Eine wunderschöne Thomas-Rosenlöcher-Erinnerung, der heute vor vier Jahren gestorben ist.
… Das letzte Gedicht endete mit einem Bild von kalter Schönheit: Mitten durch einen brüllenden Orkan tritt „ein blendend weißer, stiller Todesschwan“. Noch ehe die Zuhörer zu klatschen begannen, rauschte der Wind Beifall.
Ich hatte keine Ahnung, daß ich ihn zum letzten Mal lesen hörte. Hätte ich es gewußt, ich hätte ihn gebeten, ach was: ihn angefleht, immer weiterzulesen. …
Weiterlesen auf: Flußpferd und Engel von Wolken und Kastanien
Ich glaube, bei mir tauchte Thomas Rosenlöcher Anfang der 90er-Jahre auf. Mit einem Motto in einem Buch von Lothar Baier: Die verleugnete Utopie. Zeitkritische Texte. Aufbau, Berlin 1993.
„Denn wer begriffen hat, wie kurz das Leben ist, hat Zeit.“
Thomas Rosenlöcher
Aus: Schneebier. Gedichte. Mitteldeutscher Verlag, Halle / Leipzig 1988
Tücken der Technik – Unendliche Backups
Zum Wochenende hin hat die WordPress-Installation der JazzZeitung herumgezickt. Ist immer wieder ausgefallen. In den Serverprotokollen konnte ich aber nichts Verdächtiges ausmachen, außer so üblichen Apache-Fehlermeldungen. Eine Datenbanktabelle schien defekt zu sein. Die Reparatur über die Plesk-Konsole funktionierte aber nicht, sondern lief und lief und lief und lief.
Erst der Blick in ein Backup-Prozess, der seit zwei Tagen eben auch lief und lief und lief und bei 29% im Zusammenhang mit der JazzZeitung steckenblieb, brachte dann eine Lösung. Der Support von InternetX ist auf Zack. Die haben irgendwelche Prozesse beendet (gekillt) und siehe an: Plötzlich lief auch die JazzZeitung wieder rund. Aber was mich das Nerven gekostet hat und Zeit.
Letzte Woche habe ich wieder die HörBar der nmz mit fünf neuen Schallereignis-Veröffentlichungen bestückt. Bei der letzten geht es auch um Literatur. Dort steht Georges Perec im Zentrum des Geschehens.
Immerhin hat Ungarn gewählt und Orban ist vielleicht bald schon nur noch eine schlechte Erinnerung.