Erinnern, erneuern

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Eine wunderschöne Thomas-Rosenlöcher-Erinnerung, der heute vor vier Jahren gestorben ist. … Das letzte Gedicht endete mit einem Bild von kalter Schönheit: Mitten durch einen brüllenden Orkan tritt „ein blendend weißer, stiller Todesschwan“. Noch ehe die Zuhörer zu klatschen begannen, rauschte der Wind Beifall. Ich hatte keine Ahnung, daß ich ihn zum letzten Mal lesen hörte. Hätte ich es gewußt, ich hätte ihn gebeten, ach was: ihn angefleht, immer weiterzulesen. … Weiterlesen auf: Flußpferd und Engel von Wolken und Kastanien Ich glaube, bei…

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Kulinarische Küche

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Oder anders: So Orte auf der Strecke, die ich hoffentlich das letzte Mal gesehen habe. Solarstrombeheizte Karpfenteiche hinter Ansbach. Farbmotive auf Häusern, die nachweisen, dass der Malermeister auch (k)ein Kenner der Mengenlehre gewesen sein dürfte. Dazwischen baden Enten in Golfplatzbunkern. Leere, graue Landschaft, strukturiert durch Betonwerk und Nordic Walkerinnen. Selbst der Sonne graut es. Hie und da mäandert ein Flüsschen neben seinem putzigen Kanal, als hätte sich die Natur einen Spaß machen wollen. Wahnsinn der Typografie im Stadtbild. Bestimmt gab es da…

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Bilder-Copyright-Chaos – hausgemacht

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Eine häufige Quelle des Abmahnungsungemachs findet sich, wenn man Bilder aus dem Internet verwendet und eine korrekte Quellenangabe benötigt. Ich habe viel mit Theaterbildern zu tun, die ich mit korrekter Quelle benötige. Jetzt tauchte der Fall auf, dass Bildmaterial aus einer Oper und Elfriede Jelinek und Olga Neuwirth zu benamsen war. Im Pressebereich der Hamburgischen Staatsoper konnte man das Bild zwar herunterladen, aber wie man die Quelle und den Urheber zu nennen hat, stand nicht dabei. Allein der Name der Datei gab…

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Kritik der generativen Bilder 1926 – Robert Musil

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Die Geschichte ist listig. … Am letzten Tag gehen sie bis zum nächsten Papierladen; dort kaufen sie Ansichtskarten und dann kaufen sie auch noch beim Kellner Ansichtskarten. Die Ansichtspostkarten, welche diese Menschen kaufen, sehen in der ganzen Welt einander ähnlich. Sie sind koloriert; die Bäume und Wiesen giftgrün, der Himmel pfaublau, die Felsen sind grau und rot, die Häuser haben ein geradezu schmerzendes Relief, als könnten sie jeden Augenblick aus der Fassade fahren, und so eifrig ist die Farbe, daß sie gewöhnlich…

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