des Senders Bayern4Klassik nach. Siehe diesen Leitartikel „Jugendwahn“ in der nmz. Das hat für erstaunlich viel Wirbel gesorgt. Nun legt die SZ mit einem Interview des Hörfunkdirektors nach. Auffällig ist die Wortwahl von Herrn Grotzky. Da gilt es wie in einer Schlacht, „Menschen ins Feld zu führen“
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Abspielen ganzer musikalischer Werke als „Weg in die Sackgasse“
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Der Programmaussschuss des NDR ist sehr klug und weise. Er weiß was geht! Der Programmausschuss weist die von der Initiative „Das ganze Werk“ erhobene Forderung nach Abspielen ganzer musikalischer Werke als „Weg in die Sackgasse“ zurück. Ein öffentlich-rechtlicher Radiosender ist kein Konzertsaal und keine bloße Abspielstation für CDs. Es geht nicht darum, die Wünsche einzelner
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Die mit der Zunge schnalzen
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Der Programmaussschuss des NDR ist sehr klug und weise. Er weiß was geht! Der Programmausschuss weist die von der Initiative Das ganze Werk erhobene Forderung nach Abspielen ganzer musikalischer Werke als Weg in die Sackgasse zurück. Ein öffentlich-rechtlicher Radiosender ist kein Konzertsaal und keine bloße Abspielstation für CDs. Es geht nicht darum, die Wünsche einzelner
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CDs mit Trojanern
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Die alte Musikindustrie das Kopieren von Tonträgern nicht und auch nicht die Verbreitung der von ihr produzierten Musik in nervösen Netzen. Tauschbörsen werden seit kurzer Zeit in die Haftung genommen. Deren Betreiber proben gar nicht erst Widerstand, sondern suchen neue Verbündete – in der Musikindustrie. Nichts mit Anarchie und alternativen Formen der Würdigung kreativer Arbeit,
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Funk-Krach [Wie der rbb durch Dr. Christian Detig auf Dr. Joseph Goebbels verwies]
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Der Rundfunk treibt Blüten – im Zeitalter seines Abgangs. Neuerdings scheint es durchaus wieder modisch zu sein, die Abflachung des Kulturniveaus durch braunumrandete Rundfunkideen zu legitimieren. Der Musikchef des RBB (Radio Berlin-Brandenburg), Dr. Christian Detig, verwies ohne große Umschweife auf Reichspropagandaminister Joseph Goebbels und zitierte ihn verkürzt: “Das Programm des Rundfunks muss so gestaltet werden,
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Öffentlich-rechtlich – das Scheitern einer Ehe
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Dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk bläst gehörig der Wind entgegen. Neben dem schleichenden Abbau seines Kultur- und Bildungsauftrages, wie es der Rundfunkstaatsvertrag andeutet, wehren sich auch Brüssel und der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation eV (VPRT) deutlich. Das rief die Intendanten von WDR und ZDF sowie die Kulturstaatsministerin Christina Weiss (parteilos) auf den Plan. Anlass ist die
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Panik beim NDR – Reichweitenverluste
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Der Programmdirektor Hörfunk des NDR, Gernot Romann, hat sich zu den Veränderungen bei Radio 3 respektive NDR KULTUR im Klassikclub Magazin geäußert. Den Startpassus habe ich schon zerlegt. Interessant ist aber auch seine Einlassung zum Reichweitenverlust in den Jahren 2001/2002. Vor rund drei Jahren sahen sich Programmverantwortliche und Programmmacher von NDR Kultur (damals Radio 3)
