Mal eine Frage in die weite Runde der Rechtsgelehrt:innen hier: Sehe gerade, dass im September eine Klage eines Fotografen vor dem BGH verhandelt wird, bei der es um seine Fotos als Trainingsmaterial für KI geht.
Davor scheint aber auch aktuell noch interessant: Wenn man KI-generierte Fotos verwendet, kann man diese aktuell vermutlich gar nicht rechtssicher nutzen, weil es möglich sein könnte, dass sich dahinter ein geschütztes Original versteckt und folglich etwaige Ansprüche geltend gemacht werden könnten. Also wie im Fall GEMA vs. OpenAI bzw. GEMA vs. Suno.
Morgen startet in den Kinos der Film „Vivaldi und ich“. Für die neue musikzeitung hat Wolf-Dieter Peter sich die Sache schon mal angesehen.
Seit gestern online im Deutschlandfunk: Die OpenAI-Story. Sechs Folgen über Geschichte, Wirkung, Auswirkung und Umgang mit dieser KI-AI-Sache. Ich habe bislang nur die ersten beiden Folgen gehört, die aber wirklich tief in die Geschichte von OpenAI gehen und viele Sachen nach oben spülen, die man nicht mal vergessen hat, sondern vollkommen aus dem Blick verloren hat. Die Bezeichnung Podcast finde ich allerdings etwas irreführend. Es ist eigentlich ein sechsteiliges Radio-Feature mit O-Tönen und einer Autorschaft, die halt per rss-Feed abonniert werden kann. Gelabert wird hier eher nicht, sondern gehoben und geforscht.