Heute ist der Mist längst das Maß

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Bedenkliches Gefühl: Auf der einen Seite distanzloses Gebrülle in Diskussionen im Netz; auf der anderen Seite ein Larifari der Anschauungsakzeptanz. Bedenkliches Gefühl: Auf der einen Seite distanzloses Gebrülle in Diskussionen im Netz; auf der anderen Seite ein Larifari der Anschauungsakzeptanz. Da wünsche ich mir schon mal gern die Freiheit des sog. Elfenbeinturmes wieder her. In meiner Studienzeit rümpfte man sich wenigstens noch zu einer ironischen Bemerkung herab: "Das ist zwar scheiße, aber gut gemacht."…

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Das Leben ändern, nicht die Kunst

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 Bei Edgar Wind und bei Adorno habe ich einige andere Einsichten gewonnen.In dem Kapitel über ästhetische Partizipation stellt Wind fest, dass Kunst und Leben sich auseinanderentwickelt hätten. Die Kunst sei in einer "Randstellung" zu finden. Und die Künstler hätten alles daran gesetzt, dies auch zu wollen:"... die Größe eines Künstlers offenbarte sich in seiner Macht, die Wahrnehmungsgewohnheiten zu zerstören und der Sensibilität neue Bereiche zu erschließen."Das alles sei einer Art Welt des Experimentierens zu…

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Ästhetik und Verstehen

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Adornos Vorlesungen zur Ästhetik 1958/59 weiter gelesen. Hat den Vorteil der einfacheren Sprache und einiger anschaulicher Beiträge.

An einer Stelle geht es um das Verstehen von Kunst, mit dem Tenor, dass uns die aktuelle Kunst verständlicher ist als die alte. Das sehe ich ein, das sehe ich ähnlich. Und es betrifft ja nicht nur Streichquartette sondern simpel selbst Pop- und Rockmusik, Jazz und Folk, etc. pp.

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Neues aus dem Grand-Tokio-Hotel-Abgrund

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Urheberrecht als musikalische Warenkunde Das Gezerre um die angemessene Vergütung von urheberrechtlichen Leistungen will kein Ende nehmen. Seit einigen Jahren werden sogenannte Körbe zum Urheberrecht gepackt. Teilweise sind Ergänzungen und Korrekturen nötig, weil es Auflagen der Europäischen Kommission gibt, teilweise werden diese Anforderungen genutzt, um weitergehende neue Ansprüche zu begründen. Dieses tat zuletzt ein „Offener Brief“, der im Namen der Musikindustrie anlässlich des „Tages des geistigen Eigentums“ direkt an die Bundeskanzlerin ging. Unterschrieben haben…

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Nicht (Nacht) – Nuss

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„Eine Nuß aufknacken ist wahrhaftig keine Kunst, deshalb wird es auch niemand wagen, ein Publikum zusammenzurufen und vor ihm, um es zu unterhalten, Nüsse knacken. Tut er es dennoch und gelingt seine Absicht, dann kann es sich eben doch nicht nur um bloßes Nüsseknacken handeln. Oder es handelt sich um Nüsseknacken, aber es stellt sich heraus, daß wir über diese Kunst hinweggesehen haben, weil wir sie glatt beherrschten und daß uns dieser neue Nußknacker…

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