Rundfunkrat Bayerischer Rundfunk

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Es wurde in letzter Zeit viel über die Abschaffung des Rundfunkorchesters des Bayerischen Rundfunks geschrieben. Mehrfach in der neuen musikzeitung.
Verantwortlich am Ende ist jedoch der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks gewesen — ohne sie wäre es nicht dazu gekommen. Dabei handelt es sich um diese freundlichen Damen und Herren:

Mitglieder des Rundfunkrates

EntsendendeOrganisation Mitglied
Bayerische Staatsregierung Dr. Günther Beckstein
Bayerischer Landtag Kurt Eckstein (CSU)
Bayerischer Landtag Joachim Herrmann (CSU)
Bayerischer Landtag Konrad Kobler (CSU)
Bayerischer Landtag Engelbert Kupka (CSU)
Bayerischer Landtag Eduard Nöth (CSU)
Bayerischer Landtag Eugen Freiherr von Redwitz (CSU) (Vorsitzender Ausschuss für Grundsatzfragen und Geschäftsordnung)
Bayerischer Landtag Peter Schmid (CSU)
Bayerischer Landtag Prof. Dr. Hans Gerhard Stockinger (CSU)
Bayerischer Landtag Otto Zeitler (CSU)
Bayerischer Landtag Peter Hufe (SPD)
Bayerischer Landtag Franz Maget(SPD)
Bayerischer Landtag Ulrike Gote (Grüne)
Katholische Kirche Prälat Dr. Valentin Doering
Evangelische Kirche Dr. Friedemann Greiner (Vorsitzender Fernsehausschuss)
Israel. Kultusgemeinden Otto Schwerdt
Gewerkschaften Fritz Schösser (DGB)
Gewerkschaften Heide Langguth (DGB) (Schriftführerin)
Bayerischer Bauernverband Fritz Arnold
Bayerischer Bauernverband Hildegard Scheler
Bay. Industrie- und Handelskammern Dr. Reinhard Dörfler (Vorsitzender Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen)
Bayerische Handwerkskammern Bernd Lenze (Vorsitzender Rundfunkrat)
Bayerischer Städtetag Josef Deimer
Bayerischer Landkreistag Heiner Janik
Bayerischer Gemeindetag Leo Schrell
Verbände der Heimatvertriebenen Christian Knauer
Kath. kirchl. Frauenorganisationen Charlotte von Enhuber, M.A. (Vertreterin im Programmbeirat der ARD)
Evang. kirchl. Frauenorganisationen Elke Beck-Flachsenberg, M.A. (Stellvertretende Vorsitzende Rundfunkrat)
Bayerischer Jugendring Martina Kobriger
Bayerischer Landes-Sportverband Prof. Dr. Peter Kapustin
Bayerischer Landes-Sportverband Ruth Brosche (Vorsitzende Hörfunkausschuss)
Schriftstellerorganisationen Robert Stauffer (Stv. Vertreter im Programmbeirat der ARD)
Komponisten-Organisationen Prof. Robert M. Helmschrott
Musik-Organisationen Peter Jacobi
Bay. Staatstheater Sir Peter Jonas

Bayerische Schauspiel-Bühnen N.N.
Bayerischer Journalistenverband Dr. Wolfgang Stöckel
Bayer. Zeitungsverlegerverband Hanns-Jörg Dürrmeier
Bay. Universitäten und Hochschulen Prof. Dr. Hans Georg Lößl
Bayerische Lehrerverbände Dr. h.c. Albin Dannhäuser
Bayerische Elternvereinigungen Alfred König
Bay. Organisat. der Erwachsenenbildung Dr. Ludwig Markert
Bayer. Heimattag Hans Roth
Bayerische Familienverbände Gerlinde Martin
Vereinigung der Bayer. Wirtschaft Dr. Paul Siebertz
Bund Naturschutz in Bayern Prof. Dr. Hubert Weiger
Verband der freien Berufe in Bayern Christa Baumgartner
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Logik für Anfänger: Herr Romann vom NDR

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Dumm wird es aber dann, wenn Herr Romann in die Hölle der Logik einsteigt. Einerseits sagt er stolz von der Entwicklung des NDR Kultur mit bezug auf die von der Media-Analyse ermittelten Quoten, dass dieses Programm seine Hörerzahl steigern konnte. Prima, Herr Romann, fein, Gratulation. Und er sagt auch, er sei seinen Hörern verpflichtet, die ihm so ihr Mandat erteilen. „bei uns werden die Entscheidungen, welche Musik wo läuft, nicht vom Musikchef, nicht vom Redakteur,…

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Wer sich selbst ‘ne Grube gräbt, fällt schneller rein als er denkt

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Die sind so doof, dass die Schweine nach ihnen schnappen. Auf der Website zum Nein zum Nein zur Stadthalle am Donaumarkt prangt im Impressum wieder dieser Idiotentext:
Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann – so das Landgericht – nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Auf unseren Seiten sind Links zu anderen Seiten im Internet gelegt.

Für all diese Links gilt: Wir möchten ausdrücklich betonen, dass wir keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten haben. Deshalb distanzieren wir uns aus rechtlichen Gründen hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf unserer Homepage.
Diese Erklärung gilt für alle auf unserer Homepage ausgebrachten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die Banner führen.
Das ist schon lustig. Da präsentieren sich die drei Heinis von CSU, SPD und GRÜNEN (über die grafische Aufbereitung der Seite bin ich mal lieber still) und enthaften sich der Links zu ihren eigenen Parteien. Sagt mal, wie bekloppt muss man sein, um sich selbst so demütigen, in aller Öffentlichkeit. Ich übersetze mal: „Als Parteimitglieder haben wir keinerlei Einfluss auf die Inhalte der gelinkten Seiten unserer Parteien.“ Man könnte dem noch logisch dadurch entkommen, dass man sagte: gemeint seien damit Inhalte (der Seite) und nicht Inhalte (der Partei). Vor allem muss man ja die Möglichkeit haben, dass sich das SPD-Parteimitglied von den Inhalten der CSU-Seite distanzieren kann und umgekehrt und durcheinander auch. Mannomann. Ich will da nicht so kleinlich sein. Die Parteifuzzis distanzieren sich einfach von ihren Parteien und gut ists.
Ich trinke Bier, aber ich distanziere mich von dem darin enthaltenen Alkohol aus rechtlichen Gründen, Herr Vorsitzender Richter. Okay: Freispruch.
Niedlich ist ja auch der Tarnweg zur Seite. Die eigentliche Adresse geht www.chance-rkk.de, führt dann über die Stadtratsfraktion der SPD Regensburg zu einer Adresse unter dem Top-Level .tf was nichts anderes ist als: Französische Süd- und Antarktisgebiete. Also ehrlich, da passen die gut hin, wenn sie da nicht sowieso mental längst sind.

Bild der Verbrecher derer, die dies verbrochen haben, siehe unten oder im nächsten Artikel. Und sowas will Kulturhauptstadt 2010 werden. Peinlich.
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Ein ernstes Wort zur Ästhetik der Weihnachtszeit

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Shit. Shit. Bullshit. Wie kommt es eigentlich, dass die deutschen Fenster- und Vorgartenbesitzer sich derart in Geschmacklosigkeit zu üben wagen. Also, ich würde ja auch nicht nackt durch die Straßen laufen. Ummantelte Bäume in Hinterhöfen (als Lichtherapie für die geschundene Natur), Fenster-Geblinke ohne Ende. Der reinste Weihnachtspuff. Die Original-Stätten heben sich da schon wohltuend durch rotblinkende Herzen oder Sektflaschen-Neon-Schlangen ab. Es ist wirklich der Gipfel. Ohne Kotztüte kann ich das Haus nicht mehr verlassen.…

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PISA-Test, jetzt auch für Regensburg

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 Im Rahmen der Bewerbung um die Kulturhauptsstadt 2010 haben die EU-Kommisäre schwere Prüfungen eingeführt. Wie wir alle wissen, steht in einem Zentrum der PISA-Studie die Frage nach dem Textverstehen. Jetzt kommt es heute im Zuge eines vorgeblichen Bürgerentscheids zu einer Massenprüfung an etwa 90.000 wahlberechtigten Bürgern der Stadt Regensburg. Wer dafür ist, stimmt mit NEIN … dafür setzen wir uns ein! Das hätte fast genügt für eine Aufnahme in die Rubrik Schnellgedicht, aber eben…

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RTL-Beratung

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Das Mdienberatungsinstitut Huflaikhan Ltd. & Puperkanal empfiehlt den stumpfsinnigen Fernsehprivatanstalten folgendes Format. Es löst die Dummplattigkeit von Handwerkelei und Schönheitswahn auf. Die Realitäts-Schau trägt den Titel: Pfusch am Bauch für den ich schon mal den Titelschutz beantrage.

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Ist der eigentlich bekannt …

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oder habe ich mich mit großer Verspätung komplett beömmelt. Sagte doch gestern abend bei der redaktionellen Speisung in Regensburgs erster und letzter Gaststätte die Genossin Martina W., auf ihrem Computer gehe immer so ein gelber Bildschirm vom Anti-Norton-Virus auf. Das ersparte ihr nicht den Vorwurf, dass sie wohl ein ähnliches Phänomen sei wie der Bender aus Futurama. Dass sie nämlich offenbar zu der Sorte Mensch gehöre, der Alkohol benötige um nüchtern zu werden. Als…

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Kinder-Musik-Schau I – Sepp, Depp Hennadreck

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Es geht ja auch anders. Vor Jahren legten die Biermösl Blosn eine Scheibe mit lutigen bayerischen Kinderliedern auf. Die hieß „Sepp, Depp, Hennadreck.“
Reinhören und schmunzeln

Was unterscheidet diese Art des Musizierens von den andern Horror-Bildern der Musik? Erstens, es handelt sich um die richtige Besetzung mit den richtigen Instrumenten. Zweitens: Kinder verschiedenen Alters singen zusammen. Drittens: Der Text ist anarchisch. Viertens: Es klingt nicht nach Studio-Mist. Fünftens: Es ist nur ein stellvertretendes Stück — das heißt, nur ein Beispiel der Ausführung von anderen möglichen.

Ich habe mich einmal vor ein paar Jahren darüber gestritten mit zwei Gästen in meiner Behausung. Die meinten, das sei die obergroße Scheiße. Nämlich, Kinder zur Platte zu bitten und möglichst einen Anschein von Authentizität erzeugen zu lassen. Die fanden auf einmal die Biermösl-Blosn ziemlich bekloppt. An dem Vorwurf ist natürlich was dran. Aber da muss man doch das Medienpaket sehen. Gleichzeitig zur CD gibt es ein Notenheft mit den Melodien und Texten der gespielten Stücke. Da ist was von der Bewahrung einer Tradition drin. Hier in Bayern gibt es denn in der Tat noch Gegenden, wo man so musiziert und auch das entsprechende Gefühl und das Instrumentarium dafür hat.

Klar, so eine Aufnahme ist keine für den Kunstgenuss und der Abklärung für andere. Was sie aber doch zeigen könnte wäre, dass man Musik im sozialen Zusammenhang machen kann; dass man den sich nicht industriell vorsetzen lassen muss: als Surrogat, als Heimeliges.

Denn wie es in den Familien klingen mag, das zeigt eine alte Aufnahme aus den späten 60er Jahren in meiner Familien.
Wach auf meins Herzens Schöne
Das sind meine Schwester mit meiner Mutter und meinem Bruder an den Flöten. Das ist Musik, die im Familienkreise gespielt wird, hier als Gruß an die Großeltern in der Fremde. Der dreistimmige Satz ist ganz wunderbar, der Text dürfte für meine Schwester auch im Alter von acht Jahren einigermaßen unverständlich sein:
Wach auf meins Herzens Schöne,
Zart Allerliebste mein.
Ich hör ein süß Getöne
Von kleinen Waldvöglein,
Die hör ich so lieblich singen,
Ich mein, es woll des Tages Schein,
Vom Orient herdringen.

Aber was macht das. Er ist nicht schlimm und ob jemand aus dem Emsland sich etwas unter dem Orient vorstellen kann, wen interessiert es. Sicher, heute ginge das nicht mehr, heute wissen das ja nicht einmal die Eltern. Nein, das ist es nicht, soweit käme es nicht, der Text ist nicht kindgerecht. Das ist doch sowas von egal dann. Und es erinnert mich an einen Satz von Wemauchimmer, der sagte: „Wenn du für Kinder schreiben willst, darfst du nicht für Kinder schreiben.“ Da ist was dran, ja.
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